Das in dieser Woche erschienene Update in Version 1.80 für die PlayStation Vita bringt viele sinnvolle Neuerungen; die bedeutendste dürfte die Kompatibilität zu PSone-Spielen sein, die in Kürze im Playstation Store als Download zur Verfügung stehen werden. Wir Europäer werden hier ausnahmsweise mal gegenüber den USA bevorzugt – während man in Übersee die Liste der offiziell nutzbaren PSone-Klassiker noch an seinen Fingern abzählen kann, sollen für Europa ab heute über 100 Titel verfügbar sein (wir berichteten hier).
Doch einen kleinen Haken hat die Sache – allerdings nur für all diejenigen, die auf ihrer MemoryCard mehrere Nutzerkonten gespeichert haben. Auf NeoGAF postete ein Nutzer die Warnung, dass nach dem Update folgende Fehlermeldung erscheint, wenn man das Konto wechseln will:”Die in Ihrem System eingesetzt Speicherkarte ist mit dem folgenden Sony Entertainment Network-Konto verknüpft. [Kontoname] Um die Speicherkarte mit Ihrem PS Vita-System verwenden, müssen Sie die Speicherkarte formatieren. Wenn Sie die Speicherkarte formatieren, werden alle Daten auf der Speicherkarte gelöscht werden.”
Schon vor Veröffentlichung der Vita gab es einiges Durcheinander bezüglich multipler Konten auf der Vita (wir berichteten hier). Sony machte allerdings nie einen Hehl daraus, dass man dies auf der Vita verhindern will.
Das Ganze betrifft natürlich nur einen kleinen Kreis von Spezialisten; diese sollten vor dem Update unbedingt ein Backup machen – und müssen jetzt wohl oder übel in eine neue (und immer noch sehr teure) Speicherkarte investieren.









Ein anderer Grund als der größere Abverkauf von Speicherkarten will mir auch nicht einfallen.Bei ihren Digitalkameras hatten sie ja früher auch immer ihr eigenes Speicherformat. Keine Ahnung, wie es heute ist…Dürfte ja inzwischen alles auf SD-Karte sein?Mit so einer Politik vergrämt man nur Kunden und solange ein Handheld nicht max. 75% einer aktuellen Konsole kostet, bekommt er von mir nur ein müdes rofl zu hören. Ok, man hat halt den Bildschirm mit drin, aber der ist auch pupsig klein und die Auflösung ist ensprechend gering.Ich mag es auch mehr, wenn ein System offen für custom Firmware etc. ist, weshalb ich die Ouya durchaus mit Interesse beobachte.
über 100 games? so ein bullsh … bisher vielleicht 30 … sieht so aus als würden sie Tröpfchenweise ihren Weg in den Store finden.
Unterbinden tut man das damit aber nicht.Ich kaufe z.B.grundsätzlich mit meiner PSP im amerikanischen Store.Wird halt nur noch komplizierter und teurer(bis vor 3 Jahren konnte man sogar mit Kreditkarte bezahlen,jetzt nur noch mit Sonyprepaid) .Immerhin,Sony verzichtet weingstens noch auf die IP Sperre.Dann wäre damit Feierabend.
Und warum?
Das is möglich. Die meisten games unterstützen ja mehrere speicherstände, und für n zweites profil ne extra memocard is ja auch keine hürde. Dein kumpel kann ja seine memocard mitbringen.Ich denke Sony geht es primär darum das kaufen in ausländischen PSN stores zu unterbinden.
Es ist also nicht möglich, dass mehr als eine Person die Vita nutzen kann?Schon zu SNES konnte mein Freund und ich jeder einen eigenen Spielstand anlegen.
Sony tut irgendwie alles, dass man ihre wirklich eigentlich super Hardware nicht haben will. Der Grund, warum ich mir niemals irgendwas von Apple kaufen würde ist dieser “”goldene Käfig”” den iOS und Mac OS seinen Nutzern aufzwingt, sprich Datenaustausch und Verwaltung läuft mit iTunes. Die Vita macht genau so einen Müll! Es gab damals einen expliziten Grund, warum ich mir die PSP gekauft habe. Weil es sich dank Custom-Firmware wirklich lohnte. Aber je zugemauerter ein System ist, desto weniger kann man mit anfangen. Und sorry, aber Sony ist nicht Apple, wo deren Nutzer die Geräte kaufen, um ihr Image aufzupolieren. Deswegen funktioniert das System, den Kunden nur als Melkkuh sehen, auch nur bei sehr wenigen Firmen.