Eternal Sonata – im Klassik-Test (360)

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Außerdem lernen die Helden mittels Echo ihre Angriffe zu kombinieren, um mächtige Combos zu entfesseln. Cleverer Stellungswechsel in der Arena ist das A und O: Ihr könnt hinter Felsen in Deckung gehen, aus der Reichweite schwerfälliger Monster flüchten und Licht- sowie Schattenbereiche betreten – dabei wechselt die Spezialattacke des Helden zwischen Licht- und Dunkelmagie. Weil jede Figur innerhalb ihrer Aktionszeit von etwa fünf Sekunden mehrere Manöver ausführen kann, ergibt sich eine Vielzahl an taktischen Kniffen: So wechselt Ihr etwa an geeigneter Stelle mit einem Schritt zwischen Licht und Schatten, um in einer Runde zu heilen und zudem Energiebälle zu schleudern. Aber auch die meisten Feinde beherrschen Heilzauber: Eigene Schlachten können sich deshalb mächtig in die Länge ziehen, mit dem rechten Kniff aber auch blitzschnell entschieden werden.

Weil sich die Episoden und damit auch die Helden im 45-Minuten-Takt abwechseln, wird Euch massig spielerische Abwechslung geboten: Schließlich lernt jede Figur neue Manöver, die sich individuell ausrüsten lassen. Drumherum gibt’s noch allerlei Bonusaufgaben zu lösen: Man knipst wertvolle Fotos von mächtigen Obermotzen und sammelt die Melodien von Frederic ein.

Trotzdem ist Eternal Sonata recht einfach aufgebaut, erfahrene Abenteurer fühlen sich mit starren Kameraperspektiven und stellenweise arg begrenztem Umfeld etwas eingeengt. Aber schließlich sollen sich in den Traumwelten vor allem die kleinen Abenteurer wohlfühlen: Der Tutor erklärt alle ­Facetten des Abenteuers im Detail und meist gleich doppelt oder dreifach, zum Glück darf man auch abkürzen. Die Präsentation der Handlung ist ebenfalls märchenhafter als bei anderen Rollenspielen und lässt Euch bei ­vielen ruhigen Stimmungsszenen die Helden näher kennenlernen. Natürlich darf oft gelacht werden, aber so richtig explosive Action werdet Ihr in Eternal Sonata kaum entdecken – Ihr genießt ein entspanntes Abenteuer mit einigen kniffligen Taktikschlachten.

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3 Kommentare
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Furo
13. September 2024 8:22

Ein Remaster wäre nett.

Lagann
13. September 2024 7:09

Das war klasse.
Und dabei hat man noch was über Chopin gelernt.

belborn
12. September 2024 17:00

Fand das eigentlich richtig gut,vor allem die Grafik war für damalige Verhältnisse traumhaft.Bis zum Ende hat es nicht gereicht.Nach jedem Kapitel das Kampfsystem mit neuen Hindernissen und Gängelungen zu versehen,war ein Motivationskiller.