Conflict: Desert Storm – im Klassik-Test (Xbox)

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Nach einem kurzen Briefing findet sich Euer Team auch schon am Einsatzort wieder: Die meist in mehrere Teilaufga­ben unterteilten Aufträge variieren dabei von der Befreiung Gefangener über Es­kor­tierungsmissionen bis hin zur Sabo­tage gefährlicher SCUD-Raketen und Infiltration gegnerischer Stützpunkte. Zwar seid Ihr zahlenmäßig gegen irakische Fußsoldaten, MG-Nester, Ket­ten­panzer und schießfreudige Hub­schrau­ber reichlich unterlegen, dafür besteht Euer Team durchweg aus Spezialisten: Der Scharfschütze versteht sich prächtig aufs leise Töten, während der Infiltra­tionsexperte in Sachen Sprengstoff die Nase vorn hat. Der Waffennarr wiederum bevorzugt schwere Geschütze: Mit dem großkalibrigen MG gibt der Rambo-Verschnitt hochfrequentes Sperr­feuer, auch panzerbrechende Raketen­wer­fer befinden sich bei ihm in guten Händen. Last but not least überzeugt der Squad Leader durch seine ausgewogenen Fähigkeiten.

Teamwork und Vorsicht sind in den kniffligen Einsätzen meist der Schlüssel zum Sieg: Das dreckige Drittel Dutzend gibt sich nicht nur gegenseitig Feuer­schutz, sondern zückt im Be­darfs­fall auch mal ein Medi-Pak. Wird ein Teammitglied doch mal schwer verletzt, ist Eile geboten. Innerhalb eines Zeit­limits gilt es, den todgeweihten Kame­raden medizinisch zu versorgen, andernfalls geht er endgültig über den Jordan und steht für den Rest des Spiels nicht mehr zur Verfügung. Ein Ärgernis, das Ihr tunlichst vermeiden solltet: Für erfolg­­reiche Einsätze werden Eure Recken nämlich nicht nur mit Orden und Beförderungen belohnt, auch Fertig­keitsverbesserungen in Sachen Ziel­genauigkeit oder Heilvermögen locken.

In puncto Speichern gingen die Ent­wickler ungewohnte Pfade: Zwar dürft Ihr den Spielstand jederzeit sichern, das allerdings nur zweimal pro Einsatz.

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