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Im Gegensatz zu anderen Rollenspielen ist Breath of Fire 3 ähnlich einem Jump’n’Run in Oberwelt und Levels (Schauplätze) eingeteilt. Aus isometrischer Perspektive marschiert Ihr durch die malerische Bitmap-Oberwelt, wo Ihr vor Angriffen bedrohlicher Monster geschützt seid. Auf Wiesen und am Strand schlagt Ihr Euer Zelt auf, wo Ihr Euch erholt, die Weggefährten wechselt und den Spielstand speichert. Wollt Ihr eine neue Stadt oder einen Pfad passieren, müßt Ihr ihn erst freispielen. Hierfür wird in eine 3D-Welt umgeblendet, die aus Polygonen zusammengeschustert und mit Bitmap-Pflanzen ausgeschmückt ist. Um in den toten Winkel hinter einem Haus oder einem Baum zu blicken, haltet Ihr die R1-Taste gedrückt und verschiebt die Kamera mit dem Steuerkreuz. Nach den ersten zwei Spielstunden verstecken sich alle Gegenstände hinter Mauervorsprüngen und Büschen. Besonders große Flächen wie z.B. Wälder sind in mehrere Bezirke unterteilt, die durch Türen oder markierte Pfade miteinander verbunden sind. Durch die isometrische Perspektive steht Ihr am Rand eines Bezirks vor einem Abgrund, wie die Strategiestreiter aus Final Fantasy Tactics. Hier seid Ihr auch den kampflustigen Gnomen und Golems ausgeliefert, die stets über Euch herfallen. Dabei wird nicht in eine Kampfarena umgeblendet, sondern lediglich die Formation Eurer Truppe korrigiert. Eure Kontrahenten erscheinen aus dem Nichts vor Euch und verschwinden auch gleich wieder, wenn sich z.B. eine Mauer im Sichtfeld befindet. Dann helfen Euch nur ihre Energiebalken.
Breath of Fire 3 richtet sich in erster Linie an das junge Publikum, davon zeugt der freizügige Gebrauch von umgangssprachlichen Formulierungen. Sätze wie ”Haste ‘ne Gelegenheit verpaßt” häufen sich. Da alle Protagonisten mit dem Baby-Helden sprechen, paßt dieser Umgangston zum Spiel. Abstrakte Formulierungen (wie ”Braucht Ihr Objekte?”) kommen dagegen selten vor.
Gelegentlich wendet sich das Spiel persönlich an Euch, z.B. wenn Ihr einen Schatz entdeckt. In diesem Fall werdet Ihr per ”Sie” angesprochen, was Euch von dem Abenteuer etwas ausgrenzt. Die zahlreichen Gags sind auch in deutscher Sprache spritzig, meist handelt es sich um Situationskomik mit putzigen Animationen. Die Programmierer haben sich nicht die Mühe gemacht, die Größe der Textkästen den deutschen Texten anzupassen: Deshalb behielten die meisten Monster ihre englischen Namen, Gegenstände und Kommandos wurden mit komplizierten Abkürzungen und Lautschriften in die Textfenster gequetscht. Kleiner Trost: Auch die US-Fassung ist von Abkürzungen gezeichnet.









Breath of Fire III spielt sich aus heutigen Sicht altbacken, auch die Story will konnte mich weniger fesseln. Trotzdem hatte ich auf der Playstation Spaß gehabt. Symphatischen Figuren, beeindrucken Spriten, tüfteln des Drachenverwandlung. Liebste Teil der Serie bleibt bei mir Breath of Fire II für das Super Nintendo.
@Rudi Ratlos
Meine auch das war Teil 4^^
@topic
Fand Breath of Fire 3 ganz gut nur spielt es sich heutzutage unglaublich zäh. Es dauert gefühlt ewig bis der Kampfbildschirm geladen ist und man endlich loslegen kann.
Da habe ich sogar die Special Edition von daheim im Schrank.
War es in dem Teil nicht so, dass man durch eine Wüste geschickt worden ist und in der dt. Fassung die Himmelsrichtung falsch angegeben wurde XD Oder war das Teil IV?
Ich habe es trotz RPG Flaute (US Version erschien schon frueher)nicht durchgespielt.War einfach zu flach und mit den tristen PS1 Polygonen bin ich nach den 2 Bitmapvorgaengern nicht warm geworden.Teil 4 war aber wieder ordentlich.