Dead Space 2 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Ein wesentlicher Teil des ­Nervenkitzels in Dead Space 2 entsteht durch kluges Ressourcen­management: Wird die mitgeführte Munition knapp, schlägt und tritt Isaac um sich oder greift herumliegende Gegenstände und schleudert sie Feinden entgegen. Von explosiven Kanistern über verlang­samende Stasisbehälter bis hin zu Stühlen, Kisten, Trümmern und Körperteilen reicht das Spektrum. Auf höheren Schwierigkeitsstufen müsst Ihr stets abwägen, wie und in welcher Reihenfolge die anrückende Brut zu beseitigen ist. Mal empfiehlt es sich, einem Exploder die explosive gelbe Armgeschwulst zu entreißen und heranrasende Slasher damit zu zerfetzen.

In engen Gängen hingegen raten wir davon jedoch ab! Greifen Gruppen kleiner ­Mutantenkinder an, ist die neue ­Javelin Gun hilfreich: Bremst den ers­ten Angreifer per Stasis-Strahl, feuert einen Bolzen auf ihn und aktiviert die elektrisierende Sekundärfunktion der Waffe während der träge Feind nach hinten geschleudert wird, um ­umstehende Feinde mit ins Verderben zu reißen. Experimentiert mit den Primär- und Sekundärfunktionen alter wie neuer Waffen – darunter ein Minenwerfer und ein Scharfschützengewehr – und rüstet Eure Favoriten an Werkbänken auf. Die dafür erforderlichen ­Knotenpunkte finden aufmerksame Beobachter in der Umgebung, wer fleißig Geld von erlegten Gegnern sammelt, darf sie auch kaufen.

Dabei lässt sich ein Schnäppchen machen: Manchmal entdeckt Isaac Türen zu Lager­räumen, die sich nur via Knoten öffnen lassen. Dahinter befinden sich stets nützliche Gegenstände wie Heilmittel und Munition, deren Wert den Kaufpreis eines Knotens übersteigt. Grundsätzlich ist es übrigens nicht möglich, im ersten Spieldurchgang alle Waffen sowie Isaacs Anzug voll aufzurüsten. Im Gegensatz zum Erstling erlaubt Euch das Spiel deshalb ab der Hälfte, Knotenpunkte ­zurückzunehmen und neu zu verteilen – dieser Luxus kostet Geld.

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SonicFanNerd
30. Juli 2026 15:50

Dead Space 2 war schon n richtig guter Titel.
Quasi die Steigerung von Teil 1. So ein bisschen, wie wenn man den Alien 1 (Horror) zu Aliens (Action) -Vergleich ziehen möchte.

Ich mochte alles in allem Teil eins allerdings einen Ticken mehr. Es war schauriger, weniger Schießbude und es fühlte sich noch etwas frischer an.

Nichts desto Trotz hat Teil 2 n richtig guten Nachfolger abgegeben …. was man vom dritten Teil ja leider nicht sagen kann. Nur noch Action, kein Horror, (optionale …) Mikrotransaktionen (damals in nem Vollpreisspiel nicht üblich …) und irgendwie so gar keine Atmosphäre…

Trotzdem richtig schade um das Universum.
Das Remake zuletzt von Teil eins hat EA ja nun wohl nicht überzeugen können (von finanziellen Erfolg her) und wenn EA nun ja verkauft wird, glaube ich nicht an eine Reanimation der IP.

Max Snake
30. Juli 2026 15:23

Der beste Teil der Reihe.