Fatal Fury 2 – im Klassik-Test (SNES)

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Da sind sie wieder, die drei Freunde Terry, Andy und Joe: Ein Jahr, nachdem sie Geese Howard im ersten King of the Fighters-Turnier ordentlich verhauen haben, schickt sich ein neuer Obermacker an, ihnen das FĂŒrchten zu lehren. Zusammen mit den Helden treffen sich fĂŒnf weitere Charaktere, um sich mit zu den vier geheimen Endgegner durchzuboxen. Mit dabei sind der Muskelprotz Big Bear, Tai-Kwan-Do-Held Kim Kaphwan, der kleine Zauberer Jubei Yamada, Bierbauch Cheng Sin Zan und die hĂŒbsche Mai Shiranui. Alle Spiel­figuren haben Street Fighter-Ă€hnliche Extras in petto, zwischendurch lockert man sich in Bonus­runden auf. Team- und Zwei-Spieler-Modus sind ebenfalls mit von der Partie.

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dunklertempler
6. Dezember 2017 15:44

Mein 3. Spiel damals auf dem Neo Geo, hab danach nie mehr Street Fighter 2 angefasst 🙂
Die Grafik war zu dem Zeitpunkt das beste ĂŒberhaupt und Soundtechnisch waren se bei SNK schon immer top.

genpei tomate
5. Dezember 2017 7:16

Immerhin gibt es dort noch welche, Tokyo!

Tokyo_shinjuu
5. Dezember 2017 1:24

Also ich fand die Arcade/Konsolen Vergleiche damals auch nicht verkehrt eher wie genpei schon schrieb, verblĂŒffend was da aus manchem Port alles raus geholt wurde.
Arcades waren damals die Kraftprotze und der grafische “hot shit”, da hat man noch große Augen gemacht wenn man vor einem Kabinet stand und zumindest ich, hab mir immer gewĂŒnscht so ne Pracht auch Zuhause geniessen zu können.
Heutzutage natĂŒrlich alles kalter Kaffee von Gestern. Trotzdem haben Arcades immer noch eine gewisse Magie wenn ich durch die (leider geschrumpften) Spielhöllen in Akihabara ziehe.

Ziep
4. Dezember 2017 22:40

Was fĂŒr eine QualitĂ€t Zuhause schon ab der 16 Bit Ära zu haben war, war schon sehr geil. Klar hab ich immer noch Unterschiede gerade bei SF2 gefunden, wenn ich mal den Arcade wieder gefunden habe. Aber das war schon recht genial umgesetzt. SpĂ€ter, als die Konsolen so viel Power hatten, hatten die Arcades nicht mehr viel entgegen setzen können. Ausser natĂŒrlich mit ihren spezial Cabinets, etwa bei Racern oder Shootern.
Allerdings, wenn ich mal Zeit und Muße hĂ€tte, wĂŒrde ich mir gern so ein Teil holen. Oder ein Flipperautomat. Die sind unheimlich schick, finde ich!
Aber alles halt nicht billig…

genpei tomate
4. Dezember 2017 21:34


Vergleiche…nun…Vergleichen war stets Teil der Videogames-Debatten-Kultur, da fast alles, das sich auf Konsolen herum trieb, sich mit den “Arcade-Paten” messen musste oder mit Arcade-Technik im allgemeinen, wenn es um Konsolen-exklusiven Entwicklungen ging. Contra 3 und Hard Corps ĂŒberstiegen ihre Arcade BrĂŒder um lĂ€ngen, z.B.
Konami Schafften es auch mit Turtles in Time und Parodius zwei Umsetzungen zu liefern, die in der Arcade, von der Tech-Konfiguration her, auf Neo-Geo Niveau waren und auf dem Snes beinah 1:1 portiert wurden.
Von daher war es fast schon nahe-liegend und vor allem: faszinierend zu schauen, ob man mit “low-Budget” Technik zu Hause das bekommen konnte, was “in Groß” ein vielfaches des Preises gekostet hat.
Street Fighter 2 anyone? 😉
Das “Problem” bei Snk Ports heißt fĂŒr mich weniger “Takara”, als eher “kein Konami!”, wenn du verstehst, was ich damit sagen will…

