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Ihr entscheidet Euch beispielsweise, welcher von zwei Parteien Ihr mit der Beschaffung eines wertvollen Gegenstandes unter die Arme greift. Oder Ihr seid gewieft, lasst eine Fälschung anfertigen und bedient so gar beide Interessenten. Ihr helft aber auch unscheinbaren Figuren, die im späteren Verlauf dann wichtige Rollen einnehmen.
Diese Erlebnisse sind derart herrlich miteinander verwoben, dass die Grenzen zwischen klassischen Haupt- und Nebenhandlungen regelmäßig verschwimmen und so für ein herausragend organisches Spielerlebnis sorgen. Ihr werdet nicht selten das Gefühl haben, Euer ganz persönliches Abenteuer zu erleben, unterfüttert der Titel seinen roten Faden doch gekonnt mit Geschehnissen, die befriedigend wie Zahnräder ineinandergreifen.
Aber was bedeutet ”Abenteuer”? In Dragon’s Dogma 2 erkundet Ihr eine weitläufige Open World, die auf überbordende Kartenmarkierungen verzichtet. Praktisch also, dass sich die Welt – genauso wie ihre Bewohner – alle Mühe gibt, Eure Abenteuerlust zu fördern. Auf dem Weg zu Eurem selbsterklärten nächsten Ziel werdet Ihr Euch oft dabei erwischen, stattdessen interessanten Entdeckungen am Wegesrand auf den Grund gehen. Finstere Höhlen, mysteriöse Dörfer und allerhand Geheimnisse – eine ähnlich spannende, den Entdeckerdrang fördernde Welt bot zuletzt wohl allenfalls Elden Ring.
Was Dragon’s Dogma 2 jedoch einzigartig macht, ist seine Interpretation von Abenteuer. Es gilt, Reisen sinnvoll zu planen, um in einem Stück am gewünschten Ziel anzukommen. Die Wanderungen können nämlich gerne mal bis in die schaurige Nacht ausufern – dann seht Ihr kaum noch die Hand vor Augen und besonders fiese Monster machen Euch das Leben extra schwer. Für solche Fälle seid Ihr am besten mit entsprechender Lagerausrüstung gewappnet, um im Zweifel ein Päuschen auf halber Strecke einzulegen.
Diese langwierigen Reisen sind unbequem und das muss gefallen – denn bewusst verzichtet der Titel darauf, Euch eine klassische Schnellreise-Funktion anzubieten. Die gibt es zwar, ist aber auf den Einsatz einer recht seltenen Ressource beschränkt. Da denkt man natürlich zweimal darüber nach, ob es gerade schnell gehen muss. Alternativ nehmt Ihr auf einem Ochsenkarren Platz, der Euch zur nächsten Stadt kutschiert. Dass Ihr aber auch heil dort ankommt, ist nicht garantiert. Monster könnten Euch überfallen und wenn dabei sogar der Karren zu Bruch geht, seid Ihr eben inmitten vom Nirgendwo auf Euch gestellt.









beste Charakter Creator ever (?)…
GOTY, wäre der Map bzw. der MSQ nur etwas grössser bzw. länger..
Ich hatte auch jede Menge Spaß mit dem Spiel. Die Frequenz der Kämpfe gegen die Standardgegner war mir auch zu hoch. Zum Ende hin bzw. beim Sammeln der Medaillen bin ich an denen nur noch vorbeigerannt. Aber ansonsten ein richtig unterhaltsames Spiel. Ich fand lustig, was sich da manchmal für Bosskämpfe ergeben haben, wenn mitten im Kampf mit einem Drachen noch Harpyen, ein Zyklop und / oder ein Greif zufällig mit dazukamen. Eine richtige Massenschlägerei. 😁
Ich müsste mal den ersten Teil versuchen
Vielleicht schaff ich das ja nochmal haha
Absolut großartiges Spiel auch für mich.
Ich verstehe jeden, der vielleicht so seine Probleme mit einigen Designentscheidungen hat, aber mir taugt das Game von vorne bis hinten.
Das Spiel ist dabei sicher nicht “perfekt” und ein paar Kleinigkeiten hier und da, die den Spaß gelegentlich etwas trüben können, gibt es dann (auch für mich) doch. So ist die Frequenz mit der man auf Gegner trifft insg. etwas zu hoch und generell die Gegnervielfalt dann doch etwas limitiert, aber das sind wirklich Haare in der Suppe.
Bisher mein GotY 2024, in das ich etliche Stunden inzwischen reingebuttert habe.
Wenn Capcom dazu noch eine gute Erweiterung veröffentlicht, bin ich definitiv an Bord.