3D Lemmings – im Klassik-Test (PS)

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Auch Psygnosis’ possierliche Kamikaze-Nager wagen den Umstieg auf 3D. Das englische Entwickler-Team Clockwork Games schneidert die klassischen Lemmings-Elemente auf dreidimensionale Knobel-Welten zu: Koordiniert Ihr einzelne Lemminge nicht mit gezielter Talentschulung, watschelt die vertrottelte Schar stur in ihr Verderben. Ihr wählt aus vier unterschiedlich plazierten Kameras die günstigste Einstellung oder schwebt nach eigenem Gutdünken durch den 3D-Spielplatz. Ist Eure frei bewegliche Kamera in einem geschlossenen Raum gefangen, betrachtet Ihr das Spielgeschehen über die Virtual-Lemming-Funktion aus dem Blickwinkel des Nagers und verlaßt mit Eurem Schützling das Gefängnis.

Wie in den zweidimensionalen Vorgängern teilt Ihr per Fadenkreuz einzelnen Lemmingen eine von acht Tätigkeiten zu, wobei Euch in jedem Level eine begrenzte Auswahl unterschiedlicher Talente zur Wahl steht. Habt Ihr eine Anwendung an der falschen Stelle verschwendet, bleibt nur die obligatorische Notsprengung. Eure Lemminge stecken einen Stummelfinger in den Mund und blähen sich auf: Nach hysterischem ”Armageddon”-Ausruf zerplatzen die Suizid-Kandidaten in zahllose Winz-Ebenbilder. Um beim Einstellen des günstigsten Blickwinkels nicht den Anschluß zu verlieren, schaltet Ihr auf Pause und wählt nach der Kameraabstimmung gemütlich das gewünschte Talent an. Eure Schützlinge krabbeln in gewohnter Lemmings-Manier Wände empor, schlagen Mauerbreschen, buddeln sich zur nächsten Plattform durch oder basteln provisorische Holztreppen zusammen. Habt Ihr eine vorbestimmte Mindestanzahl Lemminge in den rettenden Ausgang gelotst, belohnen die kleinen Burschen vor dem Marsch in den nächsten Level mit Jubel-Geschrei und Paßwort. Lemmings-Profis spielen nicht alle 80 Abschnitte durch, sondern wagen sich über einen deftigen Schwierigkeitsgrad direkt an höhere Level.

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