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Für den kriegerischen Sieg müsst Ihr alle gegnerischen Hauptstädte einnehmen. Doch nur mit einer überlegenen Streitmacht wird es Euch gelingen, die Kontrahenten zu überrollen. Praktisch: Drei Einheiten desselben Typs lassen sich zu einer Armee formieren – das steigert die Angriffs- und Verteidigungswerte. Attacken laufen einfach ab: Bewegt Eure Einheit auf die gegnerische zu und der automatisch ablaufende Kampf beginnt, ihr könnt dann nur noch den rechtzeitigen Rückzug befehligen. Angriffe mit Bombern oder Artillerie sind dagegen kaum abzuwehren. Die Einnahme von Städten gelingt Euch aber nur durch den Einsatz von Bodentruppen. Schließlich erkundet Ihr auch die hohe See: Galeonen, Kriegsschiffe oder Kreuzer dienen nicht nur zur Erkundung, sondern auch als Transportmittel für Militäreinheiten und Siedler.
Ein wesentliches Spielelement ist die Forschung: Eure Städte generieren mit entsprechenden Gebäuden wie Bibliothek oder Universität Wissenschaftspunkte, die Eure Forscher nutzen, um an neue Technologien zu gelangen. So ordnet Ihr beispielsweise die Entwicklung der Eisenverarbeitung an (um Legionen zu bauen), der Navigation (für fortgeschrittene Seefahrerei) oder der Raumfahrt, was zum Technologiesieg führt. Hierzu müsst Ihr den Nachbarstern Alpha Centauri als Erster erreichen – baut in Euren Städten also Komponenten wie Antrieb, Treibstoff oder Lebenserhaltungssysteme für ein Raumschiff zusammen.
Eine letzte Alternative stellt der Kultursieg dar: Mit Tempeln und Kathedralen fördert Ihr die Kultur in den Städten. Damit wächst nicht nur Euer Grenzverlauf, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine große Persönlichkeit erscheint. Namhafte Meister wie Leonardo da Vinci, Johann Sebastian Bach oder Marie Curie fördern Forschung, Kultur oder Produktion. Das bleibt nicht unbeachtet: Benachbarte Städte der Gegner können sich Euch überraschend anschließen. Um das Spiel zu gewinnen, errichtet Ihr die Vereinten Nationen. Voraussetzung dafür sind 20 große Persönlichkeiten, übernommene Städte oder gebaute Weltwunder – von den Pyramiden über den Koloss von Rhodos bis zum Manhattan Projekt.
Revolution wurde im Vergleich zur jüngsten PC-Inkarnation abgespeckt: Neben dem Wegfall von Religionen und Wirtschaftsformen wurden Technologien verknappt, die Spielfläche verkleinert und die Stadtverwaltung vereinfacht. Die Folge ist eine verkürzte Spielzeit – dennoch vergehen schon mal drei bis vier Stunden, bis Ihr den Sieg davontragt. Geblieben sind verschiedene Staatsformen wie Monarchie, Demokratie oder Fundamentalismus mit ihren spezifischen Vorzügen. Dies und noch viel mehr ergründet Ihr in der ’Zivilopädie’: Die integrierte Hilfe erklärt Euch alle relevanten Begriffe – vom Spielkonzept über Ressourcen bis zu Weltwundern. Schade, dass es das Nachschlagewerk nicht auf den DS geschafft hat. Die Handheld-Version bietet sonst aber nahezu alle Features von PS3 und 360. Leider wird die angekündigte Wii-Version nicht mehr erscheinen.
Online rangelt Ihr mit bis zu drei Gegnern um die Weltherrschaft. Auf der 360 sogar mit Video- und Voice-Chat. Unter dem Menüpunkt ’Spiel der Woche’ werden wöchentlich neue Karten zum Download angeboten.








