Ferrari Challenge Trofeo Pielli – im Klassik-Test (PS2)

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Entwickler Eutechnyx (u.a. Big Mutha Truckers, SRS) ist nicht gerade bekannt für seine überragenden Rennspiele. Umso mehr überrascht die Qualität von Ferrari Challenge; dessen Entstehung habt Ihr System-3-­Boss Mark Cale (Last ­Ninja) und seiner Zusammenarbeit mit Ferrari-Ingenieuren und dem Neffen von Ayrton Senna zu verdanken.

Im Tutorial dreht Ihr erste Runden auf Ferraris Teststrecke Fiorano mit einem F430-Challenge-Flitzer. Ein Fahrlehrer kommentiert Eure Leistungen und gibt Tipps; äußerst nützlich ist die einblendbare Ideallinie, die auch Bremszonen angibt. Schnell macht Ihr Bekanntschaft mit dem simulations­lastigen Fahrverhalten: Die Wagen fühlen sich schwerer an als bei so manchem Genrekollegen, mit aktivierten Fahrhilfen hält der Wagen die Spur, neigt aber zum ­Untersteuern.

Bald stehen Rennevents mit fliegendem Start an, im 16-köpfigen Fahrerfeld kämpft Ihr um Spitzenplätze. Sobald das Zeitlimit ab­gelaufen ist, darf noch eine Runde ­gefahren werden – doch Vorsicht: Die störrischen KI-Fahrer machen sich gerne breit und drängen Eure Überholmanöver zurück, dennoch könnt Ihr sie meist austricksen. Nehmt Ihr jedoch eine Abkürzung durchs Gras, werdet Ihr verwarnt und für einige Sekunden eingebremst. Das kosmetische Schadensmodell verursacht nur Beulen und demolierte Spoiler, Ihr müsst keine Konsequenzen bei ruppiger Fahrweise befürchten – Boxenstopps sind nicht möglich. Viel mehr ringt Ihr mit der Wagenkontrolle während der fordernden Regenrennen.

Für erfolgreiche Platzierungen erhaltet Ihr Credits, mit denen Ihr neue Boliden erwerbt: Über 50 Ferrari-Modelle wie der 355, 575 Maranello, F40, FXX oder 512M landen nach und nach in Eurer Garage – Formel1-­Wagen sucht Ihr vergeblich. Dafür entschädigt der Wagen-Editor: Hier lackiert und beklebt Ihr Eure Schätzchen nach Belieben; Formen und Buchstaben dürfen frei auf Dach, Spiegel, Motorhaube oder Türen aufgetragen werden. Wie in Forza ­MotorSport 2 könnt Ihr die Motive in mehreren Schichten kombinieren.

Zu den obligatorischen Modi wie Zeitrennen oder Arcade gesellen sich italienische, europäische und amerikanische Rennserien auf original­getreuen Strecken – nur hier dürft Ihr am Setup schrauben und im Qualifying die Startposition verbessern.

Auch online hat System an alles gedacht: Allerdings bereiteten uns Mehrspieler-­Partien für bis zu 16 Teilnehmer noch technische Probleme – ein Patch ist in Arbeit. Außerdem versprechen die Entwickler monatlich neue Down­loads ­sowie eine Tauschbörse für ­Autos; PS2- und Wii-Fassung folgen im August.

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