Mick Slick ist mit seiner Basecap und der Sonnenbrille schon ein cooler Typ. Doch das muss er auch sein, schließlich warten in diesem Jump ‘n Run insgesamt fünf Welten auf ihn. Ihr übernehmt die Kontrolle über Slick und lenkt ihn vorbei an Feinden und über Plattformen, um zum Ausgang zu gelangen. Viele Feinde erledigt Ihr in Mario-Manier: Ihr hüpft ihnen auf den Kopf. Andere wiederum lassen sich nicht beseitigen, weicht diesen darum aus. Solltet Ihr mal abstürzen oder von einem Gegner erwischt werden, beginnt Ihr die jeweilige Stage von vorn. Auf Extraleben braucht Ihr dabei nicht zu achten – die Neustarts sind unbegrenzt. Die zu bewältigenden Abschnitte kommen manchmal nur einen Bildschirm groß daher, ein anderes Mal scrollt das Bild dann wieder in alle Richtungen.
Optisch gibt sich das Spiel im klassischen Game Boy-Look. Die monochrome Grafik erinnert ganz stark an frühe Jump’n’Runs auf dem kleinen Handheld. Hintergründe, Feinde, Slick selbst – alles erscheint sehr reduziert, aber dafür sympathisch und vor allem übersichtlich. Der Sound passt sich der Grafik an und beschallt Eure Ohren mit Midi-Piepsern. Die Steuerung kommt nur mit Sprung-Taste und Analogstick bzw. Digikreuz aus, funktioniert aber nahezu perfekt. Somit versteht sich der Titel als eine gelungene Hommage an die klassischen Hüpfspiele, in welchen es um nicht mehr als Laufen, Springen und Eure Geschicklichkeit geht. Wer mit diesem Prinzip etwas anfangen kann, wird mit Slick auf jeden Fall glücklich.
Entwickler: Halcyon Softworks
Preis: 80 MS-Punkte
M! sagt: lohnt sich








