Blast Corps – im Klassik-Test (N64)

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Die Levels sind unterschiedlich komplex und setzen ­jeweils andere Schwerpunkte: Mal überwiegt die Action, mal sind eine Handvoll zusammenhängende Puzzles zu lösen, die den strategischen Einsatz von Kränen, Zügen und Container-Schiffen erfordern. Außerdem werden die Atom-Missionen durch Rundkurs-Rennen mit aufgemotzten Mini-Vans, Polizeiwägen sowie Muscle-Cars aufgelockert: Hier gilt es, rechtzeitig nach mehreren Runden die Ziellinie zu überqueren – was oft nur mit Abkürzungen und anderen Kniffen möglich ist. Weiterhin überrascht man Euch mit Geschicklichkeits-Leveln, in denen feinfühliges Manövrieren angesagt ist, um beispielsweise auf hoher See schwebende Glaskugeln zu zermalmen oder tief im Lava-Vulkan positionierte Plattformen zu treffen.

Nun kennt Ihr die Hauptmissionen der Spielstufen, doch verlangt man von Euch weitere Glanztaten: Ist der Weg für den Atomtransporter erst mal frei, zerstört Ihr die restlichen Gebäude, die abseits der Strecke liegen. Dann rettet Ihr die Überlebenden der Crash-Orgie und erleuchtet durch simples Drüberfahren Dutzende von Wegmarkierungen. Habt Ihr dies ­alles zu hundert Prozent erfüllt, gibt‘s je nach Szenario ein bis zwei Gold-Medaillen. Außerdem werdet Ihr mit der Zeit befördert – über 30 Stufen auf der Karriereleiter sind zu erklimmen! Last but not least rettet Ihr eine Handvoll Wissen­schaftler, die sich in vorher nicht gekennzeichneten Levels in geheimen Räumen aufhalten – spätestens jetzt mutiert Blast Corps sanft zum Action-Adventure.

Ach, und hatte ich schon erwähnt, daß Ihr Kommunikations-Satelliten aktivieren müßt, um den Weg zu weiteren Spiel­stufen freizulegen? Die Reihenfolge der Szenarien ist zwar nicht vorgegeben, doch erspielt Ihr Euch die Wahlmöglich­keiten eigenhändig. Anfangs sind auf der Weltkugel die Schauplätze nur spärlich verteilt, später ist die Erde mit einem Netzwerk von Einsatzorten überzogen. Glaubt Ihr schließlich, daß Ihr den letzten Level geschafft habt, geht‘s erst richtig los. Damit Ihr den Überblick nicht verliert, verfolgt Ihr das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln.

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ITSJUSTAGAMe
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ITSJUSTAGAMe

Ein weiteres Meisterwerk von Rare!

daMatt
I, MANIAC
Profi (Level 2)
daMatt

Habe damals, 1998, als es noch keinen Gamerscore und keine Trophies gab, das Spiel komplett durchgespielt und ALLE PLATIN MEDAILLEN geholt (und es auf Zerstörungsrang 1 geschaft; war glaube ich “Ultimativer Zerstörungsgroßmeister” oder so was. *LOL*). Was mich aber auch mehrere Monate meines Lebens gekostet hat, den manche Vorgabezeiten dafür waren einfach zum Haare raufen. Besonders die späteren Planeten Levels nach Abschluss der Hauptstory.

Mit Rare Replay vor 2 Jahren habe ich dann nur nochmals einige Levels angespielt aus Retrogründen.

Nipponichi
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Nipponichi

Habe ich damals unglaublich gerne gespielt und steht auch heute noch in meinem Regal in Top-Zustand. Nur bin ich irgendwann einfach nicht mehr weitergekommen, weil es später doch ziemlich schwer wurde, die Levels zu meistern. Auch heute noch spiele ich es immer wieder mal gerne. Das Spiel war für mich einer DER Gründe für ein N64.

Sephiroth
I, MANIAC
Profi (Level 3)
Sephiroth

Was ein ungewöhnliches Spiel. Man konnte gar nicht sagen, wessen Genre etc. es zuzuordnen war. Für mich war es auch Liebe auf den Zweiten Blick, nachdem ich es erst als “langweilig” abgestempelt hatte. Die letzten Level waren aber auch bockschwer. dann habe ich es auch irgendwann sein gelassen, doch trotzdem hatte ich bis dahin viel Spass mit dem Spiel. Es war auch irgendwie was besonderes. Bleibt auf jeden Fall positiv in meiner Erinnerung.

Max @ home
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Max @ home

Das Spiel, das mir eine 6 in einer Chemie-Schulaufgabe bescherte, weil ich mich am Vortag der Rettung der Menschheit stärker verpflichtet fühlte als meiner persönlichen Wissenserweiterung.

Das Spiel war nicht nur originell und charmant, sondern machte einen Riesenspaß – besonders das bereits von geohound angesprochene Driften mit dem Kipplaster! Schade nur, dass bereits erfolgreich absolvierte Missionen innerhalb des Spielstands nicht nochmals absolviert werden durften.

“Blast Corps” ist so besonders, dass ich es bis heute nicht vergessen habe. Hoffentlich kommt da irgendwann mal etwas in Richtung einer Fortsetzung… 😉

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Hab mal bei Rare Replay reingespielt – scheint ja recht witzig zu sein, aber gleich 60 Levels oO* Mal gucken, ob ich das letztendlich tatsächlich durchspiele.

Seppatoni
I, MANIAC
Maniac
Seppatoni

Die Idee und auch die ersten Levels von Blast Corps haben mir ausgesprochen gut gefallen: Kaputt machen, Wege frei räumen, Fahrzeuge manövrieren, etc.. Aber relativ schnell wurde es mir auch zu schwer, ich hatte dazu keine Ahnung wie es weitergeht und auch gewisse Fahrzeuge waren für mich kaum zu kontrollieren. So ging der Spielspass leider relativ schnell wieder flöten. Trotz mehreren Anläufen (zuletzt mit RARE Replay) habe ich es leider nie allzu weit geschafft.

MadMacs
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
MadMacs

Blast Corps war damals keine Liebe auf den ersten Blick. Dafür war ich später umso begeisterter von dem Spiel und der Zerstörungswut.

geohound
I, MANIAC
Maniac
geohound

Geiles Spiel. Mit dem Kipplaster in die Gebäude driften war das Beste!

Anonymous
Gast
Anonymous

Hab ich damals gerne gespielt, obwohl es (glaub ich) ganz schön knifflig wurde mit der Zeit.