Battlecorps – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Verliert Ihr die gesamte Schildenergie eines Charakters, verliert Ihr ihn, dürft aber mit einem anderen Helden weitermachen. Während der Kämpfe laufen über den bordinternen Ticker Nachrichten, Tips und witzige Kommentare von Einsatzleiter Lieutenant Calgary – auf Wunsch mit deutschem Text.

Ihr steuert den zweifüßigen Roboter “Armordillo”, der mit einer Doppelkanone ausgerüstet ist. Doch was wäre die Welt ohne Extrawaffen? Ihr ballert mit Flammenwerfer, Supergeschütz, ziel­suchenden Raketen und Schockgefrierer, daneben gibt’s eine Smartbomb und ballistische Granaten, die auch über Hindernisse wie Hügel oder Gebäude gefeuert werden können. Diese explosive Waffe ist besonders im praktischen Dreierpack sehr wirkungsvoll.

Der Armordillo wird mit Speed-Ups erheblich schneller und wendiger, Ihr verstärkt Schilde und Feuerkraft mit herumliegenden Ersatzteilen oder seid bei Aufnahme eines weiteren Extras für kurze Zeit unbesiegbar.

Durch die Frontscheibe des Cockpits blickt Ihr auf eine 3-D-Welt. Ihr bewegt Euch frei in alle Richtungen, so­weit es die natürlichen Gegebenheiten wie Felswände, Berge oder Lavaseen nicht verhindern. Daneben könnt Ihr den Blickwinkel nach oben und unten verschieben, um am Boden verankerte Minen oder fliegende Gegner besser zu bekämpfen. Ein Radarschirm überwacht feindliche Bewegungen, außerdem könnt Ihr eine Mini-Karte (ähnlich wie im Vorgänger Thunderhawk) zur besseren Orientierung einblenden.

Der Bildausschnitt schwankt mit dem Gehrhythmus nach oben und unten, die Bewegungsgeschwindigkeit könnt Ihr stufenlos regeln und sogar den Rückwärtsgang einlegen.
Das Einsatzgebiet führt durch jeweils mehrere Abschnitte im Lavagebiet, Ihr erkundet unterirdische Höhlen und Abwasserkanäle, seid unter Wasser und in einer arktischen Kältezone unterwegs. Je nach Umwelt drohen Euch neben feindlichen Kampfrobotern oder Ge­schützstellungen auch natürliche Gefahren: Kochendes Lavagestein oder rutschige Eisplatten gefährden die Funktionen Eures Cyborgs.

Jeder Level hat ein fest umrissenes Missionsziel: Ihr müßt Verteidigungsanlagen, Fabriken oder Stützpunkte außer Gefecht setzen, alle gegnerischen Battle­bots in Metallschrott verwandeln und schließlich in der virtuellen Cyber-Zone dem Hauptcomputer MOSES endgültig den Strom abdrehen. Nach mehreren Stufen kämpft Ihr gegen Endgegner. Euer Fortschritt wird nach Beendigung einer Level-Mission automatisch im Mega-CD-Batteriespeicher festgehalten, damit Ihr beim nächsten Mal nicht von vorne beginnen müßt.

Die Grafik, für die Jason Gee verantwortlich ist, nutzt in einigen Abschnitten die volle Mega-Drive-Farbpalette von 64 Farben, von CD erklingen atmosphärische Popsounds und Funkverkehr.

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SonicFanNerd
26. September 2017 11:45

Hab das damals aufgrund von “Thunderhawk”, welches ich damals echt toll für den MCD fand und auch von Core Design war, dann blind gekauft.

Und ich muss sagen, dass mir das Spiel gut gefallen hat, auch wenn es für mich nicht an Thunderhawk ran kam.
Ist/War aber auf jeden Fall ein besseres Spiel für den MCD.

Spacemoonkey
26. September 2017 11:41

hab das spiel geliebt und immer wieder durchgespielt. toller soundtrack

Max Snake
26. September 2017 11:30

Die Screenshots habe ich gut in Erinnerung.