Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Meinung

Oliver Schultes meint: Was für eine Hammerpräsentation! Die Rückkehr des Königs schafft doch tatsächlich das Kunststück, den Vorgänger in puncto Aufmachung zu toppen. Aufregende Massenschlachten, opulente Grafik mit kolossalen Polygon-Bauten, wuchtiger Surround-Sound und exzellent einge­fangenes Mittelerde-Ambiente faszinieren selbst eingefleischte ‘Nichtspieler’. Dabei hat es mir besonders der Zweispieler-Modus angetan: Sich mit einem Kumpel durch Saurons Armeen zu schlitzen, lockert das an sich monotone Gehacke deutlich auf. Was mir allerdings sauer ­aufstößt, ist das häufige ‘Alleingelassenwerden’: So fragt Ihr Euch nicht ­selten ‘Wo muss ich hin?’ oder ‘Was muss ich hier machen?’ – und das mitunter solange, bis Euch das Zeitlimit erneut ein ‘Game over’ beschert.

Thorsten Küchler meint: Nichts Neues in Mittelerde: Auch Electronic Arts’ zweiter Ringelpietz bietet mehr Schauwerte denn spielerischen Gehalt. Während Bombast-Soundtrack wie Hochglanzoptik für offene Münder sorgen, dominiert auf interaktiver Seite strikt das Haudrauf-Prinzip. Ärgerlich zudem, dass die spektakulären Kameraperspektiven oftmals verwirren: Wer nicht höllisch aufpasst, übersieht eine wichtige Abzweigung und rennt ins Verderben. Auch das Aufleveln Eurer Charaktere entpuppt sich als Vorgaukelei falscher Tatsachen: Ein Großteil der angebotenen Combo-Manöver lässt sich ob der ständigen Action-Hektik nämlich kaum sinnvoll anwenden. Somit bleibt Die Rückkehr des Königs eine hervorragend inszenierte Simpel-Hackerei, welche vor allem Fans der Materie anspricht.

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Rudi Ratlos
2. Juni 2022 15:17

Wie schon beim Vorgänger geschrieben: War zwar knackig, aber machbar und die Präsentation war der Knaller!