Elden Ring Tarnished Edition – im Test (Switch 2)

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FromSoftwares Action-RPG aus dem Jahr 2022 hat nicht nur Wertungsrekorde (M! 96 %) gebrochen, sondern mit mehr als 30 Millionen verkauften Einheiten auch den Mainstream erobert. Nintendo-Spieler blieben bislang jedoch außen vor – das ändert sich nun mit der erweiterten Tarnished Edition. Diese bietet einerseits das Hauptspiel ­inklusive des hervorragenden DLCs ”Shadow of the Erdtree”. Andererseits erwarten Euch zwei neue Starterklassen (Schwerer Ritter, Idus-Ritter), vier frische Rüstungssets sowie drei Skins für Euer Spektralross Sturmwind. PlayStation- und Xbox-Fans können sich diese (vernachlässigbaren) Zusatzinhalte für 5 Euro holen. Achtung: Das Modul für Switch 2 ist nur eine Softwareschlüssel-Karte, das Spiel muss also heruntergeladen werden.

Aber wie gelungen ist nun die Umsetzung auf Nintendos Hybrid-Konsole? Im Vergleich zu den Versionen für PS5 und XSX muss diese natürlich grafisch Federn lassen und reiht sich etwa auf PS4-Niveau ein. Das bedeutet: Bei 1080p im TV-Modus ist Schluss und die Bildrate pendelt um die 30 fps (mit gelegentlichen Rucklern), was ein leicht trägeres Spiel­gefühl hinterlässt – Grafikoptionen wie eine Performance-Variante fehlen leider. Davon abgesehen ist das Bild scharf (TV & Display) und die künstlerisch sowie architektonisch herausragend gestalteten Landschaften entfalten auch auf der Switch 2 eine magische ­Sogwirkung. Wer im Handheld-Modus spielt, kämpft mitunter mit den komplexen Kontrollen – wir empfehlen daher den Pro Controller. Inhaltlich ist Elden Ring auch 2026 noch ein Ausnahmespiel, das in keiner Sammlung fehlen darf.

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