Spieleverbot in Venezuela im Anmarsch?

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Deutsche Gamer kennen dieses Phänomen – in Venezuele ist es neu: Auf der Suche nach einem Schuldigen schießt Regierung unter Präsident Chavez in alle Richtungen. Jetzt im Visier: gewalthaltige Videospiele- und Spielzeuge.

Befürworter des Gesetzesentwurfs, über den in den nächsten Wochen entschieden wird, sprechen von einem vielgestaltigen Kampf gegen die Kriminalität – das Spieleverbot soll verhindern, dass Zocker den Joystick gegen eine echte Waffe eintauschen.

Laut einer im letzten Jahr veröffentlichten Statistik kamen in Venezuela pro Woche gut 150 Menschen gewaltsam zu Tode – aufs Jahr gerechnet ergibt sich die absurde Zahl von knapp 8000 bei einer Einwohnerzahl von 27,5 Millionen.

Ob der neue Gesetzesentwurf daran etwas ändern kann ist fraglich – für mehr Hintergrundwissen zum Thema ‘Spieleverbot in Venezuela’ surft Ihr die englischsprachige Meldung der Nachrichtenagentur an.

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Pixelblut
13. Oktober 2009 13:28

Wahrscheinlich fürchtet sich der Despot einfach nur vor: “”Wii shoot fat dictators””

captain carot
7. Oktober 2009 13:24

: Trotzdem kann sich etwa in China die Mehrheit der Bevölkerung keinen PC leisten. Während die Städte boomen gibt es in ländlichen Regionen Strom manchmal nur aus dem Generator und auch ausschliesslich genug für Beleuchtung.In Venezuela geht die Scher

Jab
Jab
6. Oktober 2009 16:04

@websenseiEine Menge, Venezuela ist doch kein dritte Welt Land. Was hast du für Vorstellungen? Das Land, und auch viele Einwohner sind ziemlich wohlhabend. Ich habe selbst mit vielen Menschen von dort gesprochen. Ich glaube die Vorstellungen die viele Men

captain carot
6. Oktober 2009 15:14

Naja, für Chavez dürfte das tatsächlich ein toller Sündenbock sein.: Das ist zu einfach und zu kurz gegriffen. Teilweise haben sich die Mittel- und Südamerikanischen Länder in den letzten Jahrzehnten sehr gut entwickelt und obendrein ging es der spanisch- und portugisischstämmigen Mehrheit der Bevölkerung Jahrhunderte lang zumindest nicht schlechter als in Europa.Wenn da einer schon immer die Arschkarte gezogen hat, dann die Indios und früheren Hochkulturen.

Segabasti
6. Oktober 2009 14:52

Leider muss Südamerika immer noch das bezahlen, was Ihnen Spanien, Portugal und die USA vor Jahrhunderten eingebrockt haben. Destabilisierte Regierungen und Korruption lassen sich aber nicht mit Spieleverboten verhindern, sondern nur mit Unpoulären aber wirksamen reformen.Aber es wird sicher noch dauern, bis der Durchschnittsvenezuelaner sich eine Wii, geschweige denn PS 3 Leisten kann, Zeebo ist erstmal angesagt.

6. Oktober 2009 14:39

Wenn man sich mal die Zustände in Caracas derzeit vor Augen führt wirkt das doch eher lächerlich…genauso wie die halbstündige Zeitumstellung die dieser Clown von Präsident vor einigen Jahren durchgesetzt hat. Das Caracas mitlerweile die gefährlichste Stadt auf diesem Planeten ist liegt gewiss nicht an gewalthaltigen Spielen, sondern an Korruption, Armut sowie Inkompetentz und Desinteresse seitens der Regierung sich diesen Problemen zu stellen.