Assassin’s Creed Black Flag Resynced – im Test (Xbox Series X)

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Edward Kenway hat es wahrlich nicht leicht. Zunächst scheitert 1715 seine Karriere als Farmer, dann verlässt ihn auch noch seine Frau. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, sich mit harmloser Piraterie Gold, Respekt und Ruhm zu sichern, gerät er schließlich versehentlich zwischen die Fronten eines Konflikts zwischen Templern und Assassinen. Doch dank der Hilfe von Edward Thatch, den viele nur unter dem Namen ”Blackbeard” kennen, dem erfahrenen Seebären Adéwalé und einer gerupften, aber immerhin einigermaßen nüchternen Crew gelingt es Kenway, mit der kürzlich gekaperten Brigg namens Jackdaw in See zu stechen und seine Geschichte als Freibeuter der Westindischen Inseln neu zu schreiben. Also Leinen los und ab an Deck von Assassin’s Creed Black Flag Resynced!

Seit vor 13 Jahren Assassin’s Creed Black Flag erschien, entführte es bis heute erfolgreich über 34 Millionen Spieler in die karibische Abenteuerwelt – selbst der kritische Piratenfürst Ulrich war damals begeistert (88% in M! 12/13). Grund genug also, dem sechsten Hauptteil der Reihe eine Frischzellenkur zu verpassen und aus dem Zusatz ”Remake” ein Resynced zu machen. Dementsprechend schlüpfen wir erneut in die sonnengebräunte Haut des Community-Lieblings Edward Kenway und begleiten den sympathischen Waliser auf seiner Reise quer durch die Karibik im Goldenen Zeitalter der Piraten.

Die Grundkonstruktion des Spiels bleibt dabei im Wesentlichen gleich und basiert auf der offenen Welt des Originals, die jedoch um mehrere Inseln, Städte und Orte erweitert ­wurde. Dadurch wirkt sie deutlich kompakter als die gewaltigen Schauplätze in Assassin’s Creed ­Odyssey oder Assassin’s Creed Valhalla.

Dank der aktuellen Anvil-­Engine mit Ray Tracing sowie dynamischen Tag-Nacht- und Wetterwechseln sieht Assassin’s Creed Black Flag Resynced zudem fantastisch aus. Urwälder, in denen sich die Pflanzen im Wind wiegen, unheilvolle Maya-Tempel, auf deren Steinmauern Moos sprießt, und lebendige, ­bunte Städte sowie Fischerdörfer, die die verschiedenen Einflüsse ihrer spanischen oder englischen Besatzer widerspiegeln – optisch wie akustisch lässt Ubisoft hier keine Wünsche offen.

Vor allem über und unter den glitzernden Gewässern des Kari­bischen Meeres erwarten uns oft atemberaubende Ausblicke und Ereignisse, von denen wir ­lange glaubten, sie seien nur Seemannsgarn. Pottwale, die Seite an Seite mit Schiffen schwimmen, oder geheime Schätze in versunkenen Frachtern – sind das nur schnapsbefeuerte Hirngespinste? Nun ja, Ihr Landratten, dann sperrt mal schön die Glubscher auf!

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Dex Dexter
6. September 2026 0:05

Ich kam bei der Erstausgabe null mit der Segelei klar. Die Seeschlachten haben für mich damals das ganze Spiel zerstört (bei Odyssey wiederum fand ich’s nice). Ist das im Remaster besser und/oder zugänglicher?

Eydrian
1. September 2026 8:52

@kraftwerk

Also für die Hauptkampagne habe ich ziemlich genau 30 Stunden gebraucht. Davon würde ich 5 Stunden für die ein oder andere Nebenaufgabe abziehen (um Ausrüstung und das Schiff etwas zu verbessern). Ich denke, das deckt sich auch mit den meisten anderen Erfahrungen.

Für die „100%“ würde ich noch einmal 30 Stunden dazurechnen…

Also alles machbar und nicht so ein Content-Monster wie andere OWs… gönn‘ Dir!

kraftw33rk
31. August 2026 21:54

Ich hätte da ja mal Bock aufs Game. Werde aber erst mal ein paar howlongtobeat Kommentare abwarten. Größer 50 Stunden würde ich wahrscheinlich wieder irgendwo mitten im Game die Lust verlieren.

Eydrian
31. August 2026 15:23

Soeben (die Hauptstory) beendet und damals wie heute einfach der (wahrscheinlich) beste Teil der Serie! 💀Grandios und die Bewertung ist absolut gerechtfertigt!