Positiv zu Werten an der Debattiererei war, dass die Publishers dadurch sich im Zugzwang befanden, hohe QualitĂ€t abliefern zu mĂŒssen, auch wenn Vergleiche-per-se relativ sinnlos sind/waren:
Snes/MD/PcE/Amiga waren jede fĂŒr sich eigenstĂ€ndig genug, und ihre fantastische Software abseits der Arcade Pfaden beweißt eindrucksvoll ihre QualitĂ€ten.
Die Arcade Ports machten dennoch einen Großteil der Software Bibliothek aus, von daher ergab es schon Sinn, sich ĂŒber die QualitĂ€t der Ports auszulassen, erst recht wenn ich mir anschaue, wie viel Pech Commodore Users mit U.S. Gold gehabt haben, die so ziemlich jede namhafte Japan-Arcade Portierung verhunzt haben…
Dank der “Debatten” habe ich z.B. meine Software zu Hause sortiert und Portierungen immer fĂŒr die Konsole gekauft, die das original am Besten gestemmt hat.

neotokyo
4. Dezember 2017 21:03

Ich finde Fatal Fury 2 fĂŒrs SNES eine gelungene Umsetzung. Ich frage mich immer warum manche Leute jede SNES Portierung mit dem Original vergleichen ??? Hatte damals die Japan Fassung und mein Kumpel die US. Alls ich mal bei ihm gezockt habe ist mir aufgefallen das Mai Shiranui in der japanischen Fassung nur leicht gekleidet ist!! Nur etwas Stoff ĂŒber der Po Ritze und viel haut zeigt! Ob you Tube da ein Video dazu hat ?

genpei tomate
4. Dezember 2017 20:22

@Tokyo & Ziep
Ich hatte zwar das GlĂŒck, “damals” Anfang 20 gewesen zu sein und gutes Geld zu verdienen, nur “Ethisch” vertretbar fand ich die Preise fĂŒr Neo Geo Module nicht, obwohl ich so was wie “Mit-Arbeiter Bonus” hatte ( eher mit-Zocker…) da ich öfters mal in einem Ort-ansĂ€ssigen Import-Shop aushalf ( der Laden, aus dem ich den grĂ¶ĂŸten Teil meiner Retro SchĂ€tze gekauft habe)

Der Unterschied war bei mir eher, dass quasi nebenan in jeder Spielo die selben Games der Snk Riege anzutreffen waren, sprich, mit ein paar Mark war die Zocker-Lust schnell befriedigt und zu Hause gönnte ich mir zwar die Kiste mitsamt Magician Lord und Last Resort, aber fĂŒr 500 Dm habe ich damals schon nicht das Geld fĂŒr ein PrĂŒgelspiel ausgeben wollen, dabei habe ich Fatal Fury in der Spielo wie ein bekloppter gezockt, mit dem Modul wĂ€re ich gĂŒnstiger davon gekommen!
😛
Heute beiße ich mir natĂŒrlich in den Hintern, dass ich die Konsole verkaufte, ĂŒbrigens, die zweite ĂŒberhaupt, die ich je verkauft habe und im Gegensatz zum Sega Saturn, es tatsĂ€chlich ein wenig bereue, dies getan zu haben.
Naja, auf meiner Arcade Maschine habe ich eine Multi-Snk-Cartridge, zwar “nicht ganz original” aber fĂŒr ein paar Runden “essenzielles”, wie in meinem Fall Pulstar und besagtes Last Resort, reicht es mir auch. 😛

Tokyo_shinjuu
4. Dezember 2017 19:33

@genpei
Ah Danke fĂŒr den Hinweis zu Tamsoft, hab den Namen öfter in Verbindung mit Toshinden gehört, dachte aber eher das sei einfach ein Division Name bei Takara wie AM2 bei Sega.
Yup, ich meinte ChoroQ, war wenn ich mich recht entsinne ne ziemliche Gurge.

FĂŒr mich als kleiner Taschengeld kriegender Stöpsel damals waren weniger Animationen und Sprachsamples ertrĂ€glich wenn ich dadurch “nur” 130DM statt 500DM zahlen musste.^^’
Trotzdem war das Neo Geo damals ein unerfĂŒllter Traum fĂŒr mich und das höchste der Videospiel (2D) Kunst.

