Courier Crisis – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Die Entwickler schufen ­eine bedrückend realistische Rush-Hour-Szenerie: Während Taxis und Limou­sinen um die Ecke bie­gen, füh­ren Passanten ihren Hund spazieren und Kids skaten am Bürgersteig um die Wet­te. Mit Übung klappt das Auf­schnappen und Ab­lie­fern der Päckchen wie am Schnür­­chen und Ihr balanciert gekonnt durch die City. Doch die Grafik-Details fordern technisch einen hohen Tribut: Durch das konstant rucklige Spielge­sche­hen steuert sich Euer Bike träge, zu oft knallt Ihr beim Kurven­fahren schuld­los in Autos oder hängt an einer Laterne fest. Außerdem wird mit späteren Levels nur die An­zahl der Pakete pro Stadt erhöht: Zu wenig Abwechslung, um lange zu motivieren. Die gnadenlos ­anarchistische Renn­spiel-Sa­tire leidet somit unter dem mangelnden Spiel­­­de­sign.

Kompromißlose Kurierfahrt durch Ruckel-City: Garantiert nicht jugendfreie, kurzfristig spaßige Gewalt-Farce.

Singleplayer54
Multiplayer
Grafik
Sound
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