FIFA 19 – im Test (PS4 / Xbox One)

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In der letzten Ausgabe warfen wir PES 2019 vor, sich nur in Trippelschritten vorwärts zu bewegen. Ähnliches gilt für FIFA 19. Spielerisch tut sich im Vergleich zum Vorjahr wenig, immerhin spielen Mittelklasse-Teams nun nicht mehr so selbstverständlich Tiki-Taka wie der FC Barcelona. Zocker mit viel Fingerspitzengefühl probieren eine neue Schussmechanik, die an das Nachladen aus Gears of War erinnert: Drückt Ihr die Schuss­taste genau dann noch einmal, wenn der Spieler den Ball berührt, erhält das Spielgerät mehr Geschwindigkeit oder Effet. Im Umkehrschluss lässt ein falscher Knopfdruck die Kugel ungenauer fliegen. In Zweikämpfen spielen Statur, Kraft und Positionierung nun eine wichtigere Rolle. Ansons­ten bleibt alles beim Alten, inklusive der noch immer merkwürdigen Ballphysik und teils krasser Torwart-Aussetzer. Spaß bringen die neuen Hausregel-Optionen für Einzelmatches: Legalisiert Fouls, lasst nur Volleys und Kopfballtore zählen oder bekommt mehr Punkte für Distanztreffer.

Die größte Neuerung findet man im Lizenzpaket: Endlich sind Champions und Europa League samt bombastischer Präsenta­tion mit an Bord. Und um Erstere dreht sich das finale Kapitel des ”Journey”-Storymodus. Alex Hunter hat es zu Real ­Madrid geschafft und kickt selbstverständlich in der Königsklasse. Zwischen den Matches erlebt Ihr die Schattenseiten der Fußballwelt mit falschen Freunden und gewinnorientierten Managern und seht zu, wie Alex der Ruhm zu Kopf steigt. Jederzeit wechseln dürft Ihr zu den Geschichten von Kim Hunter, welche in der US-Frauennationalmannschaft Fuß fasst, und Alex’ Kumpel Danny Williams, der sich endlich bei seinem Stammverein durchbeißen will und sich dabei nicht nur gegen seinen überheblichen ­großen Bruder behaupten muss. Wie bisher absolviert Ihr Matches und Trainingseinheiten (diesmal auch im Kabinengang oder Hotelflur) und versucht, die manchmal ­unpassenden Zielvorgaben des Trainers zu erfüllen. Wenn Danny die Sturmspitze bilden soll, warum verlangt man von ihm dann Vorlagen statt Tore?

Grafisch gefallen neue Animationen bei der Ballan- und -mitnahme, bei vielen Athleten müssten aber endlich die Gesichter ausgetauscht werden! Wer mit englischem Kommentar spielt, freut sich in der Champions League über ein neues Duo.

Auf PS4 und Xbox One gibt es keine relevanten Unterschiede, ein im Vergleich zu den Standardkonsolen stimmungsvolleres Bild liefern PS4 Pro und Xbox One X mit feiner 4K-Auflösung sowie atmosphärischer HDR-Farbabstimmung.

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