Avatar Legends: The Fighting Game – im Test (PS5)

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In dieser Zweikampf-Umsetzung der Nickelodeon-Serie ”Avatar: Herr der Elemente” stehen Backpfeifen im Vordergrund. Die Prügeleien machen dank einigermaßen tiefgründiger Mechaniken mit Combos, Kontern und allem, was dazugehört, sowie auflevelnden Figuren durchaus Spaß. Der Einstieg gelingt aufgrund einfacher Tastenbelegungen und eines angenehmen Belohnungsgefühls selbst mit Buttongeklopfe mühelos, doch wer sich intensiver mit dem Kampfsystem auseinandersetzt, entdeckt auch schwerer zu meis­ternde Feinheiten.

Storyliebhaber erhalten zwar einen entsprechenden Modus mit über 20 Kapiteln, doch die Geschichte um den in einer Paralleldimension gestrandeten Serienhelden Aang und seine Freunde, die nun zu Feinden werden, lässt vor allem in der Inszenierung einiges zu wünschen übrig: Die Charaktere hoppeln in ihren Ready-Posen durch die Erzählung, wenn nicht gerade gekämpft wird. Das ist budget­freundlich, aber wenig unterhaltsam. Figuren und Hintergründe sind in den drei Spielmodi ­(Arcade, Vs. und Story) hübsch und vorlagengetreu gestaltet, doch die hakeligen Animationen können da nicht mithalten. Man merkt, dass das Spiel eine bewegte Geschichte hat und vom ursprünglichen Entwickler mitten in der Entwicklung fallengelassen wurde.

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