F.E.A.R.: First Encounter Assault Recon – im Klassik-Test (360)

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Die Entwickler orientierten sich bei der kleinen Alma offensichtlich an Filmen wie ”The Grudge”, ”Ring” oder ”Akira” – im Verlauf der zwölf Kapitel sorgt das PSI-Mädel immer wieder für Angst und Schrecken in der Düs­ter-Action. Euer erster Auftrag lautet denn auch, Paxton Fettel im Alleingang aufzuspüren und dingfest zu machen. Stück für Stück erschließt Ihr Euch die grausigen Hintergründe. Hört Anrufbeantworter ab und durchsucht Computer nach relevanten ­Informationen! Die Mitglieder Eures Einsatz-Teams analysieren diese ­Daten und teilen Euch die neuesten Erkenntnisse via Funk mit.

Die 360-Umsetzung des actionlastigen PC-Shooters führt Euch durch ­Industriehallen, Büroetagen und verwinkelte Versorgungstrakte – Konsolen-Kämpfer erwartet eine zusätzliche Bonus-Mission. Neben der Story-Kampagne versucht Ihr Euch an vier ‘Sofort-Action’-Szenarien. Bis zu drei Shooter-typische Wummen führt Ihr mit Euch, ungewöhnlich im Arsenal ist das hochmoderne Partikelgewehr: Ein Treffer verwandelt Eure Feinde in rauchende Skelette. Gepanzerten Klonkriegern rückt Ihr hingegen mit dem Stahlbolzen verschießenden ‘Penetrator’ auf den Leib.

Die gesamte Munition verbraten? Hebt die Waffen erledigter Gegner auf oder vermöbelt Widersacher im Nahkampf. Mit dem Gewehrkolben in der Magengrube oder Eurem Stiefel im Gesicht geben Fettels Schergen erstaunlich schnell klein bei. Gegen mehrere Fieslinge habt Ihr so jedoch keine Chance. Meist patrouillieren sie im Team und koordinieren ihr Vorgehen mit großem Geschick. Zum Glück könnt Ihr bis zu zehn Medikits horten und nach Bedarf einsetzen.

Besonders spektakulär werden die knallharten Schießereien durch ­Einsatz der aktuell angesagten Zeit­lupe. Wie im PS2- und Xbox-Ego-Shooter Project: Snow­blind bewegt sich ­Euer Held durch übermenschliche ­Reflexe so schnell, dass Ihr die Um­gebung verlangsamt wahrnehmt. Hier protzt die farbarm-triste Grafik mit Partikel- und Lichteffekten. ­Getroffene Gegner fliegen dank Ragdoll-Engine und ­Havok-2-Physik durch die Luft, Kisten zersplittern, selbst Wände werden in Mitleidenschaft ­gezogen. Erst durch überlegten  Einsatz dieser Zeitlupen-Fähigkeit habt Ihr eine Chance gegen die äußerst clever agierenden, meist in Teams auftretenden KI-Schurken. Aber ­Obacht: Der Reflex-Boost steht nicht unbegrenzt zur Verfügung, lädt sich jedoch selbstständig wieder auf!

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captain carot
12. Februar 2024 8:40

Teil 3 war echt bescheiden. Aber war ja auch nicht von Monolith Productions. FEAR hatte seinerzeit ne ziemlich geile Gegner KI, hab das Ende 2005 oder Anfang 2006 auf dem PC gespielt. Die 360 Fassung ist auch gut. Von der PS3 Fassung lässt man wohl besser die Finger.

Maverick
12. Februar 2024 6:21

Der erste wurde sogar indiziert meine ich, unter anderem wegen der bolzen/tacker pistole ? Für mich eines der intensivsten shooter die ich gespielt habe, wie hieß dass mädel was einen später gejagt hat ? Ich glaube Alma oder so ähnlich.

Teil 2 und 3 waren aber auch noch richtig gut imo, ich würd gerne mal alle teile auf ps5 wieder spielen können so als remaster wäre dass eine feine sache oder halt einen vierten teil.

Als alternative gibt es ja Trepang 2 ist nur leider mit 3 stunden sehr kurz.

belborn
11. Februar 2024 20:49

Einer meiner Lieblings FPS auf der 360.War anno 2007 richtig fett.Auch die DLCs (FEAR Files) brav durchgezockt.Die Mischung aus The Ring Horror und Sci Fi Shooter war storymäßig schräg aber die Athmo war klasse und hat sich erst ab Teil 2 abgenutzt.