Der US-Psychologe Christopher J. Ferguson veröffentlichte im Journal of Communication eine Langzeitstudie, die aufzeigt, dass es keine Zusammenhänge zwischen Gewalt in Filmen und Videospielen und realer Gewalt in der Gesellschaft gibt.
In puncto Videospielen verglich er Daten des Entertainment Software Ratings Board (ESRB) über gewalttätige Inhalte in Games von 1996 bis 2011 mit realen Gewalttaten von Jugendlichen im selben Zeitraum. Tatsächlich zeigte sich laut Independent dabei, dass in der besagten Periode “die Jugendgewalt gesunken ist, obwohl der sehr hohe Grad an Gewalt in den Medien in der Gesellschaft mit der Einführung von Videospielen beibehalten wurde.”
Dabei kritisierte er auch die Methodik anderer Studien, die zu gegenteiligen Ergebnissen kamen. Dass man die Gewalt in Spielen immer noch als Ursache für reale Gewalt ansieht, “lenkt die Gesellschaft nur von viel dringlicheren Problemen ab, wie Armut, Ausbildung, beruflichen Ungleichheiten und mentaler Gesundheit”, schrieb Ferguson.





















[quote=Omnibot]
ich gebs zu: ich habe als kind oft schläge aus kung-fu oder bud spencer filmen an meinen mitschülern ausprobiert. Muss dazu aber sagen, dass sie es meistens verdient haben, und sowiso ich selbst oft der geschädigte war (hab mir bei einer bud spencer rücken-bombe fast die finger gebrochen…) Aber das waren ja alles Kindereien. Ernsthafte Gewalt hat tiefere Gründe und dahinter steckt mehr als nur Bud Spencer oder ein Videospiel, ist doch irgendwie logisch. Aber wie man glauben kann, dass ein Bud Spencer-Schlag hart und heftig ist, so kann man auch glauben, dass böse spiele menschen böse macht.
[/quote]hat dir eigentlich schonmal jemand mit einem vorschlaghammer nen scheitel gezogen!?
Dann müssten die Leute immer noch in den Spiegel sehen, weil sie es vergessen und trotzdem immer nur aus ihrer Sicht argumentieren. Wobei argumentieren ja noch schön wäre…Schwierig, sich vorzustellen,dass sich irgendwer, ob auf Facebook oder sonstwo, selbst schlecht darstellt. Letztlich muss man wohl einsehen, dass die Menschliche Natur gegenüber der Vernunft überwiegt. Fehler zuzugeben ist eine Qualität, die nur große und gefestigte Persönlichkeiten haben.
[quote=Ziep]Das blöde an allem ist aber, dass man seine eigene Meinung nie über die anderer setzen sollte […][/quote]Sollte man sich auf die Stirn tattoowieren.[quote=ziep]Cybermobbing wird gar nicht angegangen, da kaum kontrollierbar. [/quote]Kann man nicht kontrollieren und sollte man auch nicht. Es ist wie der Versuch ein Haus zu löschen, anstatt dem Typen den Flammenwerfer wegzunehmen. Die Ursache ist ziemlich einfach: Wir werden in einer Gesellschaft groß (war damals wahrscheinlich auch nicht anders), in der es üblich ist ein besonders gutes Bild von sich zu präsentieren. Heuchlerfotos auf Facebook und Konsorten tun da ihr Übriges. Und diesem Image passt Kritik nun mal gar nicht.Normalerweise müsste man meinen, dass Leute mit Kritik umgehen können und auch mal dazu in der Lage wären zu sagen, dass Sie falsch liegen. Eine kleine Entschuldigung und das Thema wäre gegessen. Auch wenn ich noch relativ jung bin, habe ich im meinem Leben nur eine kleine handvoll Leute erlebt die das können.Guckt man nur mal rüber in die Staaten (natürlich ein Extrembeispiel), wie viele Leute glaube, dass das Übergewicht genetisch bedingt ist (gibt natürlich auch ein paar Ausnahmen). Bloß keine Verantwortung für das eigene Tun übernehmen, erstmal mit dem Finger auf andere Leute zeigen.Das führt genau zu so einem Mumpitz.
ich gebs zu: ich habe als kind oft schläge aus kung-fu oder bud spencer filmen an meinen mitschülern ausprobiert. Muss dazu aber sagen, dass sie es meistens verdient haben, und sowiso ich selbst oft der geschädigte war (hab mir bei einer bud spencer rücken-bombe fast die finger gebrochen…) Aber das waren ja alles Kindereien. Ernsthafte Gewalt hat tiefere Gründe und dahinter steckt mehr als nur Bud Spencer oder ein Videospiel, ist doch irgendwie logisch. Aber wie man glauben kann, dass ein Bud Spencer-Schlag hart und heftig ist, so kann man auch glauben, dass böse spiele menschen böse macht.
student es brennt.
