Absolute Drift: Zen Edition – im Test (PS4)

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Entspannte Drum’n’Bass-Klänge aus dem Lautsprecher, blütenweißer Straßenbelag, abstrakte Streckenkulissen – Absolute Drift entfernt sich in puncto Präsentation meilenweit vom typischen Driftraser Marke Need for Speed oder Fast &amp Furious. Statt Gangrivalitäten oder Chrom-Geprotze steht hier die Ausbildung zum wahren Driftmeister im Vordergrund. Die Spielperspektive erinnert an Micro Machines, die kühle, reduzierte Optik an den Plastik-Look von Hitman Go.

Nach ein paar dürftigen Tutorials zu den verschiedenen Disziplinen cruist Ihr durch eine Art Oberwelt. Die ist frei befahrbar, aber recht klein: Dort fahrt Ihr zu den zahlreichen Strecken und findet Euch nach sehr kurzer Ladezeit auf einem Rundkurs, einer Bergab-Piste oder einer Drift-Arena wieder. Gegner gibt es nicht, stattdessen müsst Ihr Euren Wagen elegant um Kurven schleudern, nah an Pfosten driften oder in farblich gekennzeichneten Flächen das Heck ausbrechen lassen. Doch auch in der Oberwelt warten zig Mini-Prüfungen, die uns ein wenig an die Sammel- und Punkte-Challenges der Tony Hawk’s Pro Skater-Reihe erinnert haben: Ihr sollt über Hindernisse springen, unter Kränen hindurchdriften oder in engen Bereichen Donuts auf den Asphalt malen. Erst wenn Ihr alle Aufgaben einer Sektion erledigt habt, öffnet sich ein Tor zum nächsten Bereich. Nebenbei schaltet Ihr fünf alternative PS-Schleudern frei, die sich in puncto Ausbrech-Handling und Motor-Power dezent unterscheiden.

Matthias Schmid meint: Cooles Spielkonzept, stylishe Präsentation, griffiges Fahrverhalten – wie gerne würde ich Euch Absolute Drift ans Herz legen können. Doch ich kann es nur unter Vorbehalt: Entweder bringt Ihr sehr viel Zeit mit, um richtig gut zu werden, oder Ihr findet Euch damit ab, dass Ihr das Spiel zwar locker beendet, aber immer noch an vielen Kanten hängenbleibt. Nur mit ganz viel Training und Schultertasten-Feingefühl könnt Ihr vermeiden, dass Euch das eigene Heck immer wieder überholt oder Ihr in die Banden kracht. Hier hätten etwas breitere Strecken und eine weitläufigere Oberwelt den Spielspaß deutlich erhöht. Zudem sind die Mini-Challenges repetitiv und das wenig flüssige Fahren in den Driftkhana-Arenen kaum spaßig. Und die mühsam freispielbaren Nacht-Kurse finde ich grafisch leider unspannend.

Interessanter Ansatz: entspanntes Driften vor abstrahierten Kulissen. Leider etwas repetitiv und nicht sehr umfangreich.

Singleplayer65
Multiplayer
Grafik
Sound