Breath of Fire IV – im Klassik-Test (PS)

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In der sagenumwobenen Welt von Breath of Fire existieren zwei durch ein gi­gan­tisches Sumpfgebiet von einander getrennte Reiche. Ewige Zeiten gab es keinerlei Kontakt zwischen dem Staatenbund im Osten und dem Fou-Imperium im Westen. Als infolge des technischen Fortschritts endlich Reisen von einem Kontinent zum anderen möglich wurden, waren nicht toleranter Kulturenaustausch sondern Krieg und Zerstörung das Ergebnis der Völker­begegnung. Nur ein im letzten Moment ausgerufener Waffenstillstand verhinderte den totalen Un­ter­gang beider Mächte. Ein Jahr später verschwindet Prin­zessin Elena von Wyndia unter mysteriösen Umstän­den während ei­ner Tup­pen­visite auf den Schlacht­feldern. Zwar verdächtigen die Oststaatler das Fou-Imperium der Entführung, um den just gewonnen Frieden aber nicht unnötig zu gefährden, begibt sich Elenas Schwester Nina mit dem kampferprobten Katzen­mensch Cray undervover auf die Suche.

Soweit die Rahmenhandlung der nunmehr vierten Episode von Capcoms beliebter Rollenspiel-Saga. Genre-üblich bleiben Nina und Cray natürlich nicht lange allein, sondern erhalten tatkräftige Unterstützung durch zahlreiche weitere Helden wie Drachenmensch Ryu, dem weiblichen Roboter Er­shin oder dem Hund-Mann-Mutanten Sci­as. Wie im populären PSone-Vor­gänger steuert Ihr die illustre Bande als liebevoll-animierte Bitmap-Sprites durch isometrische Poly­gon­ku­lissen. Mit R2 und L2 dreht Ihr die Ka­mera zwecks besserem Überblick um jeweils 90 Grad. Mit den anderen Schul­tertasten wech­s­elt Ihr den Anführer Eurer Trup­pe. Denn die meisten Party­mit­glieder verfügen über eine individuelle Fähigkeit, die nur in dieser Position zur Anwendung kommt: Dank ihrer Flügel erhebt sich Nina in die Luf­t und späht die Um­ge­bung aus, Ersh­ins kräftiger Rammstoß zer­schmettert Porzel­lanvasen und Raubkatze Cray schiebt hinderliche Holzkisten aus dem Weg. Wäh­rend Ihr Euch in der Ober­welt auf Wunsch in Monstergefechte verwickeln lassen kön­nt, konfrontieren Euch die wehrhaften Biester im Dungeon ungefragt. In den rundenbasierten Keil­er­eien greifen immer drei Recken an vorderster Front aktiv ein. Genre-unüblich dürft Ihr dabei abgekämpfte Kumpane gegen frische Hel­den aus der zwei­ten Reihe austauschen. Stirbt ein Kämpe, rutscht automatisch ein Ersatzbänkler nach.

Abwechslung vom RPG-Alltag bringen die sinnvoll in die Handlung ein­ge­bun­­­­denen Mini­-Spiele: Mal folgt Ihr den Huf­spuren eines wildgeworden­en Ebers durch einen fallengespickten Wald­, ein anderes Mal stapelt ihr via Ver­ladekran Kisten auf ein Güterschiff. Bis auf die deutschsprachige Anleitung ist das Aben­teuer übrigens komplett in englisch.

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Anonymous
Anonymous
30. September 2020 14:15

@ Breath of Fire IV
Leider nie gespielt, grafisch gefällt mir das Spiel ziemlich gut.
Ich wäre bei der Reihe definitiv auch für eine Collection. ?

Dragon Quarter habe ich auch noch hier liegen, aber leider keine funktionierende PS2 mehr.
Ich hatte es damals zwar mal etwas länger angespielt, richtig abgeholt hatte es mich da aber nicht. Ich fand es glaube auch irgendwie recht schwer, wenn ich mich recht erinnere.

