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Wie schon im ersten Teil begibt sich Isaac manchmal nach draußen ins All oder erkundet schwerelose Bereiche innerhalb der Station. Er bewegt sich nun freier als bisher und gleitet mithilfe der Schubdüsen seines Anzuges nach Belieben durch den Raum. Auf Knopfdruck richten orientierungslose Spieler ihren Helden aus, der gedrückte rechte Stick weist hier ebenso wie unter Einfluss der Schwerkraft den Weg zum nächsten Missionsziel und erstmals auch optional in Richtung Werkbank, Laden oder Speicherpunkt.
Ausflüge ins Vakuum sind seltener als noch im ersten Teil, auch physikbasierte Rätsel nehmen im Rahmen der Gesamtspielzeit von zehn bis zwölf Stunden weniger Raum ein. Dafür haben die Entwickler an Dramaturgie und Timing gefeilt und präsentieren einen spannungsgeladenen Action-Shooter, der zu keiner Zeit langweilig wird. Mal terrorisiert Euch die größere Gegnervielfalt, andernorts machen gemeine Schockeffekte schreckhafte Spieler nervös und immer wieder drosseln die Macher das Tempo und setzen dann auf die überragende Atmosphäre statt auf brüllende Monster.
Zu diesem Zweck wurde an der bereits hervorragenden Präsentation des Vorgängers gearbeitet. Zwar wirken manche Echtzeitschatten noch immer pixelig, dafür bietet die Weltraumstadt eine Vielzahl unterschiedlicher, verschwenderisch ausgestatteter Orte, die an Glaubwürdigkeit locker an BioShock heranreichen und mitunter auch ähnlich farbenfroh ausfallen. Lichteffekte und Details hingegen suchen derzeit ihresgleichen.
Als Krönung des durchweg hervorragend inszenierten und polierten Horror-Shooters erlebt Isaac eine interessante Geschichte, die über das übliche Fortsetzungsgeplänkel hinausreicht und ihn mit dem in Teil 1 erlebten Trauma vielfältig konfrontiert. Wenige Verbündete und viele Audio- und Textlogs treiben das Geschehen voran und lassen Euch bis zum spannenden Finale mitfiebern, was es mit den grausamen Visionen auf sich hat, die Isaac heimsuchen. Der hat übrigens nun nicht nur eine Stimme, sondern auch ein hervorragend modelliertes Gesicht.











Dead Space 2 war schon n richtig guter Titel.
Quasi die Steigerung von Teil 1. So ein bisschen, wie wenn man den Alien 1 (Horror) zu Aliens (Action) -Vergleich ziehen möchte.
Ich mochte alles in allem Teil eins allerdings einen Ticken mehr. Es war schauriger, weniger Schießbude und es fühlte sich noch etwas frischer an.
Nichts desto Trotz hat Teil 2 n richtig guten Nachfolger abgegeben …. was man vom dritten Teil ja leider nicht sagen kann. Nur noch Action, kein Horror, (optionale …) Mikrotransaktionen (damals in nem Vollpreisspiel nicht üblich …) und irgendwie so gar keine Atmosphäre…
Trotzdem richtig schade um das Universum.
Das Remake zuletzt von Teil eins hat EA ja nun wohl nicht überzeugen können (von finanziellen Erfolg her) und wenn EA nun ja verkauft wird, glaube ich nicht an eine Reanimation der IP.
Der beste Teil der Reihe.