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| Spiel: | Beast of Reincarnation |
| Publisher: | Fictions |
| Developer: | Game Freak |
| Genre: | Action-Rollenspiel |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 9 / 2026 |
Wer Game Freak sagt, muss auch Pokémon sagen – daran lässt sich nicht rütteln. Wie sollte es auch anders sein? Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich die beliebte Marke vom Hobbyprojekt zum popkulturellen Phänomen und Dauerbrenner, der bis heute sowohl alte als auch neue Fans begeistert. Dass Game Freak mehr kann, als nur in der Taschenmonster-Knochenmühle zu versauern, bewies das japanische Studio bereits mit einigen anderen Projekten. So richtig aus dem Schatten des hauseigenen Goldesels konnte man jedoch nicht treten. Bis jetzt?
Mit Beast of Reincarnation soll sich das ändern. Nach viel (verdienter) Kritik am spielerischen und technischen Stillstand der jüngsten Pokémon-Veröffentlichungen wirkt das neue Projekt wie ein ambitionierter Befreiungsschlag. Mit einer reifen Geschichte, einer melancholischen Welt, überzeugender Action und vor allem aufwendiger Technik scheint Game Freak laut in die Welt hinausrufen zu wollen: ”Seht her! Wir können mehr als nur Pokémon!” Ob das auch stimmt, klären wir in unserem Test.
Beast of Reincarnation spielt 2.000 Jahre in der Zukunft, als die Welt am Abgrund steht. Dabei erwartet Euch jedoch nicht das gewohnte Bild einer staubig-grauen Postapokalypse. Stattdessen sorgt eine mysteriöse Plage – die sogenannte ”Seuche” – für ein nur scheinbar idyllisches Grün, das die wenigen Überlebenden in abgeschottete Kolonien zwingt, während Flora und Fauna zu aggressiven ”Malefakten” verkommen. Vor diesem Hintergrund übernehmt Ihr die Rolle von Emma, einer Läuterin, die die Fähigkeit besitzt, die garstige Seuche zu versiegeln. Euer Ziel auf der Reise durch ein überwuchertes Japan ist die titelgebende Bestie der Wiedergeburt, die als Quelle allen Übels gilt.
Zu Beginn jedes Kapitels schickt Euch Eure mobile Basis – der Läuterungswanderer – in eine mehr oder minder weitläufige Sandbox. Dort könnt Ihr nach Belieben Malefakte und Roboter bekämpfen, auf Schatzsuche gehen und schließlich dem örtlichen ”Nushi” nachjagen – einem besonders fiesen Malefakt-Obermotz. Game Freak spielt dabei mit offenen Karten: Das Kampfsystem von ”Beast of Reincarnation” ist nicht nur von großen Genrevertretern inspiriert, sondern bedient sich auch ziemlich offensichtlich an bewährten Mechaniken.








