
Ninja Theory gibt bekannt, dass Senua’s Saga: Hellblade II ausschließlich digital erscheint und damit dem Beispiel von Alan Wake 2 aus dem letzten Jahr folgt. Außerdem erfahren wir, dass die Spielzeit in etwa identisch zum Vorgänger ist.
Senua’s Saga: Hellblade II ist ab 21. Mai für Xbox Series X erhältlich.









Oha. So mehr man liest und überlegt, muss ich eigentlich allen recht geben. Interessante Unterhaltung. Und ohne gehate. THX
Fortsetzung folgt sicher zeitnah in anderem Beitrag 😉
Mein Eindruck ist, dass es mit irrationalen Konsolenkriegen mit den Single Format-Magazinen so richtig losging. Da begannen sich die Leute in Informationsblasen einzukesseln. Ein gutes Beispiel ist Doom 64, dass von vielen als reiner Doom-Port eingeschaetzt wurde, da sie nicht ausreichend informiert waren:
1997 – wer will sowas denn noch spielen, 1000 mal schon gezockt
2020 – geil, dass ist ja ein voellig anderes Spiel as Doom 1 und 2
Die Fanlager gab es immer. Amiga>ST, SNES>Mega Drive, Game Boy>Game Gear, PlayStation>Saturn…
Ist natürlich ein größer als Zeichen und die erstgenannte Plattform jeweils die klar bessere.😜
Die wirklich militanten Fans, die sind früher nicht so aufgefallen und eigentlich eine verschwindend kleine Minderheit, online aber wirklich sehr auffällig. Aber ich denke auch, dass zum Beispiel die meisten hier eher unernst bis ironisch dabei sind wenn es um sowas geht
muss @out uneingeschränkt Recht geben.
Konsolen Kriege alias Schwanzvergleiche fand ich schon immer sehr anstrengend und total unnötig.
Oftmals fällt es gerade diesen Leuten schwer, Akzeptanz und den nötigen Respekt zu haben für andere Sichtweisen. Und dabei spielt die Zeit auch überhaupt keine Rolle. Für den einen mag es früher schlimmer gewesen sein, für den anderen heute. Belegbar oder einen einen Artikel dafür aufzubereiten dürfte faktisch unmöglich sein, da es nun mal sehr subjektives Empfinden darstellt.
Ich persönlich war und bin immer schon Multikonsolero gewesen. Früher war wenig Taschengeld vorhanden, daher musste man sich oftmals für eine Konsole/Spiel entscheiden. Es hieß immer entweder/oder. Ich habe mich immer gefreut wenn Freunde und Bekannte andere Konsolen und Spiele hatten, so konnte man immer gemütlich hin und her tauschen. Was ich gerade als Kind und Jugendlicher sehr spannend fand.
Plattform Rivalität kenne seit den 8-Bit Computern (ü50). Ging dann weiter mit Amiga 500 vs. Atari ST usw..
Meine in der ASM damals, sah man das auch in dem Leserbrief Bereich.
Meiner Meinung nach, wird sich teils zu sehr mit der jeweiligen Plattform identifiziert, statt sich einzugestehen, das man einfach nur ein Produkt gekauft hat und nicht mehr.
Interessant wie die unterschiedlichen Meinungen hier bzgl. der Plattformkriege in den 80ern ist. Damals hatte man natürlich auch nur eine eingeschränkte Wahrnehmungsreichweite. Faktisch nur innerhalb des realen Freundeskreises. Find ich spannend! Vielleicht sollte die M! das mal fachlich “journalistisch” aufbereiten!? Das und etwas mehr Neutralität würde mich womöglich auch zurück zum Abo bringen, das ich nach vielen vielen Jahren genau deshalb mit weinendem Auge gekündigt habe.
Also ich bin Jahrgang 77 (ich weiß , überraschend bei meinem Namen hier) und früher gab es zwischen Amiga /Atari, Sega / Nintendo und dann Sega /Sony erinnerlich eigentlich viel mehr Fanboykriege als jetzt. Ich fand das auch immer amüsant solange ein gewisses Niveau gehalten wird. Kindisch sicherlich, aber unterhaltsam.
@Rudi Ratlos
Also ich bin 83er Jahrgang und mit ziemlich allen (angesagten*) Konsolen aufgewachsen, niemand hat sich damals über andere lustig gemacht oder begann solch einen kindischen Konsolenkrieg, wie es heutzutage der Fall ist. Das zog sich sogar bis hin zur ersten Xbox, da hieß es einfach nur 4 Controller, 1 Halo und jede Menge Spaß. Erst mit dem Internet, kamen auch mehr Probleme.