Ziep
4. Dezember 2017 18:50

Vielleicht wurde denen da von irgendeinem hilfreichen SNK-Entwicklerfisch geholfen… die haben ja auch etwa King of Monsters portiert, worauf sich einer Kumpel mega gefreut hatte, nur um festzustellen, dass es unsĂ€glicher Schrott war 😀
Schwierig, immer gute Produkte zu bringen. Hat halt nicht jeder nen Myiamoto in der Hinterhand. Fands auch immer sehr geil, wenn es hieß 100 MEGASCHOCK!!!

Heute ist es 100 GIGASCHOCK, und es sind Patches und Spieldaten…

genpei tomate
4. Dezember 2017 18:40

@Tokyo
Takara haben das fantastische Battle Arena Toshinden “nur” ge-published, Entwickler waren Tamsoft.
So richtig Schrott in dem Sinne haben Takara an sich nicht entwickelt, ihre Software-Bio ist vollgestopft mit Umsetzungen ( ĂŒberwiegend NeoGeo) was im Nachhinein bedeutet, dass sie stets versucht haben, verdammt dicke Fische in kleine-ren Aquarien hinein zu quetschen. 😉
Cyber Spin ( Snes) ging ja noch, als Exklusiv Entwicklung und du meinst vielleicht ChoroQ, habe ich aber nie gespielt.

Jep, insgesamt mögen die NeoGeo Fighting-Games keine unmögliche Konvertier-HĂŒrde dargestellt haben, von einigen zoom-Spielereien abgesehen, aber die grĂ¶ĂŸte Menge des Speicherplatzes machten die Sprach-Samples aus und die ( fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse) verschwenderische Animationen.
Speziell bei letzteren war es schon n Unterschied, ob 30 oder 300 Megabytes zur VerfĂŒgung standen…

Tokyo_shinjuu
4. Dezember 2017 18:19

Bin erst mit Fatal Fury Special auf SNES in die Fatale Wut eingestiegen. Fand das Spiel ohne natĂŒrlich das Neo Geo Original zu kennen, sehr gut portiert von Takara, leider bekamen wir EuropĂ€er nur ein 24Mbit Modul, statt dem japanischen 32Megs, sprich ein paar KĂ€mpfer weniger. War wohl schlicht ne Preisfrage, heute lĂ€cherlich, damals aber kostete Speicher richtig Asche.

Um mal bei Takara zu bleiben, ich weiß natĂŒrlich noch in etwa was nen Schrott die Japaner teilweise ablieferten, aber meine ersten Takara Spiele wie eben jene SNK Umsetzungen auf SNES, oder das fĂŒr mich damals bahnbrechende Battle Arena Toshinden auf PSone sprechen fĂŒr einen kompetenten Entwickler. Erst mit Toshinden 3 und so nem Knuddel Rennspiel dessen Name mir gerade nicht einfĂ€llt, ging es in meinen Augen steil bergab. Keine Ahnung was da intern schief gelaufen ist.

genpei tomate
4. Dezember 2017 17:52


Auch wenn ich mich wiederhole, finde ich, dass ausgerechnet Takara, die nicht unbedingt fĂŒr herausragende Software berĂŒhmt waren, mit dem ersten Art of Fighting, auf dem Snes, ne ordentliche Leistung geliefert haben, zooming wurde gerettet und die Sprites machen System-bedingt eine gute Figur.
Die technisch imposanteste Version bleibt fĂŒr mich die fĂŒr die PcEngine CD Rom, weil, eigentlich unmöglich…

Ich spiele seit dem ersten Killer Instinct keine Fighting Games mehr und finde nur gelegentl. Spaß an “oldies” von der Sorte und ja, wenn dann auch pur:
keine Umsetzung von NeoGeo Titeln reicht an die Originalen ran und selbst dort mag ich viiieeel lieber die Shmups, von denen, bis auf Viewpoint, witziger-Weise sich keiner getraut hat, einige fĂŒr Snes/MD zu konvertieren.
Im Falle vom Snes…mhmm…warum sie das nie taten… 😛

8BitLegend
4. Dezember 2017 11:44

Ich kann die Faszination von SNK Umsetzungen aus damaliger Sicht noch nachempfinden, aber heute kriegt mich keiner mehr dazu einen Neo Geo Titel auf einer anderen Konsole zu spielen. Vielleicht mit der Ausnahme Samurai Shodown, das ich damals zuerst als Mega Drive Spiel kennengelernt und dementsprechend eine nostalgische Verbindung dazu habe. Außerdem ist der Port echt ziemlich gut geworden.