Ja, es müssen keine Endzeitfilme sein. Das war mir halt gerade in den Sinn gekommen. Klar, das niederste im Menschen kommt heraus, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Das sollte jedem immer im Hinterkopf sein.Das blöde an allem ist aber, dass man seine eigene Meinung nie über die anderer setzen sollte, da gerade diese Experten, sollte man ihnen zumindest unterstellen, auch nach ihrem besten Gewissen urteilen. Natürlich tue ich das auch nicht immer, gerade dann wenn ich wie bei dem vorher angesprochenen Herr Prof Pfeiffer bemerke, dass er sich gar nicht auf eine echt Diskussion einlassen will, sondern seinen Senf, und damit auch das was ihn bezahlt, durchdrücken will. Ich denke, das hast du in deinem letzen Absatz in etwa auch gemeint.Cybermobbing wird gar nicht angegangen, da kaum kontrollierbar. Im Netz führt sich eh jeder auf wie die Axt im Walde. Aber da kann auch jeder mit sich selbst ausmachen, wie er darauf reagieren will. Letztlich sucht sich jeder etwas aus, was ihn gerade nervt. Denn eigentlich könnte man aus der Spirale gar nicht mehr rauskommen, bei dem, was alles schepps läuft. Die einen nennens heuchlerisch, die anderen sagen, man kann sich ja nicht um alles kümmern, wenns woanders nicht so gut läuft. Nur interessiert es die meisten halt nicht was im Netz abgeht.Natürlich kann Gleichgültigkeit eine Waffe sein. Wenn man weiss, dass es den Gegenüber trifft. Auch hier gilt das Gesetz der Wechselwirkung. Mach ich in der Firma immer so. Wenn mir einer wirklich blöd kommt, dann kriegt er entweder Feuer, oder wird halt einfach stehen gelassen, wenn er dann mal wieder was will. Zieht je nach Person wunderbar, macht mich halt nicht immer beliebt. Aber danach sollte man ja nicht unbedingt leben 😀
@ZiepWarum Endzeitfilme? Wenn man sich regelmässig ansieht, welche Kollateralschäden Umweltkatastrophen nach sich ziehen, wie etwa Plünderungen, dann kann hier auch nicht von einer Dystopie gesprochen werden, sondern es ist eine Realität, auch wenn wir pe
Ach deswegen bin ich immer noch so ein Weichei =)Ich praktiziere ja virtuelle Gewalt um meine Mitmenschen zu schonen. Das ist mein Ventil. Hätte ich das nicht… LAUF SCHLAMPE LAUF!!!
Also zum einen möchte ich mal vorausschicken, dass egal um welche Diskussion es in diesem Forum geht, wohl kaum einer immer alle Möglichen Erfahrungen gemacht hat um ein Thema vollkommen beleuchten zu können. Bei uns gehts ja meist um Spiele, aber doch auch öfters mal um andere Themen, weil sie eben aufkommen. Und da, wie ich vermute, jeder von uns ein Hobbypsychologe ist, hat jeder so seine Weise der Betrachtung und Reflexion. Ich behaupte einfach mal, dass der Mensch zum einen ein Mimikwesen ist. Er sieht, und versucht es nachzuahmen. Begreifen und Verstehen, sich hineinversetzen in andere Gemüter ist dann noch so eine Stufe. Wrestling in der Schule gabs bei uns auch, wir haben es versucht nachzuahmen, ohne zu wissen, was das anrichten kann. Da ich kräftig genug war, konnte ich viele Moves ansetzen, das sah bei einigen nicht so elegant aus und zum Glück ist nie etwas schlimmes passiert (elbow smash ala Macho Man vom Lehrerpult etwa), aber dieses Begreifen kommt erst später, da hilft der Satz im Fernsehen null. Ich geb dir absolut recht, Chris. Letztlich kommt es bei jeder Person auf die eigenen gemachten Erfahrungen an, es ist zu einfach, alle über einen Kamm zu scheren. Klar, irgendein Amokläufer hat Videospiele gespielt…hurra, schuldigen gefunden! Ich finde es noch schlimmer, dass Menschen das in den News sehen, und es tatsächlich glauben! Das gilt für den ganzen anderen Schrott, mit dem wir berieselt werden, auch!Diese ganzen Studien sind ja auch mit bestimmten Ansätzen entstanden. Da kommen, je nachdem,wie sie finanziert werden, manche Kriterien vielleicht gar nicht rein. Bevor ich es vergesse… der Mensch ist auch ein Tier. Also jemanden Tot zu treten, ist gar nicht so abwegig, wenn einer keine Strafe zu fürchten hat oder Angst, dass der andere ihm immer noch zu sehr schaden könnte. Die Zivilisation ist auch nur eine ganz dünne Schale, ich persönlich glaube, Endzeitfilme sind nicht völlig weg von dem, was passieren würde, wenn selbst ganz banale Errungenschaften der Zivilisation wegbrächen.Naja, ich komm ins Schwafeln 😉 Mich nervt dieses in die Ecke gestellt werden einfach, da ich nicht konform gehe mit dem meisten, was das Obrigkeitenpack da erzählt.