*Mit “angesagten” meinte ich, die jeder kannte, also nicht sowas spezielles wie TurboGrafX oder Jaguar.
@Rudi Ratlos. Bin 81er BJ und ging bei mir auch schon kurz nach dem Schlüpfen los mit dem Gezocke. Damals noch als Nerd angesehen, wurden es über die Jahre aber immer mehr “nerdische Mitstreiter” und ich selbst habe ALLE Konsolen mitgemacht und auch noch verstaubt irgendwo im Keller 🙂
Ja, es gab Rivalitäten, jedoch nicht in dem die andere Plattform schlecht gemacht wurde, sondern die eigene gehyped. Aber primär ging es um die Games und den gemeinsamen Spaß am gemeinsamen Hobby! Das ist heute anders, was auch kein Wunder ist bei den digitalen Kommunikationsmöglichkeiten, -kanälen und Marketingbudgets heutzutage.. Aber das nervt mich, insb. wenn alteingesessene Oldschool-Zocker wie hauptsächlich hier bei der M unterwegs sowas mitmachen. Und deshalb auch mein langer Kommentar dazu.
Bsp Senua 2. Erster Teil auf PS gehyped, Downloadtitel (wenn ich mich recht erinnere) mit kurzer Spielzeit. Nun ähnlich auf MS und schon nörgelt die Meute..
Und ja, stimme deinem letzten Satz absolut zu, bezweifle aber genau das, dass es heute noch genau so wäre
Leider wird auch keine weitere Entwicklung bei physischen Videospielen mehr vorgenommen.
Blu-Ray Discs wurden zum Start der PS3 eingeführt! Seit dem wurde da nix mehr überdacht.
Zumindest bei der Switch ist man auf Cardridges umgestiegen.
Discs sind meiner Meinung nach bei Videospielen einfach nicht mehr zeitgemäß.
Den Weg über Cardridges find ich schon ganz gut, diese sollten bei den neuen Konsolen aber auf dem schnellen internen NVme-SSD Speicher basieren, damit entfallen Lade.- und Insallationszeiten.
Die Größe der Cardridges könnte je nach Spiel angepasst werden damit auch ein Baldurs Gate 3 oder CoD komplett drauf passt.
Auch die einem Spiel zugehörighen Patches und/oder DLCs könnten auf so einer Cardridge nachträglich untergebracht werden, d.h. dauerhaft, so das diese Daten nicht vom Kunden löschbar oder überschreibbar sind.
Somit hätten wir eine sich fortwährend optimierbare physische Lösung, die nicht auf eine Onlineanbindung angewiesen ist.
Der Verglwich Platten zu Discs (erst recht Blu Ray) hinkt auf vielen Ebenen komplett. Angefangen dabei, dass Platten im Verglwich Steinzeittechnik sind (Presswerke sind aus den Fünfzigern/Sechzigern mit null Hochtechnologie), selbst ein schlwchter Plattenspieler 200€+ kostet und Leute erstmal das bezahlen und vor allem der Plattenspieler eigentlich simpelste Technik gegenüber optischen Laufwerken. Soll heißen, in den Stückzahlen wo Vinyl sich für alle Beteiiligten lohnt ist das für optische Medien nicht der Fall.
Zweitens, ja, Vinyl wäxhst, in einer sehr kleinen Nische. Währenddessen schrumpft der Markt für Audio CDs immer weiter und auch digitale Musikkäufe ganz extrem. Der Gesamtmarkt schrumpft also fröhlich weiter, weil schlicht per Abo gestreamt wird.
Im Filmmarkt mittlerweile das gleiche. Lange Zwit sind primär DVD Verkäufe gefallen, mittlerweile lassen Blu Rays auch nach und UHD-BD ist nie aus der Enthusiastennische gekommen.
Persönlich würde es mich null wundern, wenn in der Next Gen der erste Hersteller endgültig aufs Laufwerk verzichtet.
@Endgegner Weiß ja nicht, wo du groß geworden bist, aber die (augenzwinkernden) Rivalitäten und Lager zwischen Sega, Nintendo, Commodore und PC gab es bei uns schon seit 8Bit-Zeiten 😉 am Ende wurde dann aber trotzdem auf der Kiste gezockt, über die man sich davor noch lustig gemacht hat.
