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Vorsicht: Die gewitzten KI-Gegner sorgen ebenfalls für Deckung und werfen Granaten, um Euch aus selbiger zu treiben. Kommen Euch die Replikanten zu nahe, setzt Ihr mehrere Nahkampf-Moves ein: Neben einem Schlag mit der Waffe haltet Ihr die gepanzerten Finstermänner mit Sprungtritten in Schach oder rutscht ihnen mit ausgestrecktem Bein entgegen. Das spart zwar Munition, ist in aller Regel aber unnötig.
Was schon das erste F.E.A.R. von anderen Ego-Shootern unterschied, kommt auch in der Fortsetzung zum Tragen: Auf Knopfdruck setzt Ihr Eure übernatürlichen Reflexe ein und verlangsamt die Umgebung. Während dieser befristeten Zeitlupe leuchten Eure Feinde und sind besser zu erkennen als früher. So erledigt Ihr ruckzuck eine Handvoll Gegner, von denen es diesmal mehr verschiedene gibt. Neben Standard-Soldaten trefft Ihr auf mutierte Wandkletterer, Geister, Scharfschützen, Stealth-Assassine und Mechs. Auch das Waffenarsenal wurde erweitert: Neben dem Bolzen schießenden Penetrator, der nun Hammerhead heißt, gibt es einen unnützen Napalm-Werfer sowie eine fiese Laserwumme und eine verheerende Energiekanone.
F.E.A.R. 2 kann nicht mit den detaillierten Texturen von Killzone 2 mithalten. Dafür greifen die Entwickler großzügig in den Farbtopf, was der grafischen Abwechslung zugute kommt: Statt tristem Grau dominieren kräftige Töne, die schicke Akzente in der zerstörten Umgebung setzen. Obwohl die deutsche Version drastisch geschnitten ist, gibt es immer wieder krasse Szenen: In einer Waschmaschine kullert ein Kopf, Blutlachen und kopflose Leichen säumen Euren Weg. Neben solchen Einlagen setzt das Spiel vermehrt auf Almas Spukeinsätze, bei denen sie Euch nun ernsthaft gefährlich werden kann.
Neben der Solo-Story bietet F.E.A.R. 2 sechs Online-Modi, in denen die EPA-Mechs ebenso zum Einsatz kommen wie die Nahkampf-Moves. 16 Spieler kämpfen im neuen Rangsystem um Erfahrungspunkte.











Irgendwie hätte ich mehr gehofft. Die geschnitten deutsche Version stört mich.
Das war schon gut. Verglichen mit dem Vorgänger kaum neues, aber das braucht es auch nicht immer. Teil 3 (nicht mehr von Monolith) fällt da wirklich drastisch ab.
Tendiere meinungsmäßig eher zu Herrn Ulc, verstehe aber den Standpunkt von Herrn Herde ebenso. Habs erst wieder mal hervorgekramt und durchgerockt und finde es auch heute noch eine kleine Glanzleistung im Genre. Auch wenn mich Teil 1 deutlich mehr überrascht und auch mitgenommen hat. Wegen uncut – habs mir im Ösistore für die X gekauft und insofern – alles gut.
Es war in Deutschland übelst geschnitten.
Man kann eigentlich nur die Uncut empfehlen.