SonicFanNerd
30. September 2020 13:54

Ich habe lediglich Teil III eine Weile gespielt und fand den soweit ok. Habe ihn aber nie beendet oder nachgeholt.
Wegen der Übersetzung: War das nicht so, dass irgendwo ne Richtungsangabe komplett falsch war? Also so was wie: “gehe nach Westen”, obwohl es “gehe nach Osten” hätte sein müssen? Da klingelt irgendwas im Hinterstübchen.

Ach und Teil V “Dragon Quarter” hatte ich mal für die PS2 geholt. Da bin ich seinerzeit irgendwie aber komplett dran abgeperlt. Fand ich gar nicht gut. Inzwischen hab ich schon mehrfach gelesen, dass gerade der Teil so gut sein soll. 🙂

Smart1986
30. September 2020 12:19

Ich müsste das Spiel auch endlich mal zocken. Habs sogar gleich 3 mal (1 × die PS1 Retail, 1 x die PC Retail und 1 x digital als PSOne Classic für PS3/Vita aus dem US PSN (seltsamerweise gab es den Titel ja nicht bei uns im PSN)).

Durchgespielt hab ich Teil 2 (hat mich wahnsinnig gefesselt auf dem GBA, die SNES Fassung hab ich auch mal angefangen, aber hier dauert das Leveln deutlich länger). Teil 1 hab ich auch recht lange gespielt, war aber spielerisch sehr belanglos. Teil 3, 4 und 5 hab ich bislang noch gar nicht gespielt (bei 5 bzw Dragon Quarter hat mir auch der Grafikstil nicht wirklich zugesagt).

~ MfG Smart1986 ~

captain carot
30. September 2020 11:46

Ich hab Teil 3 damals gespielt, technisch halt schon ein bisschen blass, teilweise fragwürdige Übersetzung (zumindest wirkte die Handlung stellenweise recht holprig), hat aber trotzdem Spaß gemacht. Teil vier kam dann schon ziemlich ungünstig. Zu der Zeit hatte ich tatsächlich nicht viel Zeit für lange Rollenspiele und mit meiner PS1 war ich auch schon ziemlich durch.

Lincoln_Hawk
30. September 2020 11:21

Rudi träumen darfst du natürlich ?

Rudi Ratlos
29. September 2020 8:53

Hab nur die ersten beiden Teile durchgespielt, Teil 3 & 4 nur angespielt – fand sie aber eigentlich ganz nett. Teil 3 hat dank versemmelter Übersetzung dann ein jähes Ende gefunden, Teil 4 aus Zeitmangel abgebrochen. Eine HD-Collection der Reihe wäre aber mal was Feines.

Bishamon30
29. September 2020 5:43

Hatte damals teil 2 auf dem guten alten SNES, das bekam ich im Sonderangebot,, hab es aber nie durchgespielt. Teil IV hatte ich auf der PSP, das fand ich bis auf die nervigen Minispiele auch ganz gut.

belborn
28. September 2020 17:50

Ich habe vor allem bei BoF3 mit der öden 3D Optik auf PS1 gefremdelt.Waren doch die ersten Beiden noch richtig hübsch auf dem SNES anzuschauen.
Den Soundtrack und Story fand ich auch enttäuschend.Obwohl es zu der Zeit kaum RPGs auf PS1 gab.
Ja,Geschmäcker;-)

moshschocker
28. September 2020 8:56

Fand beide gut, Teil 3 aber besser!

mog
mog
28. September 2020 6:57

Enttäuschend fand ich Teil 3 nicht

Lincoln_Hawk
27. September 2020 21:02

Entäuschender 3er???
Oh ha..
Geschmäcker halt.

belborn
27. September 2020 17:14

Fand den 4er nach dem enttäuschenden 3er wieder richtig gut.Vor allem die Grafik hat mich positiv überrascht.