In den USA soll Wallmart demnächst damit beginnen, physische Spiele für die Xbox aus dem Store zu nehmen angefangen bei Starfield:
https://twitter.com/Wario64/status/1748480396596244645
Man, waren das noch schöne Zeiten, damals, als Zocker noch Zocker waren und sich nicht im Konsolenkrieg a la Fanclubs organisierten. Da waren Sega, Nintendo, Commodore, Atari etc und es wurde gerade da gezockt wo es geile Games gab. Passt nicht ganz hier rein, aber muss ich immer dran denken wenn ich mal wieder bei meiner damals geliebten Man!ac reinschaue. Mittlerweile leider Hort – und teilweise Anheizer – eben solcher Fanlager. Schade.
Ich finde es übrigens auch kacke, wenn ein Großunternehmen Geld nimmt und sich einfach ihre Marktanteile einer Industrie einkauft (s. XBOX). Dass das aber Sony das mit der PS damals genau so getan hat, vergessen die meisten. Früher oder später kommt immer ein größerer Player und kauft sich Teile vom Kuchen.
Genug Einleitung: Ebenso wird es sich mit Games verhalten. Die “Netflixisierung” des Marktes ist nicht zu stoppen. Ich war anfangs auch ein Gegner, da eine physische Games-Sammlung mitsamt tollen Artworks etc wahrlich eine Augenweide ist, jedoch ehrlich gesagt und insb. im Erwachsenenalter nur noch eine verstaubte Antiquität darstellt. Was habe ich – Seite an Seite mit den Sony-Fanclubs – gegen die X1 gehatet, als ein Always-On Model beworben wurde. Und heute steigt der Puls sobald das Netz nur ganz kurz mal abkackt!
Heutzutage ziehe ich 95% als Download, habe keine bunte Plastikstaubfänger mehr und eine aufgeräumte Mancave anstatt einem nerdischem Kinderzimmer. Mir gefällt’s! Und sobald die Konsole läuft ist man ohnehin wieder Kind und thanks to crossplay nicht nur im Geiste mit allen Fanlagern wieder vereint 🙂
Amen und Hail to the Gaming, Zocker!
Der Retail-Markt wird noch lange nicht sterben. Vinyl erlebt in den letzten Jahren einen 2.Frühling.
Einige Firmen wie LRG oder SLG (und andere) bringen schön fleissig immer was raus.
Zur gleichen Zeit wird der Digital Only Markt gefördert und gestärkt.
Seit PS4/XboxOne macht es keinen Sinn mehr Retail zu kaufen. Entweder ist das Game nur zur Hälfte auf der Scheibe drauf, oder der DayOnePatch ersetzt gleich das Game auf der Scheibe.
PS5 und XSX ists genau gleich.
Ich habe meine kleine Retrosammlung als Retail. Da erfreue ich mich auch, wenn ich die Games in meinen Händen halte. Und auf der anderen Seite schätze ich die Bequemlichkeit bei den Games auf meinen Festplatten. Ist halt auch Platzsparend.
Ich habe ein paar Mal Spiele vor einigen Jahren heruntergeladen, aber dann nie Lust gehabt, das so zu spielen und dann auch nie gespielt.
Von daher kaufe ich nichts mehr digital. Auf sowas wie Game Pass oder PS+ verzichte ich ebenfalls. Und gibt es keine Spiele mehr physisch, wird halt kein neues Gerät, eine App oder was auch immer sonst auf dem Markt ist, bis dahin gekauft. So einfach halte ich das.
Es gibt so dermaßen viele Spiele auf allen Plattformen der Zockergeschichte, die es noch wert wären, mal endlich gezockt zu werden. Da reicht ein Leben nicht dafür aus. Ich habe auch keine Probleme, noch alte Mega Drive oder SNES-Spiele als gutes Beispiel nachzuholen.
@Maverick, wenn Dein PC kein Laufwerk mehr hat, kauf Dir ein billiges USB-Teil und lad Dir CDex und mach aus Deinen CDs einfach MP3s.
Das digital-only Zegs wird nicht mehr auszuhalten sein. PC-Schwachlöpfen sei Dank, wo das schon Gang und Gäbe ist …
Winzigweich hat seine Stream-Ambitionen mit dem GP, klar, dass sie es pushen und verdient damit auch im PC-Lager mit – und irgendwann auch bei Joseph Jedermann über die TV-App. Zorny hat doch mittlerweile ähnliche Ambitionen mit PS+, meint aber immer noch das Prinzessichen Ziermich spielen zu müssen, weil man ja was besonderes war in der Generation davor. Bis man wieder irgendeinen Scheiß verzapft und sich die Haxe bricht … *hust* PS3 *hust*
Auf der anderen Seite, was will man mit ner Glitzerscheibe, die im besten Fall ohne Day-One Patch meist gar nicht vernünftig läuft und im schlechtesten nicht mal das volle Spiel enthält. Bei Nintendo hab ich noch Hoffnung. Die verdienen an den Cards ja mit und so lange das Spice … äh … Geld fließt, wird man da wohl fleißig umgebaute USB-Sticks produzieren.
