Castlevania – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Winnie Forster meint: Zwischen Lust und Frust: Graf Draculas pedantische Hüpfspielszenen machen auf Dauer ganz schön grantig. Inmitten der schonungslosen Fallen- und Plattform-Archi­tek­tur bedeutet jeder Timing-Fehler den sofortigen Tod. In dieser Beziehung orientiert sich das technisch erstklassige und optisch berauschende (vorallem im Schloß!) 3D-Castlevania an den NES-Klas­­sikern, die im Gegensatz zur überragenden Playstation-Fas­sung keine RPG-Elemente enthalten. Wer sich mit Draculas Rückkehr in die Hardcore-Hüpfspielwelt abfindet und Nerven aus Stahl besitzt, ist von Castlevania 64 aber begeistert: Das Spiel ist kein knallbuntes Klein­kin­der­gehüpfe, sondern ein ausgereiftes Grusical mit fantastischen Kreaturen, dezentem Sound und poetischen Momenten: Draculas Tochter gießt ihre weiße Blüten mit Blut – so entstehen rote Rosen im Reich der Toten.

Stellenweise frustrierendes Prügel-Jump’n’Run mit dezentem Adventure-Einschlag und stimmungsvoller Horror-Grafik.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound
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riccipicci
17. August 2019 10:43

Mir hat das Spiel damals echt richtig Spaß gemacht, genauso, wie der Nachfolger auch. Ich fand die Atmosphäre schaurig schön und Geheimnisvoll. Das Gefühl von den 2D-Teilen wurde gut übertragen und der Spielspaß (auch, wenn ich wohl einer der wenigen mit dieser Meinung bin) auch gesteigert.

Kann mich noch gut an die beeindruckenden Bosse und die oft gut versteckten Goldsäcke erinnern, die ich in jeder Ecke gesucht hatte.

Für mich auch mit einer der coolsten N64-Games überhaubt.

Max @ home
16. August 2019 11:14

: “Lords of Shadow” verdient den Namen “Castlevania” nicht. 😉

“Castlevania 64” fand ich trotz seiner Ecken und Kanten richtig gut. Ja, die Grafik war eher zweckmäßig, das Sprungverhalten etwas hakelig und einige Stellen haarig – atmosphärisch fand ich es (serientypisch) aber richtig gut. So gut, dass ich eine Konsolengeneration später nochmals auf den Titel zurückkam und ihn nachträglich durchspielte.

Seppatoni
15. August 2019 18:08

Der Titel war für mich damals mit ein Grund, weshalb ich mir das N64 geholt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht, für mich neben Mario 64 und Zelda OoT ein weiteres Beispiel, wie man eine 2D-Serie hervorragend in die dritte Dimension brachte. Erst letztes Jahr habe ich den Titel mit beiden Charakteren wieder einmal durchgespielt. Trotsch Matschoptik und seltsamer Übersetzung hat der Titel nichts von seiner Faszination eingebüsst.

HASaldi404
15. August 2019 17:09

Die N64 Teile verdienen den Namen Castlevania nicht, zum Glück gabs SotN auf der PS1

MadMacs
15. August 2019 12:02

Es hatte ein paar fiese Sprungstellen. Ansonsten fand ich es nicht unfair.
Ich hatte meinen Spass damit obwohl es nicht an die 2D Teile herankam.

Rudi Ratlos
15. August 2019 11:20

Interessant, dass das hier so gut wegkommt – gerade auf US-Seiten wird sich ja recht häufig über das Spiel lustig gemacht. Oder war das der Nachfolger?!

SxyxS
14. August 2019 17:10

Konamis Umgang mit Klassikern ist heutzutage nicht wechselhaft sondern nichtexistent.
Es sei denn man bezeichnet PES als Klassiker,was es nicht ist.Das wäre ISS.
Ausser alten Ports machen die nichts.

Das Spiel hier war nicht schwer-nur ein paar Einlagen bei den Hängekäfigen-oder war das Teil 2.
Mir hats gut gefallen auch wenn erst Metroid u Batman das Leveldesign erfolgreich in die dritte Dimension portierten.

Bin eher gespannt wieviel Castlevania in Controle steckt was Levelaufbau angeht.

ghostdog83
14. August 2019 16:54

War mein erstes Castlevania. 🙂

@Schwierigkeitsgrad

Als sehr schwer habe ich es nicht empfunden. Die Lernkurve hat gepasst. Die dt. Texte war teils ziemlich mies. Wäre mein einziger Kritikpunkt, der mir hängen geblieben ist. 🙂

Tokyo_shinjuu
14. August 2019 16:24

Die Meinungen zu dem Spiel gehen ja weit auseinander. Ich fand es damals sehr gut, an Frustmomente kann ich mich aber nicht erinnern.

Konamis Umgang mit den hauseigenen Spiele­klas­si­kern ist wechselhaft.

Trifft heute mehr zu als je zuvor.^^