Die Urbz: Sims in the City – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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2010
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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Die neue Ausrichtung der Urbz erweist sich als Volltreffer: Durch den cartoonhaften Grafikstil und die schrägen Umgebungen, die zahlreiche Klischees liebevoll veräppeln, entsteht ein launiges Ambiente, in dem die gestraffte Spielmechanik aufblüht und kaum Leerlauf erzeugt. Die Job-Minispiele fordern einen Schuss Reaktionsvermögen, das Erkunden der vielen Begrüßungs- und Kommunikationsarten gerät zur spaßigen Motivationsquelle. Geldnot kommt kaum noch auf, Stimmungstiefs lassen sich nun ebenfalls leichter beheben. Da fällt die Tatsache, dass in Die Urbz das eigentliche Spielgeschehen eher schlicht daher kommt, kaum ins Gewicht. Lediglich die häufigen Ladepausen bei Gebietswechseln nerven – ausdrücklich auch für Nicht-Sims-Fans empfohlen.

Raphael Fiore meint: Meine nächste Fremdsprache: Simlisch. Denn die bunten Urbz strotzen vor Lebensfreude und meist herzlichem Umgang mit Eurem Helden. Egal ob gemeinsame Bewunderung von selbst gesprühten Graffitis oder ein schwindelerregender ‘Power-Sozi’-Kuss – die meisten Sims-­Gewohnheiten erheitern in abgeschwächter Form auch das richtige ­Leben. Die zahlreichen Details trösten dabei über die teils rucklige Grafik hinweg, in technischer Hinsicht bestaunt Ihr auf der Xbox die schönsten Texturen. Lediglich die fummelige ‘Welcher-Urb-darf’s-denn-sein?’-Steuerung nervt bei Massenauftreten, beim Zweispieler-Modus hätte ich mir zudem gemeinsame Aktionen gewünscht. Trotzdem: Der Stilwechsel hat sich gelohnt, da Abwechslung und Humor ihresgleichen suchen.

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