@Walldorf Ich bin mit walkman bzw diskman aufgewachsen und habe extrem viel Musik auf cd, letztes Jahr Mitte Oktober habe ich einen neuen vw bestellt und gelinde gesagt schockiert als ich später erfahren habe, dass der nicht mal mehr ein cd Laufwerk im Handschuhfach hat. Nun darf ich mir die ganze musik im itunes store neu kaufen, tolle neue welt.
Ich hab immer gesagt wenn Videospiele nur noch digital erhältlich sind werde ich mit dem Hobby aufhören, mittlerweile würde ich wohl weiter daddeln aber dafür wohl sehr viel weniger. Irgendwie ein doofer trend.
Man hat es zwar kommen sehen, aber mit Senua erscheint bereits nach kurzer Zeit die nächste AAA Produktion neben Alan Wake 2, die nur Digital ist.
Es werden nicht die letzten gewesen sein und fernab der Indie Szene wird es bald bestimmt zum Alltag gehören. Für mich bedeutet das, einfach weniger kaufen ( tue ich ohnehin nicht viel) noch mehr überlegen, womit ich meine Festplatten belege und irgendwie hoffen, dass es als Gegenwert für gekaufte Software in den meisten Fällen noch möglich sein wird, auch etwas haptisches zu bekommen als “nur” Daten.
Wobei Musik ja immer noch auf CD und Vinyl erscheint, die Frage ist allerdings wie lange noch.
Digital Only – Das passt ja zum Vorwort im aktuellen Heft.
Es verschwimmt immer mehr und ist letztendlich nur eine Frage der Zeit, bis es kaum bis gar keine Spiele als Retail erscheinen. Deswegen, freut euch so lange das noch so ist. Wir werden es nicht mehr aufhalten können.
Weiß nicht ob diese Abo-Modelle so gut für die Industrie sind.
“Interessant sind kritische Worte zum Thema Abo-Geschäftsmodell infolge eines Artikels über das Interview, die von einer Person aus dem Netflix-Kosmos stammen: Samuel Deats ist der Creative Director des texanischen Animationsstudios Powerhouse, das für Netflix die Serien Castlevania und Castlevania: Nocturne schuf. Und aus dieser Perspektive schrieb Deats:
Die Spielebranche muss verstehen, dass die ganze Sache mit den monatlichen Stream-Abos kein Geschäftsmodell ist, dem man nacheifern sollte. Es herrscht verdammtes Chaos hier drüben. Es ist ein SEGEN, dass Videospiele direkt gekauft werden. Ihr dürft das niemals loslassen.”
https://www.gamersglobal.de/news/278128/ubisoft-plus-chef-spieler-muessen-sich-erst-daran-gewoehnen-titel-nicht-zu-besitzen
Man muss einfach hoffen, dass Aktionäre und Investoren dumm genug sind nicht zu erkennen, dass Abo-Services keine Goldgrube sind und nicht das Vertrauen in die Gamesbranche verlieren.
Auch Hellblade: Senua´s Sacrifice kam vorerst nur Digital. Kann zwar verstehen eine Scheibe ins Regal stellen, aber warum sollte ich Download Perlen entgehen lassen? Und das Senua´s Saga Hellblade II mehr kostet als der 1 Teil, dann honoriert ich eben oder gleich als Game Pass nutzten. Ich habe bock drauf.
Eins Sache noch, hätte alle Download nur als Retail gegeben, da sehe ich schon den nächsten Videospiel Crash.
Das kommt jetzt nicht wirklich überraschend. Der Digital Only Trend ist eh nicht mehr aufzuhalten, aber MS treibt ihn von allen drei Konsolenherstellern am meisten voran. Da die meisten Dank Gamepass und Co aber eh schon an Abos gewöhnt sind, wird das für den Großteil der Zielgruppe bestimmt kein Problem sein. Zumindest ist das mein Eindruck.
Nach dem ganzen Hype, der sich seit 2019 aufgebaut hat, haben da sicher viele mehr Umfang als beim Vorgänger erwartet und einen Konkurrenten zu God of War – Ragnarök.
Dass Microsoft immer öfter auf verpackte Versionen verzichtet hat mich schon bei Hi-fi Rush und Pentiment geärgert. Hoffentlich wird die Xbox Series X ohne Laufwerk, die Ende 2024 erscheinen soll, ein kommerzieller Flop.