Batman: Arkham Asylum – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Dramaturgisch geschickt erweckt Batman: Arkham ­Asylum den ­Anschein, als würdet Ihr Euch frei durch die Anstalt bewegen können. Tatsächlich nimmt Euch das Spiel fast immer bei der Hand, seltenes ­Backtracking kaschiert Euer Abenteuer stets clever.

Ob Zielmarkierungen auf der Karte, Bildeinblendungen, die verraten, wo der Greifhaken funktioniert, Dialoge oder zu drückende Tasten: Nur ­selten lässt Euch das Spiel bei der Weg­suche allein. Als besonders hilfreich ­erweist sich der Detektiv-Sicht­modus, ­der zusätzliche Hinweise einblendet. Das hilft, in der opulenten Spielwelt den Blick fürs Wesentliche zu behalten: Rote Skelette markieren Feinde mit Schusswaffen, blaue sind normale Gegner. Leuchtende Objekte verdienen einen zweiten Blick, denn selbst feinste Duftspuren verschwundener Personen lassen sich verfolgen. Mehrmals lotst Euch das Spiel auf diese Weise durch die pompöse Anstalt, die neben einem Hochsicherheitstrakt auch ein nobles Anwesen, eine Bibliothek und einen botanischen Garten beherbergt.

Mit einer Fülle an Details saugen Euch die Entwickler ins Spiel. Jokers Kritzelpfeile in Leuchtfarbe geben vereinzelt Hinweise auf den weiteren Weg, verwüstete Räume berichten von der Revolte und die exzellente Soundkulisse komplettiert die rundum ausgezeichnete Präsentation. Zwar ist der Grafikpracht in ­jeder Sekunde anzusehen, dass sie mit der Unreal Engine 3 erstellt wurde, ­gemessen an zahllosen anderen Spielen mit dieser Grafik-­Engine braucht sich Batman: Arkham ­Asylum aber nicht zu verstecken: Der Plastiklook der ­Preview-­Fassungen wurde ­reduziert, lediglich besiegte Gegner fallen noch gewichtsarm zu Boden. Ansonsten überzeugen die fein ­modellierten Charaktere mit hervorragenden Animationen, unschöne Übergänge sucht Ihr vergebens.

In seiner Gesamtheit erweist sich Batman: Arkham Asylum als ein auf Hochglanz polierter Traum für Fans des Dunklen Ritters, der Einsteigerfreundlichkeit und spielerische Vielfalt souverän in ­Einklang bringt – etliche Überraschungen inklusive. Arkham Asylum wird dem ­Batman-Mythos mehr als gerecht!

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Max Snake
5. September 2025 0:54

Batman: Arkham Asylum ist mein erstes Spiel des Fledermaus. Da verzeihe ich auch den nervigen Schlauch Luken und den ständigen Nachtmodus.

Arkham City war mein Marathon.

Arkham Knight ist und bleibt der besten Teil der Reihen. Charaktere, Wendung, Abwechslung, ja sogar das Batmobil erinnert an Full Auto.
Bin nur dankbar kein Let’s Play gesehen habt, sonst hätten die Überraschungen verdorben.

Eydrian
4. September 2025 22:19

In der Tat eines der denkwürdigsten Videospiele aller Zeiten! Wenn ich nur an die Scarecrow-Abschnitte denke…

Und ja, Teil 2 war auch eine Granate und danach nahm es natürlich ab. Alles mehrfach durchgespielt und während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich schon wieder Lust auf einen Durchgang. 🦇

Rudi Ratlos
4. September 2025 17:06

Famoses Spiel – zusammen mit Teil 2! Teil 3 war dann leider imo zu überladen, der Fokus auf das Batmobil hat genervt.