Eine alte Dame überquert einen Friedhof, setzt sich auf eine Bank – und stirbt. Mit dieser simplen Spielidee und -Story war das belgische Entwicklerteam von Tale of Tales gleich drei Mal für einen Preis nominiert: Beim ‘Independent Games Festival’ im letzten Jahr, beim ‘IndieaCade’-Festival und dem ‘European Innovative Games Award’. Jetzt gibt es das poetische Spiel The Graveyard auch für´s iPhone.
Wer für das Indie-Game keine 1,99 US-Dollar im App Store lassen möchte, kann sich auch einfach das Video unten ansehen. Neben dem dort dargestellten Spielende, bei dem die namenlose Lady stirbt, gibt es auch eines, bei dem sie den Friedhof lebendig verlässt.
Langweilig wie ein Stummfilm oder doch ein Insidertipp – was meint Ihr?
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Ich fürchte mit den Spielen heutzutage verhält es sich gleich wie mit dem Fernseh Programm!!!Dieses wird dank zahlreicher Fehlgriffe (Big Brother, Jungle Camp usw usw…..) immer doofer 🙂
@Beeberman:Das spiel sieht Hässlich aus??!Naja…besser als Nintendos Kugelkopf imperium (wiisports etc)
Hmm, ich hab mir vor nem jahr davon mal die Demo für den PC gezogen, und was soll ich sagen? In der Demo verlässt die Alte DAme den Freidhof lebend, um das STerbe ENde zu sehen hätte ich blechen müssen. Mir wars nicht wirklich wert, aber ich bereue es nicht, zeit für die Demo investiert zu haben. Gerade “”gameplay-technisch”” hat mich das werk berührt: der humpelige Gang der alten DAme auf ihrem Krückstock pendele sich zwishcen Makaber und mitfühlend ein. Das dargebotene Bild und die Farben waren mitreissend, und der Part mit der Musik war schon fast unheimlich, leider kann ich den text nicht verstehen….Also für mich gehört das “”SPiel”” ganz klar zur kategorie interaktiver Kurzfilm. Ne interessante entwicklung und zeigt auf, wozu das Gewand der Videospiele alles fähig ist. EInzig und alleine der Preis mag ja zur diskussion offen stehen, aber da würde ich eher dafür anfangen, ob eine Frisur bei Sims 3 seine 2 euro wert ist
@Karpator Man kann das auch anders schaffen, ein gewisse Aussage oder Stimmung zu transportieren.Ich finde das da oben nur langweilig sonst nichts. Da schau ich mir lieber Filme von David Lynch an als so was da…Mir egal ob ich jetzt als ignorant abgeste
An sich interessant, aber es gibt viele Dinge die ich interessant finde, aber trotzdem nicht haben muss.Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich sehr für den Indie-Sektor interessiere und es immer wieder gut finde, wenn sich Leute an so etwas wie hier heranwagen. Das erweitert den Horizont und erlaubt es hoffentlich zukünftig bei Spielen, eine ganz andere Richtung einzuschlagen.
das kommt mir so bekannt vor. ich glaube das habe ich schon vor nem jahr oder so auf meinem macbook gezockt. bin mir aber nicht sicher. naja, n spiel ist es nicht wirklich. aber heavy rain ist für mich auch kein spiel. interessant sind aber beide dennoch, zeigen sie doch was alles machbar ist mit polygonen und texturen. ich bin zwar kein indi games zocker aber grade im indiebereich schlägt die kreativität noch hohe wellen.
Ich muss sagen, ich würde kein Geld ausgeben, fand´s aber interessant.Davon abgesehen kam mir spontan der Gedanke Tomb Raider 2097. Ist halt was ganz anderes, wenn eine kranke, alte Oma da vor sich hin trippelt, als wenn ein junger Videospielhüpfer rumrennt. Konsequent gedacht sollte man sich nach dem “”Spiel”” fast von selbst klar werden, warum so viele alte Menschen irgendwann nicht mehr mitkommen und auch nicht mitgenommen werden.
@Karpador: recht so!
Ohjeohje… da weiß ich garnicht wo ich anfangen soll. The Graveyard muss nicht jedermanns Sache sein, aber es ist wieder einmal verräterisch, wieviel Antipathie dem Werk hier entgegenschlägt.Seid doch mal ein bißchen offen für Dinge außerhalb der bunten Nintendo-Sony-Microsoft-Welt!Es muss nicht immer Battlefield, God of War und Co. sein. Man sollte lieber mal froh sein, dass Leute das Medium Videospiel auch für andere Dinge nutzen. Und die Frage Kunst oder nicht erübrigt sich ohnehin – Kunst ist kein wertender Begriff mit dem man etwas “”adelt””. The Graveyard ist genauso Kunst wie jedes andere Spiel, sei es nun Shadow of the Colossus oder der achtundertste Penisersatz-Shooter.Ach ja – Stummfilme sind nicht langweilig. Das Adjektiv heb ich mir lieber für Bruckheimer und Bay auf.
OMG, da hatte The Path ja wenigstens noch dezent was mit nem Spiel zu tun, verglichen mit dem hier.Aber ja, da man auch beliebige Fabkleckse auf ner Leinwand als Kunst bezeichnen kann, muss es sich hier wohl auch um Kunst handeln.Ich glaub die wahre Kunst hinter derartigen Werken ist sie so langweilig und substanzlos zu machen wie möglich.Das die Grafik aus der Steinzeit ist, hängt vor allem mit der verwendeten Engine zusammen (Quest3D) welche eigentlich nicht wirklich für die Verwendung in Spielen gedacht ist, sondern maximal als Echtzeitumgebung für Architekturvisualisierung diehnen soll.
>>Langweilig wie ein Stummfilm oder doch ein Insidertipp – was meint Ihr?<
verdammt ich hab gerade 3:42 Minuten meines Lebens verschwendet….Das “”Spiel”” ist erstens verdammt hässlich und zweitens total langweilg…ne sorry das geht für mich nicht als Kunst und nicht als Spiel durch…da gibts anspruchvolleres