Disney Micky Epic – im Klassik-Test (Wii)

0
45
Screenshot von Disney Micky Epic
Zurück
Nächste

Seite 2

Darüber hinaus sammelt Micky Skizzen, mit denen Ihr Extras ins Spiel pinselt: Da gibt es zum Beispiel den Fernseher, der alle Phantome in seinen Bann zieht – auch so könnt Ihr Gegner ablenken. Mit der Stoppuhr lässt sich dagegen die Zeit verlangsamen, damit Ihr vor Monstern flüchten oder Todesfallen entkommen könnt. Der Amboss bringt die Physik ins Spiel, malt ihn über Phantome oder auf Wippen, den Rest erledigt die Schwerkraft – auf diese Weise löst Ihr viele Rätsel.

Aber auch die Welten von Wasteland besitzen zahllose Elemente, die Ihr mit dem Zauberpinsel bearbeiten dürft: Phantome lassen sich z.B. auch beseitigen, indem Ihr den Boden unter ihren Füßen löscht – dann geht’s abwärts. Ihr entfernt aber auch Wände, um an Schatzkisten zu gelangen, und vervollständigt Rohre, damit sie Dampfmaschinen antreiben. Es bleibt aber nicht dabei, die Aufgaben werden zunehmend komplizierter: Dann müsst Ihr Plattformen mehrfach löschen und wieder ins Bild malen, um Steinschläge auszulösen und so den Weg freizuräumen. An anderer Stelle malt und löscht Ihr Zahnräder, um die damit angetriebenen Plattformen in die korrekten Positionen zu manövrieren – nur wenn alle Stufen passen, könnt Ihr nach oben hüpfen. Zwischendrin erwarten Euch auch einige Zeitrennen und Obermotzkämpfe, in denen Ihr die Wächter des Phantoms taktisch ausradiert: Dabei gilt es, die Aktionen Eurer Gegner mit dem Löschwerkzeug zu sabotieren, damit sie ins Stolpern geraten.

Schließlich dürft Ihr mit dem Pinsel auch allerlei Gags entdecken, die sich meist im Hintergrund abspielen: Da kann man vermeintliche Seitenstraßen als hölzerne Plakatkulisse enttarnen und allerlei anderen Unsinn anstellen. Zur Orientierung nutzt Ihr Karte und Aufgabenliste, weil Ihr oft mehrere Missionen parallel verfolgt: Eure Zentrale ist die Mean Street, ein Dorf mit Läden, Kino und allerlei historischen Figuren. Hier erplaudert Ihr Missionen, für die oftmals ein Austausch von Gefälligkeiten nötig ist – auch Botengänge und detektivische Ermittlungen stehen auf dem Programm.

Diverse Leinwände führen in die verschiedenen Schauplätze, bei jedem Szenensprung erwarten Euch klassische Plattformwelten mit Seitenperspektive und 2D-Steue­rung. Hier gibt es ein Wiedersehen mit ­einigen historischen Kulissen, etwa aus Mickys ­Leinwandpremiere ”Steamboat Willie” von 1928. Extra­jäger entdecken in entfernten Winkeln Boni, mit denen sie Skizzen, Artworks und Filme in der Extra-Galerie freischalten.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen