Rainbow Six Siege – die ersten M!-Impressionen

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Am morgigen Dienstag erscheint Rainbow Six Siege – der neueste Shooter aus dem Hause Ubisoft. Wir waren für Euch vorab in London und konnten den Titel ausführlich auf Herz und Nieren testen. Soll heißen: Wir meisterten alle “Situations” (eine Mischung aus Tutorials und kurzer Solo-Kampagne), legten uns im PvE-Modus viele Male mit Horden von KI-Feinden an und lieferten uns im Herzstück des Spiels – den 5-gegen-Matches mit menschlischen Gegnern – zahllose packende Scharmützel.

Für alle, die sich an frühere Rainbow Six-Episoden erinnern, aber noch wenig vom jüngsten Sprössling Siege wissen, eine kleine Einführung: Waren die ursprünglichen Serienteile beinharte Taktik-Shooter und die Vegas-Ableger relativ geradlinige Ego-Ballereien, geht der neueste Teil in eine andere Richtung – er legt den Fokus auf dynamische 5-gegen-5-Mehrspieler-Matches. Und die gehen so: Fünf Kämpfer von Spezialeinsatzkommandos (von GSG 9 über SAS bis Speznas) treten zur Geiselbefreiung oder Bombenentschärfung an – sie müssen in ein Haus eindringen, das von fünf Kämpfern von Spezialeinsatzkommandos (von GSG 9 über SAS bis Speznas) bewacht wird. Klingt ein wenig an den Haaren herbeigezogen, ist aber allemal vernünftiger, als Spezialeinheiten gegen virtuelle Terroristen antreten zu lassen – “Boko Haram gewinnt die Runde” möchte am Ende eines Matches schließlich niemand lesen…

Während die fünf Angreifer vor jeder Runde die Locations mit Drohnen erkunden und Gadgets wie Wand-Sprengsätze, Vorschlaghammer, Pulsgranate, Thermitladungen & Co. mitbringen, um leichter in besetzte Häuser einzudringen, wollen die Verteidiger mit ihren Spezialfähigkeiten genau das verhindern: Sie montieren Sprengfallen, verstärken Türen, Wände oder Fenster, bauen stationäre MGs auf und scannen die Umgebung mit Herzschlag-Sensoren. Und natürlich gilt während allen Einsätzen: Friendly Fire ist auf “an” geschaltet – blindes Drauflosballern oder Alleingänge werden nur selten belohnt, stattdessen sind Geduld, taktisches Gespür und (wenn es zum Showdown kommt) schnelle Reflexe gefragt.

Unseren großen Test zu Rainbow Six Siege findet Ihr (natürlich inklusive Versionsvergleich PS4 vs. Xbox One und allen Infos, wie das Spiel unter realen Server-Bedingungen läuft) in der nächsten M! Games, die am 18. Dezember erscheint.

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greenwade
5. Dezember 2015 18:30

“”M!pressionen”” – würde sich doch anbieten.

HajimenoIppo-09
4. Dezember 2015 12:10

so spannend das konzept klingt ist es doch ein reines mp-spiel. ich denke, dass das spielprinzip sich auf längere sicht abnutzen wird wie etwa bei titanfall oder dem jüngst erschienen sw:battlefront. nebenbei bin ich kein befürwörter von reinen mp-spielen. ne story hätte dem spiel einen gewissen mehrwert verschafft.

Gray Fox
30. November 2015 22:05

Viel gab es bei der Beta nicht zu spielen.ich wollte mit 3 Freunden gemeinsam spielen.Genau eine Runde hat funktioniert.Sonst hat es entweder bei einem oder bei allen nicht funktioniert. (irgendwelche Server-Error)Den Release morgen durch zu ziehen würde ich für gewagt halten. Ich warte mal auf jeden Fall wie sich das ganze entwickelt.Bei der Terrorristenjagd dürften jetzt unendlich Gegener spawnen, oder die feiern eine Party in einem Geheimraum.Kaum wird die Bombe entschärft (verteidigen) rollen Wellen an Gegnern heran. Irgendwie Rainbow Six untypisch.Ich hätte lieber ein ganz ein klassisches Rainbow Six…

MadMacs
30. November 2015 15:57

Ich wollte die BETA anspielen, aber man muss sich zwingend bei uPlay anmelden. Das geht mal gar nicht.