Silent Hill: Rückbesinnung auf alte Tugenden

7
97

waltzTom Waltz (Bild rechts), Co-Autor des achten Teils der Silent Hill-Reihe, verspricht in einem Interview mit fearnet, dass man sich bei der Entwicklung wieder auf die ursprünglichen Stärken der Reihe besinnen wolle. Die Handlung werde durch die Figuren geformt und Spieler werden sich laut Waltz an Silent Hill 2 erinnert fühlen.

Waltz führt außerdem das Ruder bei einem neuen Silent Hill-Comic, der ab Oktober in vier Ausgaben in den USA erscheinen soll und die Vergangenheit des nebeligen Urlaubsortes beleuchten wird.

pheadDie im Jahr 1867 angesiedelte Geschichte handelt von Cowboy und Verbrecher Jebediah Foster, der sich in eine gutmütige Witwe verliebt und mit dieser nach Silent Hill zieht. Natürlich wird der Sünder hier mit den Taten seiner Vergangenheit konfrontiert. Clint Eastwoods Western-Grabgesang Erbarmungslos diente Waltz als Inspiration für den Comic. Eine Figur aus der Bildergeschichte soll es sogar in das neue Spiel geschafft haben.

Wie die beiden Werke genau in Verbindung zu einander stehen, will Waltz aber noch nicht verraten. Fakt ist, das neue Silent Hill spielt im Gegensatz zum Comic in der Gegenwart. Bei Hauptfigur Murphy Pendleton scheint es sich aber auch um einen verurteilten Verbrecher zu handeln (den Trailer gibt es hier).

7 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
ordinary_vanity
29. Juli 2010 13:38

Bin echt gespannt. Aber ich glaube, dass es mal wieder ein gutes Silent Hill Spiel werden könnte.

Napalus
29. Juli 2010 13:37

Hört sich alles ganz toll an,aber Ich werde das Spiel trotzdem links liegen lassen.Ohne Akira Yamaoka ist Silent Hill einfach nicht Silent Hill.Die Musik ist so wichtig für diese Serie und ausser Yamaoka kann das nicht klappen.Ist vielleicht etwas voreillig von mir,aber so empfinde Ich nun mal.

Asaziel
29. Juli 2010 9:51

Erst mal schauen, dann meckern. Wenn der neue Teil schlecht ist, mecker ich auch mit.

29. Juli 2010 6:34

Leider waren die neueren Silent Hill Episoden nicht der Bringer,wenn man Teil 1 – 3 kennt.Die absolute PsychoAtmo dieser Meilensteine kann gar nicht mehr erreicht werden,weil in der Gameindustrie Spiele,mit denen man sich richtig(!) beschäftigen muss,nix mehr wert sind.Deswegen auch der Soldat als Protagonist in Homecoming,heutzutage muss ja alles baller,bumm,peng sein…in jedem Game,selbst bei SurvivalHorror.Für mich unerreicht:SH2,in dem ein Normalo mehr gegen seine eigenen Psychosen als gegen externe Bedrohungen kämpft,man wird von der ganzen Atmosphäre bis zum Ende regelrecht aufgefressen,wenn man bereit ist,sich mit der Story ernsthaft auseinanderzusetzen.Ich glaub jedenfalls diesem “”Back to the Roots””-Mist nicht,ist ja nicht das erste mal,dass vorher gross Welle gemacht wird und danach Schrott bei rauskommt.

Lagann
28. Juli 2010 22:28

Nach dem dritten Teil habe ich die Serie nicht mehr gespielt. Shattered Memories war zwar interessant, aber hat bei mir gegen andere Tiel den kürzeren gezogen. Vielleicht hol ich es noch nach , wenn ichs zum Budget Preis erwische. Dass man sich beim neuenTeil an den 2. erinnert fühlt, sind schon große Worte, die erst noch belegt werden müssen. Ich bleibe zunächst skeptisch. Und ein Silent Hill ohne Akira Yamaoka kann ich mir bis jetz auch nur schwer vorstellen.

ramazzotti
28. Juli 2010 17:49

Das hört sich zumindest vielversprechend an. Ich freu mich drauf

Asaziel
28. Juli 2010 16:27

Bin schon sehr gespannt. Ich fand schon toll, wie Shattered Memories mit dem Spieler gespielt hat, aber ein Silent Hill-Feeling wollte da nicht so recht rüberkommen. Entgegen anderer Meinungen fand ich Homecoming nicht schlecht. Jedenfalls war es genretreuer als Resident Evil. Nicht falsch verstehen. Ich find die neuen Teile nicht schlecht, aber mit dem guten alten Original haben die nicht mehr viel gemein.Persönlich bin ich schon recht gespannt auf das neue Silent Hill.