Remember Me

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Jean-Maxime Moris, Creative-Director von Remember Me, erklärte, dass man bei dem Spiel mit den typischen Klischees und der übermäßigen Gewalt in Spielen brechen wollte:

“Videospiele sind zu einem formatierten Medium geworden, dabei ist es das mächtigste Medium der Welt, dass in der Zukunft das größte Potential hat. Doch alles ist formatiert”, klagte er gegenüber CVG.

Mit “formatiert” meint er, dass viele Spiele immer noch den “Weißer-Mann-mit-Waffe”-Helden favorisieren: “Wie blöd ist diese Industrie eigentlich, nur auf diese Stereotypen zu setzen? Es ist das einzige, was man den Leuten gibt, sie gewöhnen sich daran und am Ende wollen sie nichts anderes”, fluchte er über die Spirale der Entwicklung zum Klischee-Spiele-Helden.

Mit Nilin, der Protagonistin aus Remember Me, wollte Entwickler Dontnod diesem Rollenbild entgegenwirken – und auch einer anderen Entwicklung in Spielen Einhalt gebieten: die der übermäßigen Gewalt.”Sie rennt herum, klettert, springt, tritt Kerlen in den Arsch, remixed Erinnerungen und tötet dabei nur wenige Leute – und das alles in einem Spiel, das ohne Blut auskommt“, erklärte Moris.

Remember Me erscheint im Mai 2013 für PS3 und Xbox 360.

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cloud1429
5. November 2012 22:54

Die Idee wie bei Deus Ex finde ich klasse, dass einige sich ans Schleichen wagen können und andere halt ein auf Rambo machen. Fand ich prima und hatte einen guten Wiederspielwert. Genauso wie Mass Effekt (bei 1 und 2 zumindest) wo man mit den richtigen Antworten Kämpfe provozieren oder schlichten konnte.Das viel auf die Reize wert gelegt wird, wundert mich nicht “”Sex sells”” sag ich nur. Problem ist nur, dass sich Games oft nur auf eine Schubblade konzentrieren. Beyond Good and Evil fand ich klasse, da es halt Kameraspielchen, Rennen, Jump and Run und Hau den Lukas in einem Spiel umsetzt und das noch alles Sinn ergibt, wie es da im Spiel auftaucht.EA ist ein Stempel auf den Spiel, dass dir gleich sagt “”Hier kriegste das was du Erwartest, ohne Überraschung oder neuen Kram”” Kein Wunder wenn man jährlich immer den gleichen Kram raushaut.Wenn das Game noch mehr hat als Kämpfen und Spring/Klettern, z.B. auch Verfolgungsjagten oder Gespräche die man Beeinflusst, dann hat das Spiel ne gute Chance aus der Masse hervorzustechen. Aber dazu braucht es halt mehr als nur die Idee mit den Klau von Erinnerungen.

Ravingrabbid
5. November 2012 21:55

[quote=SxyxS]

Bei aller freude,hat mir das””du hast nur eine vorgeschriebene möglichkeit den gegner zu liquidieren”” den zahn komplett gezogen.
Das mag zwar das storytelling erleichtern,macht das spiel aber auch wieder uninteressant

[/quote] Ja das stimmt. zuerst fand ich das Konzept der Einnerungssequenzen sehr interresant. Jetzt wo die multiplten lösungswege fehlen,befürchte ich das das Alleinstellungsmerkmal des Spiels,spielerisch zu belanglos bleibt.

DonCurrywurst
5. November 2012 21:35

@Fenris: Ich freue mich zwar mehr auf Bayonetta 2, aber auch wenn ich den Dante aus dem neuen Game ned so mag (rein optisch), ist er charakterlich Dante einfach zu ähnlich. Abgesehen davon sieht das Gameplay bis dato einfach nur prima aus.Also wird auf di

5. November 2012 21:16

Ich denke,daß es viel zu früh ist,sich ein Urteil über das Spiel zu bilden.@Berliner Wurstspezialität Warte mal ab,das neue Devil May Cry wird vielleicht The Best Episode Ever!!!Ninja Theory Rulez!!!

donkiekung
5. November 2012 20:47

Na ja, der Trailer sorgte aber auch nicht gerade für Überraschungen. Ist eben statt ‘nen Kerl ein Weib. Der Rest alles schon 1000mal gesehen. Das sah alles andere als nicht stereotypisch aus. Eher so eine hochglanzpolierte typische Viva-Pop-Star Tussy, mit entsprechenden auf das männliche Publikum zur Schau gestellten Reizen. Charakter mit Charisma a’la Snake oder Dante (der echte mit den weißen Haaren, nicht der dumme Scheißtyp im neuen Game) gibt es heute kaum noch.

DonCurrywurst
5. November 2012 20:37

: Ich stimmte dir zwar prinzipiell zu, aber ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, dass in dieser Diskussion immer auf Gewalt geschielt wird.Gerade Sexismus oder die völlig ausgelutschten 0815 Charaktere, ist im Bereich der japanisches Games

cloud1429
5. November 2012 17:19

Die heutigen Helden sind ja nichts weiter als verwaschene Duke Nukem mit neum Spielzeug. Und das in fast jedem Action, Shooter, Survival oder sonstigem Genre auf den Konsolen und PC.Die Idee von den Entwicklern kann ich nur loben und es ist ein Titel den ich gerne im Auge behalte, da man scheinbar andere und wichtigere Dinge in den Vordergrund bringen will (wie Story, Charakter, neue Ideen, ect) und nicht so langweilige Sachen wie Brutalität, Finishing-Moves, Grundlose Zerstörung oder oder oder. Ich vermisse Spiele die Einzigartig sind. Von der Story und dem Erzählen wie bei Alan Wake (tolle Atmo). Dem grandiosen verschmelzen von Kino und Spiel wie bei Mass Effekt 1. Oder wunderschöne Orte und lustige Gespräche bieten wie bei Prince of Persia (Den Teil mit dem Comiclook und der Prinzessin im Schlepptau). Wenn ich Heute in die Zukunft denke, fällt mir kein einziger Spieletitel ein den ich mir ins Haus holen will. Bin nur Neugierig auf das neue Tomb Raider und jetzt Remember Me.

SxyxS
5. November 2012 16:37

Bei aller freude,hat mir das””du hast nur eine vorgeschriebene möglichkeit den gegner zu liquidieren”” den zahn komplett gezogen.Das mag zwar das storytelling erleichtern,macht das spiel aber auch wieder uninteressant