
Meinung & Wertung
Robert Bannert meint: Feuchtes Klima und spartanische Versorgung sind der kleinen Miette in die Knochen gefahren: Euer 3D-Mädel schlendert derartig träge durch die starren Kulissen, daß sich auch gebranntmarkte Adventure-Veteranen ein Gähnen nicht verkneifen können. Drückt Ihr die Lauf-Taster, hapert’s bei der Orientierung: Miette prallt alle paar Meter gegen eine Mauer, torkelt unbeholfen umher und verpaßt jeden Hot Spot. Selbst auf einem großen Bildschirm könnt Ihr die oft nur pixelgroßen Objekte kaum erkennen. Abenteuerliche Level-Architektur und saubere Polygon-Akteure bergen Potential, Soundtrack wie Plot drücken gekonnt auf die Tränendrüse. Leider wurden die rosigen Ansätze beim Puzzle-Design verspielt: So bleibt die Stadt der verlorenen Kinder ein solide präsentierter, aber spielerisch antiquierter Abenteuer-Aufguß.
Frei nach Filmvorlage: Waise Miette stolpert durch starre Adventure-Szenarien und ärgert sich über träge Spielmechanik.
| Singleplayer | ![]() | 63 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









Ich habe damals die PC Version gespielt. Die Steuerung war nicht gut, auch weil man das Mädchen pixelgenau platzieren musste.
Aber das wunderschön versiffte, Steampunk-ähnliche Setting war super und auch die düstere Atmosphäre. Also Grafik und Atmosphäre top, Rätsel so lala, Steuerung flop.
Der Film hatte mir damals sehr gefallen. Das Spiel hatte ich nie gespielt.
Ging mir ähnlich. Den Film hab ich aber eigentlich als ganz gut in Erinnerung, kann mich aber auch irren, da es schon Jahre her ist wo ich den gesehen hab.
Ich müsste den mir auch noch mal anschauen, weil interessant ist der Stoff allemal.
Das Spiel wollte ich damals, aufgrund des Szenarios, unbedingt haben. Hat aber nie sein sollen.
Das erinnert mich daran, dass ich mir den Film unbedingt anschauen muss. Total vergessen.