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| Spiel: | Brink |
| Publisher: | Bethesda |
| Developer: | Splash Damage |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | 360, PS3 |
| Erhältlich für: | 360, PS3 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 7 / 2011 |
Wer an Online-Shooter denkt, dem kommen sofort Namen wie Call of Duty, Battlefield oder Halo in den Sinn. Etablierte Spielemarken, die seit Jahren ein fester Bestandteil des Online-Gamings sind und über eine treue Fanbasis verfügen, denen es aber an Innovationen und vor allem Humor mangelt. Das englische Entwickler-Studio Splash Damage, das sich mit Enemy Territory: Quake Wars einen Namen machte, bringt frischen Wind in das festgefahrene Genre und offeriert gelangweilten Internet-Pistoleros mit Brink eine teambasierte Ballerei mit reichlich Farbe und comicartigen Charakteren.
Waterworld lässt grüßen: In Brink sind die Landmassen der Erde einem durch Umweltkatastrophen gestiegenen Meeresspiegel zum Opfer gefallen. Den einzigen Lebensraum für die Überlebenden bildet die Ark, ein künstliches Atoll, das kurz vor der Katastrophe mit einigen Privilegierten und Forschern an Bord in See stach und später von einer Welle panischer Flüchtlinge überrollt wurde. Knappe Ressourcen und Neid zwischen den alten und neuen Bewohnern schüren einen Konflikt, an dessen Spitze sich der Rebellenführer Chen und Mokoena, der Chef der Sicherheitstruppe, gegenüberstehen. Was die beiden im Schilde führen, erlebt Ihr in zwei Kampagnen, deren acht Karten die Schauplätze für Single- und Multiplayer-Modus sind.
Strikte Solospieler sind bei Brink fehl am Platz, denn gescriptete Sequenzen und ’richtige’ Levels inklusive Spannungsbogen fehlen. Stattdessen habt Ihr die Möglichkeit, offline zusammen mit Bots die verschiedenen Karten zu studieren und Euch mit den Missionszielen vertraut zu machen. Es gilt, unter Zeitdruck Türen zu sprengen, VIPs und Roboter zu begleiten, Computer zu hacken, Positionen zu verteidigen und Daten zu stehlen. Zum Üben stehen außerdem vier Trainingsaufgaben bereit, in denen Ihr die Grundlagen des Spiels erlernt und dabei Waffen und Ausrüstung freischaltet.
Wer keine Lust auf die unterdurchschnittliche KI hat, steigt einfach online in ein bestehendes Match ein. Brink orientiert sich dabei stark an Team Fortress 2 aus dem Hause Valve. Die Charaktere sind comichaft überzeichnet und Ihr entscheidet Euch für eine von vier Charakterklassen, die jeweils über spezielle Fähigkeiten verfügen. Der Soldat sprengt verschlossene Türen und versorgt seine Mitstreiter mit Munition, der Sanitäter belebt tote Kameraden wieder und füllt im Feuergefecht die Gesundheit seines Teams auf.










