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Als echte Abenteurer wisst Ihr Euch aber zu helfen. Eurer Laufbahn entsprechend trotzt Ihr einer bunten Palette von Feinden in Echtzeit mit Schwert, Dolchen, Bogen oder Magie. Schnetzelt es sich eingangs noch recht bequem durch Kobolde und anderes Kanonenfutter, lassen spätestens die hochgewachsenen Bossgegner das Herz zuverlässig in die Hose rutschen. Ihr trefft auf Zyklopen, Oger, Greifen und viele weitere gewaltige Monstrositäten, die nach Eurem Leben trachten. Diese Konfrontationen lassen gerade dann eine elektrisierende ”Monster Hunter”-Romantik aufkommen, wenn Ihr die Rücken der Ungetüme erklimmt, um beherzt auf ihre Schwachstellen einzudreschen. Stichwort ”Monster Hunter”: Der Titel bietet Euch wieder zahlreiche Laufbahnen, die sich erfreulicherweise äußerst individuell spielen, insbesondere je weiter Ihr die entsprechende Klasse vorantreibt. Die neuen Werdegänge fügen sich dabei sehr stimmig in das bisherige Repertoire ein – hier dürfte jeder auf seine Kosten kommen.
Auch das unkonventionelle Vasallen-System hat über zehn Jahre nach Einführung im Original nichts von seiner Faszination eingebüßt. Neben Eurem eingangs erstellten Hauptvasallen habt Ihr regelmäßig die Möglichkeit, Eure Gruppe mit weiteren Gefährten aufzufüllen. Die sucht Ihr bequem aus einem umfangreichen Pool aus, gefüllt mit den Vasallen anderer Spieler.
Natürlich ließ das Team es sich aber auch in diesem Kontext nicht nehmen, selbstbewusst aus der Reihe zu tanzen. Mit der ”Drachenpest” findet nämlich eine neue Mechanik ihren Weg ins Spiel, deren Auswirkungen Ihr am besten selbst kennenlernt. Wie diese fallen auch die meisten sonstigen Eigenheiten von Dragon’s Dogma 2 zweifelsohne unter ”Geschmackssache”. Was die einen als erfrischende Abwechslung vom Status quo empfinden, dürfte anderen schlicht zu unzugänglich sein.
Der technisch nicht so pralle Zustand des Spiels ist indes weniger Geschmackssache: Während Ihr über weite Strecken instabile 30 Bilder pro Sekunde spendiert bekommt, gerät die Bildrate an belebteren Orten schwerer ins Stocken. Immerhin wurde die zum Start unverständlicherweise fehlende optionale fps-Deckelung doch noch nachgereicht wie die ebenfalls zu Beginn abwesende Möglichkeit, direkt im Spiel selbst ein neues Abenteuer zu starten. Erfreulich, denn ansonsten ist Dragon’s Dogma 2 in vielerlei Hinsicht ein herausragendes Erlebnis geworden.









beste Charakter Creator ever (?)…
GOTY, wäre der Map bzw. der MSQ nur etwas grössser bzw. länger..
Ich hatte auch jede Menge Spaß mit dem Spiel. Die Frequenz der Kämpfe gegen die Standardgegner war mir auch zu hoch. Zum Ende hin bzw. beim Sammeln der Medaillen bin ich an denen nur noch vorbeigerannt. Aber ansonsten ein richtig unterhaltsames Spiel. Ich fand lustig, was sich da manchmal für Bosskämpfe ergeben haben, wenn mitten im Kampf mit einem Drachen noch Harpyen, ein Zyklop und / oder ein Greif zufällig mit dazukamen. Eine richtige Massenschlägerei. 😁
Ich müsste mal den ersten Teil versuchen
Vielleicht schaff ich das ja nochmal haha
Absolut großartiges Spiel auch für mich.
Ich verstehe jeden, der vielleicht so seine Probleme mit einigen Designentscheidungen hat, aber mir taugt das Game von vorne bis hinten.
Das Spiel ist dabei sicher nicht “perfekt” und ein paar Kleinigkeiten hier und da, die den Spaß gelegentlich etwas trüben können, gibt es dann (auch für mich) doch. So ist die Frequenz mit der man auf Gegner trifft insg. etwas zu hoch und generell die Gegnervielfalt dann doch etwas limitiert, aber das sind wirklich Haare in der Suppe.
Bisher mein GotY 2024, in das ich etliche Stunden inzwischen reingebuttert habe.
Wenn Capcom dazu noch eine gute Erweiterung veröffentlicht, bin ich definitiv an Bord.