Darksiders Genesis – im Test (PS4)

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Besiegte Feinde lassen Seelen (das Zahlungsmittel bei den Dämonen Vulgrim und Dis), Lebensenergie, Munition, Zorn-Orbs und gelegentlich Kreaturenkerne fallen. Letztere sortiert Ihr auf einer Art Sphärobrett ein. Aktive und miteinander verbundene Kerne gewähren Attributverbesserungen und Boni für War und Strife. Wer online spielt, teilt sich die Erfahrungspunkte, lokal gibt es ein gemeinsames Konto.

Es wird aber nicht nur gekämpft. Wie bei Darksiders üblich stehen auch Kletterpassagen und Umgebungsrätsel auf dem Programm. Im Laufe der Zeit bekommt War seinen Klingenbumerang und den Tremorhandschuh, um Schalter zu aktivieren, Fackeln aus der Ferne zu entzünden und Katapultplattformen zu aktivieren. Strife erstellt mit Leerebomben an festgelegten Orten Portale und absolviert mit dem Ätherfunken eine Art ”Heißer Draht”-Minispiel, um Pfade zu öffnen. Die Fähigkeiten müssen ab und zu kombiniert werden und einige Puzzle piesacken Euch mit Zeitlimits. Spielt Ihr kooperativ, müsst Ihr zusammenarbeiten, für Solisten werden die Rätsel angepasst. Häufiger als zum Vorankommen in der Story benötigt Ihr Euer Hirn (und ein waches Auge), um versteckte Kis­ten aufzudecken, Geheimräume zu öffnen oder Bonusitems wie unterschiedliche Steinfragmente zu sammeln, welche nach und nach Eure Lebensenergie und Zornkraft erhöhen.

Der Mix aus Rätseln und Kämpfen unterhält und sorgt für genügend Abwechslung, geärgert haben wir uns ab und an über die Technik: In Höhlen und Tempeln verdecken Säulen und Stalaktiten die Sicht auf das Geschehen, Figuren werden dann nur als einfarbige Silhouetten dargestellt. Beim Suchen nach alternativen Pfaden und Geheimnissen bleibt man im Levelinventar hängen, auch einen Spielabsturz in einem Bosskampf mussten wir hinnehmen. Im Koop-­Modus nervt, dass Spieler nur an speziellen Wegpunkten einsteigen dürfen und dass die Grafik im Splitscreen ­unansehnlich unscharf wird. Dafür gefallen aber die deutschen und englischen Sprecher, welche in Comic- und Ingame-Sequenzen die Story vorantreiben.

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MadMacs
26. März 2020 18:59

Ich habe da auch ziemlich Bock drauf. Werde bei Gelegenheit auch zuschlagen.

D00M82
26. März 2020 15:29

Ich hab das auch sehr ausgiebig gespielt. Aktuell war ich an apokalyptisch dran, aber dann kam mir irgendein anderes Spiel dazwischen. Mal sehen ob ich das noch mache, wenn ich an den Boss mit den Wasserwellen denke, hab ich da eher weniger Bock drauf.

Punisher
26. März 2020 14:59

Hat schon richtig Laune gemacht. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad, selbst auf den unteren beiden Stufen, schon recht happig für mich war.

Sonicfreak
25. März 2020 9:27

Hab da auch noch Bock drauf, werde irgendwann mal zuschlagen, denke ich

DerPanda
24. März 2020 14:41

Die Kamera ist nicht immer auf der Höhe des Geschehens und die Steuerung ist manchmal etwas unpräzise aber insgesamt macht es zu zweit Spaß.

24. März 2020 13:44

Für mich ein (kleiner) Überraschungshit dieses Jahr, mit dem ich sehr viel Spaß hatte.
Nur den letzten Endgegner habe ich bisher noch nicht besiegt.