Actua Soccer – im Klassik-Test (PS)

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Ein Sportspiel kommt selten allein: Nachdem langsam die Virtual-Bezeichnungen für Sportspiel-Serien ausgehen, dachte sich Gremlin das griffige Actua als Codewort aus. Als Nachfolger zum guten Actua Golf reiht sich nun Actua Soccer in die Phalanx der Fußballsimulation zur kommenden Europameisterschaft ein. Maximal zwei Spieler tragen ein Turnier aus, treten zum Spaß gegeneinander an oder testen ihre Langzeitkompetenz in einer Liga. Dazu stehen 44 Nationalmannschaften bereit, deren Kicker in fünf Kategorien bewertet sind.

Da Actua Soccer auf Polygon-Grafik beruht, sind die Blickwinkel natürlich variabel. Sechs Kamerapositionen stehen bereit, zusätzlich könnt Ihr auf Knopfdruck ranzoomen und das Spielfeld „kippen“ (allerdings nur im Pause-Modus). Bei der Steuerung hat sich Gremlin etwas Besonderes einfallen lassen. Die typische Joypad-Spieler-Zuordnung via Kreis oder Kringel wird zur Vermittlung von Zusatzinformationen mißbraucht. So erfahrt Ihr zum Beispiel, ob sich ein Spieler in Schußweite befindet oder die Voraussetzungen für ein Special gegeben sind. Apropos Special: Neben den üblichen Paß-, Schuß- und Tackling-Kommandos könnt Ihr eine Kurzzeitbeschleunigung aktivieren und diverse Trickshots befehlen. In der Anleitung sind allein vier verschiedene Paß-Arten erläutert (Dabei gilt: Je länger Ihr den Knopf drückt, desto weiter geht der Paß.), weitere Kombinationen und Gimmicks sollt Ihr selber herausfinden – die Anleitung schweigt sich aus.

Erfreulicherweise richtet sich Actua Soccer nach den gültigen FIFA-Regeln, läßt Frei-, Eck- und Strafstöße zu und bietet in der Wiederholung die letzten neun Spielsekunden an. Auswechslungen sind kein Problem, auch taktische Änderungen während einer Partie kosten lediglich ein paar Knopfdrücke.

Gremlin entwickelt übrigens für den Saturn eine Fortsetzung von Actua Soccer. Dies geschieht im Auftrag von Sega, das Spiel wird dann als offizielles EM-Soccer der Saturn-Erfinder in den Handel kommen.

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