
Meinung
Thomas Nickel meint: 1997 war Castlevania: Symphony of the Night einzigartig, 2019 gibt es tolle Metroidvania-Indies wie Sand am Meer. Trotzdem sticht Bloodstained aus der Masse heraus: Gothic-Setting, Spielgefühl und die Masse an Ausrüstung, Fähigkeiten und Upgrades zeugen von Kompetenz und Sorgfalt der Entwickler. Über Sinn und Unsinn von Crafting-Systemen und Nebenquests lässt sich streiten, aber Bloodstained spielt sich einfach traumhaft. Hat Euch der Forscherdrang erst mal gepackt oder habt Ihr eine tolle Waffen-Kristall-Combo gefunden, merkt Ihr in den weitläufigen Gemäuern kaum, wie die Zeit vergeht. Netterweise nimmt Euch das Spiel nie zu sehr an die Hand und lässt Euch selbst entdecken. Da ist es auch nicht dramatisch, dass sich Bloodstained in Sachen Technik und Präsentation ein paar Blößen gibt: Nicht alle Musikstücke erreichen das Niveau des Quasi-Vorgängers, bei der Grafik verlässt man sich in manchen Szenarien zu sehr auf die bunten Glitzer-Effekte der verwendeten Unreal-Engine – ein homogenerer Look wäre uns da lieber gewesen. Die schwache Performance der Switch-Fassung kostet dieser etwas Spielspaß.









Hab’s gestern angefangen zu spielen (für ungefähr 5 Stunden) und finds bis jetzt ganz schön knackig schwierig. Viel Game Over, viele viele Versuche 🙁
Bleibe aber wohl daran interessiert. Sieht toll aus, die Elemente, die ein Castlevania ausmachen sind toll und die technischen Mängel fallen mir eigentlich gar nicht auf (vermutlich mangels A-B Möglichkeit).
Ich hatte mir schon im Vorfeld gedacht, daß die Switch-Version die schlechtere Wahl ist, dennoch habe ich mir diese gekauft, weil ich auch schon Curse of the Moon auf der Switch als physische Version gekauft hatte.
@Bort1978 Dürfte dem verwendeten Framework geschuldet sein – beim Überfliegen des Tests sind mir zumindest keine weiteren Unterschiede aufgefallen (abseits der Wertung)
Die Switch – Version ist leider nur die zweite Wahl. Schade.
Sind zwei verschiedene Wertungskästen in einem Test online nicht möglich? Das wäre eine etwas schwache Leistung. Muss doch machbar sein, verschiedene Wertungskästen nebeneinander in einem Test anzuführen. Oder gibt es weitere Unterschiede zwischen dem PS4 / One-Test und dem Switch-Test?
Was ich nicht schon alles bei 84 habe links liegen lassen.
die fiese 84! diese wertung sollte gesetzlich verboten werden.
Eben. ?
Der Mobilitätsfaktor sollte die Spielspaßeinbußen mit Leichtigkeit wieder ausgleichen. 🙂
84 Prozent finde ich ist eine faire Wertung, da die Mängel zwar nicht wegzudiskutieren sind, das Spiel aber auch auf der Switch ne Menge Spaß macht.
Freut mich, das sich das auch so auch im Test hier widerspiegelt.