Colin McRae DiRT 2 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Rundkursrennen werden erweitert um Varianten wie ’Ausscheidung’ (nach bestimmten Zeitintervallen wird der Letzte eliminiert) und ’Dominanz’ (es gibt Punkte für Platzierung, aber auch die erzielten Sektorzeiten). Für Lenkradakrobaten gedacht ist ’Torjäger’: Hier düst Ihr durch eine Etappe und müsst aufgestellte Schaumstoffblöcke in Stücke fahren, um möglichst viel Restzeit zu behalten. Codemasters-üblich ist der Schwierigkeitsgrad für jedes Rennen individuell wählbar, dazu kommt die seit GRiD eingeführte Rückspul-Funktion: Macht Ihr einen groben Fehler oder zerstört sogar Euren Boliden, könnt Ihr das Malheur ungeschehen machen und ein paar Sekunden vorher wieder einsteigen – jedoch klappt das pro Rennen nur begrenzt oft.

Durch die abwechslungsreichen Disziplinen kommt keine Langeweile auf, zumal das Drumherum mit vielen intelligenten Kleinigkeiten aufgemotzt wurde: Während der Rennen hört Ihr gelegentlich Funksprüche der anderen Fahrer, die Euch abhängig vom Ergebnis hinterher schon mal zu einem besonderen Duell herausfordern. Alle Eure Aktionen von Drifts, Sprüngen und gefahrenen Kilometern bis hin zu Überschlägen oder zerstörten Randobjekten werden für Missionen gezählt – überschreitet Ihr bestimmte Meilensteine, kassiert Ihr Erfahrungspunkte. Mit steigendem Ruhm erhaltet Ihr nicht nur neue Autolackierungen, sondern auch witzige Extras wie skurrile Spiegel­anhänger und Aufsteller für das Armaturenbrett, die Ihr in der Cockpitperspektive seht. Grafisch lässt sich DiRT 2 nicht lumpen und überzeugt mit detaillierten Automodellen, die realistisch Schaden nehmen und verschmutzen. Bei den Umgebungen gefallen inbesondere naturbelassene Abschnitte oder Wassereffekte, wenn Ihr durch Pfützen fahrt. Allerdings wurden in mehreren Szenarien auffällig warme Lichtbedingungen gewählt, was fast gelbstichig wirkt.

In Sachen Fahrverhalten setzt Codemasters erneut auf spürbaren Arcade-Einfluss: Die Vehikel wirken etwas leichter als erwartet und reagieren deshalb unmittelbar auf Eure Lenkmanöver – egal, ob es sich um kleine Rallye-Boliden oder wuchtigere Trucks handelt. Allerdings sind ausgiebige Drifts weiterhin möglich und die Steuerung fühlt sich nicht falsch an – nur eben nicht so realistisch bzw. simulationslastig wie früher.

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captain carot
6. Oktober 2025 0:19

Alle drei damals gespielt, mit Dirt 2 hatte ich effektiv am meisten Spaß, gefolgt von Dirt. Teil 2 war einfach ein wirklich rundes Rennspiel.

Max Snake
6. Oktober 2025 0:04

Aus der Flohmarkt für wenig Geld zugelegt. Wie ich den Fahrer Colin McRae vermissen.

Lincoln_Hawk
5. Oktober 2025 23:43

Ihr kurbelt mit euren guten Klassiker test bestimmt immer die verkäufe nochmal an
Ich könnte nachdem ich die lese immer direkt rüber zu ebay

genpei tomate
5. Oktober 2025 20:56

Habe ich sehr gerne gespielt und war über die arcadigere Ausrichtung erfreut.
Sollte ich meine X360 irgendwann wieder raus kramen, und sollte sie noch funktionieren, wäre Dirt 2 eines der ersten Spiele, die ich wieder angehen würde.
Davor kommt natürlich Vanquish. 🙂