Hmm, leider sagt so eine Studie im Detail kaum was aus. Abstumpfung durch übertriebenen Gewaltkonsum führt nicht automatisch zu Gewalt. Aber, und das ist mMn eigentlich schon bald so schlimm, zu einer Gleichgültigkeit. Warum hungern sich junge Mädchen zu Skeletten, weil die Gesellschaft ihnen ein Schönheitsideal vorgibt. Eine Art der Beeinflussung gibt es immer bei Konsumation. Inwieweit sich das auf andere Lebensbereiche auswirkt, ist sicher auch individuell verschieden. Ich kenn da auch Beispiele aus der eigenen Kindheit. Aufm Schulhof wurden öfters mal die Kampfgriffe der Catcher nachgeahmt und zwar in einer übertriebenen Härte. Da gabs dann schon mal richtigen Streit, wenn man zu weit ging. Dabei sagen die im TV immer, man solle das nicht nachmachen. Warum sagt man sowas, wenns ja nicht nachgeahmt wird? Genau, es wird. Und dabei ist die Schuld ja nicht nur bei den Medien zu suchen, aber dass dies keinerlei Effekte auf das Verhalten haben soll, möchte ich stark anzweifeln. Anderes Beispiel. Militärpersonal, das Drohnen steuert. Gibt da interessantes Dokumaterial im Netz dazu. Wenn man die Person so beobachtet, wie sie über ihre Arbeit spricht, dann stellt man fest, dass Abstumpfung ein minimaler Standard geworden ist, um überhaupt einer solchen Tätigkeit nachzukommen. Das Verhalten gleicht dann auch mehr einem Videospieler, der einen Erfolg für sich verbuchen kann. Und das, obschon eine Kamera auf diese Person gerichtet ist. Ich will mir gar nicht vorstellen, was da abgeht, wenn die Kamera wegblendet. Wird diese Form der Abstumpfung auch statistisch erfasst? Zählen Jugendliche (ja, auch welche aus gutem Hause) auch dazu, die sich ISIS anschliessen, um einer Mordlust zu fröhnen? Sagt die Abnahme der Gewaltdelikte etwas über die Qualität der verübten Delikte aus? Wurde früher bei Prügeleien auch weiter gedroschen und gegen den Kopf des Opfers getreten, wenn dieser schon ko am Boden lag?Die Studie will ich erst mal sehen, die mir diese und unzählige andere Fragen beantworten kann, sonst kann man diese ganzen Statistiken nämlich ins Klo spülen.
Haben die Penner wohl einfach mal verglichen, wieviele Zocker es gibt und wieviele Amokläufe, und dann eins und eins zusammengezählt. Wenn man die Mehrheit ist, ist es halt einfach, immer alles abzuschmettern, egal was einem da gezeigt wird, siehe Kirche, GEZ, was auch immer. Wo Geld gemacht wird, und inzwischen wird halt auch mit Games Geld gemacht, geht immer alles. Davor wars Teufelszeug. Ist halt jetzt auch sogar Kunst. Warum sieht man den alten Dödel, Prof. Pfeiffer nirgends mehr? Schon lustig manchmal…
Jaja, Studien. Wenn wieder die gesamte Masse über einen Kamm gebrochen wird, da kommt meist eh nix bei rum. So eine Studie kann man meist im vorbeirennen noch zerpflücken.Zweifelt Herr Prof. soundso die Methodik anderer Studien an, so tut er sicher recht. Aber schliesst seine Methodik kein bisschen aus. ^^
Das ist doch Kultur!Nimm mir nicht das digitale Märchen, dass exklusiv für Alte gemacht wurde!Diese Studie sollte verboten werden!
jetzt haben wir aber auch genug studien die das zeigen. sind leider überflüssig da es die leute die die spiele verurteilen eh nicht interessiert 🙂