A Way Out – im Test (PS4 / Xbox One)

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“Doppelpass alleine? Vergiss es!” Die weisen Worte von Lukas Podolski fassen das Kernkonzept des Gangsterfilm-Spiels A Way Out perfekt zusammen. Ihr müsst hier auf der Couch oder online zwingend zu zweit ran, für Solisten steht kein KI-Kamerad parat! Es lohnt sich aber, diese Hürde zu nehmen. Die Entwickler feiern das kooperative Spielerlebnis nämlich auf jede erdenkliche Weise, stellen Eure Freundschaft aber auch ab und an auf die Probe.

Zu Beginn des Spiels entscheidet Ihr, wer den frisch eingebuchteten Vincent und wer den erfahrenen Knastbruder Leo steuert. Die beiden kennen sich nicht, sind jedoch Zellennachbarn und wurden vom selben ­Oberschurken übers Ohr gehauen. Schnell fasst Ihr den Plan, gemeinsam auszubrechen und Euch an Eurem Peiniger zu rächen. Eure Flucht führt durch die Eingeweide des Gefängnisses über ein hübsches Waldstück samt einsamer Farm bis nach ­Mexiko. Manchmal seid Ihr unabhängig voneinander unterwegs, die meiste Zeit ist jedoch Teamwork gefragt. Etwa wenn Ihr mit einem Ruderboot durch Stromschnellen schippert und abstimmen müsst, wer wann auf welcher Seite paddelt. Wenn Ihr gemeinsam einen Bösewicht auf einer Baustelle verfolgt. Oder wenn Ihr versucht, in einem Teich Fische aufzuspießen. Ständig wird Neues geboten, Ihr schleicht, schießt, bedient Fahrzeuge, teilt Prügel aus und lauscht den stimmigen englischen Unterhaltungen. Manchmal lädt das Spiel auch zum freundschaftlichen Wettkampf, zum Beispiel an einem Arcade-Automaten, beim Hufeisenwerfen oder beim gemeinsamen Musizieren. Spielerisch herausfordernd ist A Way Out mit Ausnahme des letzten Bosskampfs nicht, jedoch hakt es manchmal beim Spieldesign: Fahrzeuge steuern sich schwammig, das Zielen mit Waffen ist teils fahrig. Dazu müsst Ihr Gespräche mit NPCs gut ­koordinieren, wenn Vincent und Leo getrennt unterwegs sind: Reden beide gleichzeitig, versteht man einen logischerweise kaum. Dafür überzeugt die Optik, die das historisch ähnlich gelagerte Mafia III hinter sich lässt.

Freunde spielen gratis mit

Wollt Ihr A Way Out online mit Freunden spielen, welche den Titel nicht besitzen, geht Ihr so vor: Verschickt eine Spieleinladung und lasst Euren Kumpel den Freunde-Pass zum Spiel gratis aus dem jeweiligen Store laden. Das funktioniert mit beliebig vielen Menschen aus Eurer Freundesliste. Ihr benötigt Plus respektive Gold. Euer Partner verdient so keine Trophäen, sein Spielfortschritt wird jedoch gespeichert. Ausprobieren konnten wir das Prozedere vorab noch nicht.

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Max Snake
18. Juli 2019 13:29

Eher an Brothers: A Tale of the Two Sons.

D00M82
27. März 2018 10:34

Ich spiele es auch grad. Macht schon Bock. Ein paar mehr Hinweise teilweise, was man wo machen muss, wären ganz cool um den Spielfluss aufrecht zu erhalten.


Eher Vergleichbar mit den Telltale Spiele.

ShadowXX
27. März 2018 10:04

Überbewertet…..im besten Fall eine hohe 60. Das Spiel ist lahme. Es ist ein Heavy Rain Verschnitt mit Coop. Quasi nichts von dem was der Dev versprochen hat ist in dem Spiel umgesetzt. Echte Rätsel? Fehlanzeige. Mehrere Möglichkeiten? Fehlanzeige. Verschiedene Storyline/Veränderung der Story durch Entscheidungen? Fehlanzeige. Story? Speziell gegen Schluss hanebüchen.

Warum hier eine 80 gezogen wurde, kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen.

27. März 2018 9:25

Gestern durchgezockt, kann ich jeden wärmstens empfehlen.

BigBen
23. März 2018 12:27

Auf der Verpackung ist kein Hinweis bzgl.always on…

SonicFanNerd
23. März 2018 11:56

Ich weiß es auf jeden Fall nicht. 🙂
Das mit dem Always-On stammt hier von der Seite aus den Comments.
Hab gerade nicht mehr genau auf dem Schirm wer es geschrieben hatte.

SonicFanNerd
23. März 2018 11:23

Das mit Couch-Coop und Always-On hatte mich auch stutzig gemacht …
Aber kann ja dennoch sein, dass EA eine dauerhaft bestehende Verbindung ins Internet voraussetzt, um das Spiel überhaupt spielen zu können. DRM …

Gibt ja genug (traurige) Beispiele, wo das auch bei reinen Singleplayerinhalten schon geschehen ist. Mario Run, Sim City (2013), Diablio 3 sind da ein paar Beispiele, die mir einfallen. Meist trifft das dann eher die PC-Versionen (“Denuvo” z. B. ist da eine Art DRM, mit periodischen Online-Checks, wenn ich das nun richtig im Kopf habe).
Was Always-On speziell bei Konsolen angeht, habe ich keinen direkten Überblick. Aber dort gibt es sicher auch inzwischen Beispiele.

D00M82
23. März 2018 11:22

Naja gut Tobi, das hatte ich vergessen.
Wir haben das Muster wohl erst heute bekommen, ich setze mich also mal am Wochenende dran.

OPA1955
23. März 2018 11:09

Keine Solo Kampagne.Schade hätte es gerne gespielt.

D00M82
23. März 2018 8:42

Das überrascht mich jetzt, da das Spiel Always On ist.

Lincoln_Hawk
22. März 2018 17:04

Ich finde es gut
Mal was freshes
Nicht immer das selbe wie derweil