Civilisation-Schöpfer Sid Meier sprach sich auf der Firaxicon gegen Gewalt in Spielen aus.
Er sei natürlich gegen jede Art von Zensur, erklärte er. “Aber es ist schwer zu sagen, unsere Spiele seien immersiv und reissen die Leute mit, dass sie teilnehmen können und sie selbst zu den Stars werden, und dann zu sagen, dass dies keine Auswirkung auf sie hat und sie nicht beeinflusst werden. Ich meine, wir müssen die Regeln einhalten. Ich denke, die Leute kenne den Unterschied zwischen Fantasie und Wirklichkeit – Spieler sind sehr erwachsene und intelligente Menschen. Trotzdem, was immer wir machen können, um ein positives Klima zu schaffen, das sollten wir tun.”
Meier ist der Meinung, dass es in Spielen nicht mehr nötig ist,“Wirbelsäulen aus dem Spieler zu rupfen” (mit Seitenhieb auf Mortal Kombat), um Aufmerksamkeit zu bekommen. “Wir können jetzt gute Spiele entwickeln. Ich denke, in der Hinsicht gab’s eine Menge Fortschritte.”
Mehr Auszüge aus dem Interview gibt’s auf GamesIndustry.









Sid Meier: Designer sollten mit Spielen “”positives Klima”” schaffenUnter positivem Klima kann man auch den Umgang mit den Usern untereinander verstehen. Ich bin sicher, dass die Hersteller sich da mal an der eigenen Nase nehmen sollten, wenns darum geht Unmut zu erzeugen, indem man Spielergruppen benachteiligt, sei es durch schwache Ports, etc. Das würde mMn mehr bringen, als Gewaltverzicht in Spielen. Teilweise ist ja der Zorn der User auf die Entwickler wirklich gross, das kommt wohl weniger von der Gewalt. Gleichzeitig erzeugt das Ungleichgewicht bei den Ports z.B. diese Hate und Flamekultur. Wären die Multiplats annähernd gleichwertig und auch so behandelt, der Consolewar wäre um eine Facette ärmer.^^
[quote=ChrisKong]
In Tat und Wahrheit haben die Hersteller mit ihrer teils verfehlten Releasepolitik, den Consolewar erst recht mit angeheizt, das war ja wohl nichts.
[/quote]Ich verstehe deinen Kommentar in Zusammenhang mit der News irgendwie nicht?!?
Bla bla bla, ich bin alt, bla bla…Klar müssen Spiele das nicht, mussten sie auch damals nicht, aber können sie und an der Beliebtheit von Mortal Kombat merkt man doch, dass das Publikum das auch will.Und MK ohne das würde als sehr durchschnittlich durchgehen, denn wirklich beeindruckend oder neuartig ist das Kampfsystem nicht, eher wie Killer Instinct würde es dann sein.Ist halt für jeden was dabei, ich mag MK und andere Gewaltorgien auch nicht, dennoch muss ein Hersteller nicht seine Perspektive und Produkte als das ultimative darstellen. Keine Gewalt oder Sex Sells sind keine Weiterentwicklung sondern nur eine Alternative.
… gegen ein paar gute Strategiespiele oder Wirtschaftssimulationen für Konsolen ist absolut nichts einzuwenden. Früher ging das doch auch …
In Tat und Wahrheit haben die Hersteller mit ihrer teils verfehlten Releasepolitik, den Consolewar erst recht mit angeheizt, das war ja wohl nichts.