Batman: Arkham Asylum – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Bei der Verwirklichung seines teuflischen Plans benötigt der Joker ­seine Mitinsassen Bane und Poison Ivy – auch Killer Croc und eine Handvoll weiterer Superschurken sind auf ebenso verblüffende wie spannende Art und Weise in Story und Spiel­ablauf integriert.
Abseits der geradlinigen, wendungsreichen Story, die Euch durch sechs ­Gebäude-Levels führt, erkundet Ihr Geheimnisse der Anstalt und stellt Euch unzähligen Sammel- und Rätselaufgaben des arroganten Riddlers, die Ihr oft erst mit der richtigen Ausrüstung bewältigen könnt. Der Schlaumeier treibt nicht nur die Spielzeit enorm in die Höhe, er sorgt auch für Nachschub an Erfahrungspunkten, mit denen Ihr zusätzliche Moves, Batarangs und Rüstungsstärke erwerbt. Selbst Herausforderungen neben dem Hauptspiel spielt Ihr auf diese Weise frei. Darüber hinaus ­befriedigen zahlreiche Tonbänder und Textdateien Eure Neugier, wenn sie fundierte Informationen und Hintergründe bekannter Charaktere preisgeben.

Auf der Jagd nach dem ­Joker ­befreit Ihr gefangenes Personal, spürt wichtige Indizien auf, sucht nach dem weiteren Weg und ­beweist Euch im Kampf gegen zahlreiche Gegner. Als exemplarisch für den gelungenen Flow des Spiels erweist sich die Auseinandersetzung mit Bane und seinen Gehilfen: In einer typischen Bossarena prahlt der Giftjunkie mit seiner Kraft und reißt Mauerbrocken aus den Wänden, die er nach Euch wirft. Gleichzeitig stürmen Schläger heran. Dem ersten verpassen wir eine Faust, den zweiten streckt ein Drehkick nieder. Im Hintergrund bereitet sich inzwischen Muskelprotz Bane auf seinen Sturmangriff vor. Schleudert ihm einen Batarang ins Gesicht und die nächsten Sekunden laufen in Zeitlupe ab. Die Waffe trifft, Bane hält sich taumelnd die Hand vor ­Augen und rempelt einen seiner Jungs um, während sich Batman über die Schultern eines Gegners aus der Gefahrenzone begibt, nicht ohne vorher den heranstürmenden Arm eines weiteren Opponenten elegant ausgehebelt zu haben. Als Bane krachend gegen eine Wand rennt und kurze Zeit benommen ist, greift Batman an: Er trennt flugs Banes Versorgungsschläuche am Rücken durch.

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Max Snake
5. September 2025 0:54

Batman: Arkham Asylum ist mein erstes Spiel des Fledermaus. Da verzeihe ich auch den nervigen Schlauch Luken und den ständigen Nachtmodus.

Arkham City war mein Marathon.

Arkham Knight ist und bleibt der besten Teil der Reihen. Charaktere, Wendung, Abwechslung, ja sogar das Batmobil erinnert an Full Auto.
Bin nur dankbar kein Let’s Play gesehen habt, sonst hätten die Überraschungen verdorben.

Eydrian
4. September 2025 22:19

In der Tat eines der denkwürdigsten Videospiele aller Zeiten! Wenn ich nur an die Scarecrow-Abschnitte denke…

Und ja, Teil 2 war auch eine Granate und danach nahm es natürlich ab. Alles mehrfach durchgespielt und während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich schon wieder Lust auf einen Durchgang. 🦇

Rudi Ratlos
4. September 2025 17:06

Famoses Spiel – zusammen mit Teil 2! Teil 3 war dann leider imo zu überladen, der Fokus auf das Batmobil hat genervt.