Bright Memory: Infinite – im Test (PS5 / Switch)

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In unserer Vorschau zeigten wir uns angetan von dem grafisch opulenten Ein-Mann-Projekt aus China. Ist der Konsolen-Port gelungen und wie viel Wow-Faktor bleibt auf der Switch erhalten?

Stellt Euch Shadow Warrior 3 vor. Jetzt ersetzt den humorigen Hauptcharakter Lo Wang durch eine Frau mit Blanko-Persönlichkeit, killt möglichst alle Story-Elemente und schon habt Ihr Bright Memory: Infinite vor Euch. Als Aufhänger für die Zukunfts-Story dient eine Anomalie, die für eine Art Schwarzes Loch am Himmel sorgt. In den folgenden zwei Stunden reist Ihr mit Super-Agentin Shelia zu diesem besagten Loch und ballert alles aus dem Weg, was eine Rüstung oder ein Schild trägt. Die flotten Schussgefechte bestechen durch Wucht, aber gewinnen vor allem an Reiz, weil Ihr flüssig zwischen Maschinengewehr, Cyberschwert und Eurem Powerhandschuh wechselt. Mit Eurer Klinge pariert Ihr Nahkampfangriffe und Kugeln oder schleudert Schildträger in die Höhe, um diese dann noch in der Luft wie in Devil May Cry zu vierteilen. Stehen Gegner zu weit weg, zieht Ihr sie mit dem Handschuh heran, verpasst ihnen eine Schrotladung oder schleudert sie mit einem Impuls wieder fort. Im Verlauf zersiebt Ihr Kisten und sammelt leicht auffindbare Statuen, um einige Zusatzfähigkeiten wie eine Bodenwelle freizuschalten, oder verbessert mit den Reliquien alternative Feuermodi wie Haftgranaten.

Obwohl die Optik prachtvoll daherkommt (zumindest auf der PS5), sorgt die geringe Vielfalt der Umgebungen für Ermüdungserscheinungen. Da hilft es auch nicht, dass reale Orte wie das ”Xinjiang Qianhu Miao Dorf” oder die ”Chengyang Wind und Regen Brücke” wunderbar eingefangen worden sind. Spielerisch wird zumindest in Ansätzen Abwechslung geboten. Mal eine Fluchtsequenz, dann eine Schleichpassage oder ein kurzer Zerstörungstrip mit einem Auto. Diese Momente sind einfach gestrickt, nur von kurzer Dauer und sorgen somit für keinen unnötigen Frust. Ebenfalls ein bisschen Abwechslung bringen Dimensionswechsel, in denen Ihr gegen antike Krieger oder bron­zene Löwenskulpturen antretet.

Die ”Gold Edition” enthält im Gegensatz zum PC-Original bereits alle kosmetischen DLCs wie Waffen-Skins und Shelia-Outfits, die nostalgische Prügelfreunde an die freizügigen Anfänge von Dead or Alive erinnern.

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captain carot
I, MANIAC
captain carot

Insofern es hier tatsächlich nur eine Person ist sollte man auch darn denken, dass mittlerweile auf wahnsinnig viele Assets von der Stange zurückgefriffen werden kann. Genau genommen gab es hier sogar den Vorwurf, dass einige Assets ohne Lizenz verwendet wurden.

Davon ab, das sehr kurze Bright Memory fand ich ganz nett, Infinite gab es auf dem PC dann für BM Käufer gratis, hat mich dann aber so gar nicht abgeholt. Zumindest auf dem PC fand ich hier spielerisch einiges schlechter als noch bei Bright Memory.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Echt beeindrucken, wie ein Mann aus China ein Technik – Brett rausholt.

Kara Day
I, MANIAC
Kara Day

Habe es für Xbox geholt die haben mir eine Demo verkauft?