| Spiel: | Blades of Time |
| Publisher: | Konami |
| Developer: | Gaijin Games |
| Genre: | |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 4 / 2012 |
Ayumi, bekannt aus dem grottigen inoffiziellen Vorgänger X-Blades (37% in M! 04/09), begibt sich wieder auf Schatzsuche. Ihren Anime-Look hat sie mittlerweile gegen ein westliches Outfit eingetauscht und hofft damit auf eine neue Chance. Ayumis Reise ins Drachenland entpuppt sich dabei als Beinahe-Katastrophe das gilt für die Story und partiell leider auch in spielerischer Hinsicht.
Die Dame metzelt sich in Third-Person-Manier durch Horden von Gegnern, um schließlich den Drachentempel zu erreichen. Dabei habt Ihr die Wahl, ob Ihr mit zwei Schwertern oder einem Schießeisen den Weg freimacht. Die feindlich gesinnten Bewohner des fremden Planeten treten entweder in Massen oder nur sporadisch auf. Dadurch herrscht mal Chaos, mal Langeweile, da es entweder zu viel oder zu wenig zum Schnetzeln gibt. Selbst die immer wieder eingestreuten Rätsel unterhalten Euch kaum, da sie durchgehend auf denselben simplen Mechaniken basieren.
Einziger Lichtblick in Blades of Time ist die Möglichkeit, die Zeit kurz zurückzudrehen. Für diesen Moment teilt sich Euer Alter Ego, wobei der Schatten seine bisherigen Aktionen noch einmal vollführt, während Ihr mit der zweiten Ayumi zusätzliche Angriffe startet oder Puzzles löst.
Der Mehrspieler-Modus hingegen bietet reichlich Action, denn hier ist das Zerstören der gegnerischen Basis Euer Fokus allerdings ohne Zeitrückspul-Effekt. Die Welten sehen an sich sehr gut aus, doch die Grafik ruckelt häufig. Dadurch kommt es auch bei der Sprachausgabe immer wieder zu Aussetzern.
- gelungener Zeitrückspul-Effekt
- 08/15-Story
- grafisch ansprechend, aber häufiges Ruckeln und Tearing stören den Spielverlauf und sorgen für Frust
Filip Kaczor meint: Mir gefällt Blades of Time optisch sehr gut, die Wüste und die Winterlandschaft finde ich gelungen. Jedoch nützt mir die Grafikpracht nichts, wenn das Spiel nicht ruckelfrei läuft. Die Kämpfe gehen locker von der Hand und auch die Shooter-Einlagen fand ich anfangs gut, doch im Laufe des Spiels musste ich die gleichen Bosse immer wieder besiegen hat jemand langweilig gesagt? Die Rätsel sind insgesamt zu flach, vor allem dank des interessanten Zeitrückspul-Features wäre da viel mehr drin gewesen! Im actionbetonten Multiplayer-Modus ist die Motivation höher letztlich rettet das Blades of Time aber auch nicht vorm Durchschnitt.
HacknSlay mit Schießprügeln ein gewagtes Experiment, das mit zu wenig Action und kaum Abwechslung enttäuscht.
| Singleplayer | ![]() | 63 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |























