Bloodstained: Ritual of the Night – im Test (Switch)

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Im Kampf gibt sich Miriam flexibler als viele ihrer Genrekollegen. Zum einen rückt sie ihren Gegnern mit einer rekordverdächtigen Menge an Waffen zu Leibe. Schwert, Degen, Dolch, Morgen­stern, Zweihänder, Katana, Speer, Pistole und viele weitere Waffengattungen stehen in zahllosen Varianten zur Verfügung. Besonders cool sind Miriams verschiedene Stiefel – die magisch begabte Heldin überrascht mit harten Tritten! Stichwort Magie: Ähnlich wie Soma Cruz aus Aria of Sorrow und Dawn of Sorrow sammelt Miriam die Fähigkeiten besiegter Gegner ein, um sie selbst einzusetzen. Fernkampfangriffe, ­Spezialschläge, passive Boni, Moves und permanente, levelbare Begleiter werden über Kristalle erworben – findet Ihr mehrere, verstärken sich Eure Fähigkeiten. Alternativ wertet Ihr sie in der Dorf-Basis via Crafting-System auf. Mit erkämpften und gefundenen Rohstoffen kocht Ihr Essen, braut Tränke und ­erschafft neue Ausrüstung. Auch ein paar Questgeber finden sich hier: Eine ­Nonne sucht Andenken für die Gräber der Verstorbenen, eine alte Frau möchte mit leckerem Essen getröstet werden. Ein ­Bauer züchtet Obst und Gemüse Eurer Wahl auf seinem Feld und eine rachsüchtige Witwe setzt Kopfgeld auf bestimmte Monstertypen aus – es gibt einiges zu tun! Dazu kommen ein paar weitere spielbare Figuren und optionale Spielmodi, die Ihr entweder freispielt oder in den kommenden Wochen und ­Monaten als kostenlose Download-Inhalte erhaltet.

Vor Spielbeginn solltet Ihr die aktuellen Patches laden: Direkt von Disc beziehungsweise Modul ist die Performance weit weniger überzeugend und wer ohne ­Update beginnt, riskiert später einen ärgerlichen Bug, der es nach etwa einem Drittel des Spiels unmöglich macht, voranzukommen. Aber auch so unterscheidet sich die Leistung auf Switch und den ”großen” Konsolen erheblich: Beim Nintendo-System ist nicht nur die Auflösung niedriger, auch die Effekte wurden teils simpler gestaltet und die Bildrate von 60 fps auf Xbox One und PS4 auf 30 fps halbiert; zudem gibt es eine spürbare Eingabeverzögerung und die Ladezeiten sind länger – hier dürfen die Entwickler gerne nachbessern.

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7 Kommentatoren
NipponichiRudi RatlosMax SnakeBort1978ghostdog83 Letzte Kommentartoren
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Nipponichi
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Nipponichi

Ich hatte mir schon im Vorfeld gedacht, daß die Switch-Version die schlechtere Wahl ist, dennoch habe ich mir diese gekauft, weil ich auch schon Curse of the Moon auf der Switch als physische Version gekauft hatte.

Rudi Ratlos
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Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Bort1978Bort1978 Dürfte dem verwendeten Framework geschuldet sein – beim Überfliegen des Tests sind mir zumindest keine weiteren Unterschiede aufgefallen (abseits der Wertung)

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Die Switch – Version ist leider nur die zweite Wahl. Schade.

Bort1978
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Bort1978

Sind zwei verschiedene Wertungskästen in einem Test online nicht möglich? Das wäre eine etwas schwache Leistung. Muss doch machbar sein, verschiedene Wertungskästen nebeneinander in einem Test anzuführen. Oder gibt es weitere Unterschiede zwischen dem PS4 / One-Test und dem Switch-Test?

ghostdog83
I, MANIAC
Epic MAN!AC
ghostdog83

Was ich nicht schon alles bei 84 habe links liegen lassen.

greenwade
I, MANIAC
Gold MAN!AC
greenwade

die fiese 84! diese wertung sollte gesetzlich verboten werden.

Zack1978
Mitglied
Intermediate (Level 1)
Zack1978

Eben. 🙂

ghostdog83
I, MANIAC
Epic MAN!AC
ghostdog83

Der Mobilitätsfaktor sollte die Spielspaßeinbußen mit Leichtigkeit wieder ausgleichen. 🙂

Zack1978
Mitglied
Intermediate (Level 1)
Zack1978

84 Prozent finde ich ist eine faire Wertung, da die Mängel zwar nicht wegzudiskutieren sind, das Spiel aber auch auf der Switch ne Menge Spaß macht.
Freut mich, das sich das auch so auch im Test hier widerspiegelt.