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Sehr motivierend wirkt auch das Fortschrittssystem, das sich eng an dem von Teil 3 orientiert. Heißt konkret: Für Waffen, Fahrzeuge und Klassen, die Ihr besonders häufig nutzt, sammelt Ihr Erfahrungspunkte. Sind bestimmte Grenzen erreicht, schaltet Ihr Meisterschaftsbelohnungen in Form von Aufsätzen, Modifikationen und Upgrades frei. Ergänzend akkumuliert Ihr für Erfolge innerhalb einer Partie generelle XP, die Euch im Rang aufsteigen lassen und neue Waffen, Gadgets und vieles mehr freischalten.
Flankiert wird all dies von sinnvollen Verbesserungen beim Kampfsystem. So könnt Ihr gefallene Teammitglieder nun aus Gefahrensituationen zerren und sie parallel per Heilinjektion wiederbeleben, vorsichtig um Ecken lugen, Euch bei Stürzen aus größerer Höhe abrollen (um den Fallschaden zu minimieren), Waffen für mehr Stabilität auf Objekte aufmontieren und Euch an Panzer und andere Vehikel außen anhängen, um zügig weite Distanzen zu überwinden. Viel Herzblut floss zudem ins Design der neun Multiplayer-Karten, die sich auf fünf Szenarien verteilen und je gewähltem Spielmodus in unterschiedliche Kampfzonen aufgeteilt sind.
Apropos Modi: Hier glänzen vor allem die All-out-Warfare-Varianten ”Durchbruch”, ”Eroberung”, ”Eskalation” und ”Rush” – nicht zuletzt, weil sich viele Gebäude und Umgebungsobjekte spektakulär zerstören lassen und so neue Routen, Angriffspunkte und dergleichen entstehen. Dazu kommen vier Modi-Klassiker: ”King of the Hill”, ”Squad Deathmatch”, ”Team Deathmatch” und ”Vorherrschaft”. Sie alle sorgen im richtigen Team für reichlich Adrenalinkicks, spielen sich aber etwas gemächlicher als bei Konkurrenten wie Call of Duty und verzichten für gewöhnlich auf Fahrzeuge. Langzeitmotivation dürfte zudem der ”Portal”-Modus garantieren. Einen Rechner mit Webbrowser vorausgesetzt, zimmert Ihr Euch damit eigene Spielerfahrungen und dürft sogar die Karten im Detail editieren, Regeln anpassen und vieles mehr.
Und eine Kampagne? Die gibt es hier – anders als in Battlefield 2042 – tatsächlich auch. Im Fokus steht die US-Spezialeinheit Dagger 13, deren Mitglieder Ihr neun Missionen lang gegen das private Militärunternehmen Pax Armata in die Schlacht führt. Der in Rückblenden erzählte Spießrutenlauf dauert rund sechs bis acht Stunden, ist sehr cineastisch inszeniert und hält zahlreiche visuelle Wow-Momente bereit. Spielerisch sollte man jedoch keine großen Überraschungen erwarten. Bis auf einen offen angelegten Sandbox-Einsatz in Tadschikistan sind die meisten Missionen vergleichsweise linear, spulen das typische Ego-Shooter-Programm ab und bleiben nach dem Durchspielen nur bedingt in Erinnerung.








